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RaaS Robotik: Skalierbare Automatisierung ohne Investitionsrisiko
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RaaS Robotik: Skalierbare Automatisierung ohne Investitionsrisiko

RaaS Robotik ermöglicht Unternehmen den Zugang zu modernster Automatisierung ohne hohe Vorabinvestitionen. Durch ein nutzungsbasiertes Modell werden Hardware, Software und Wartung in einer monatlichen Rate gebündelt, was die operative Flexibilität maximiert.

werob· Systems integrator for robotics· 9. Juni 2026

Station 4. 03:15 Uhr. Während die Nachtschicht die Dokumentation abschließt, liefert der Transportroboter autonom die Medikamentenwagen für den Morgen aus. Kein Mitarbeiter musste diese schwere Last bewegen. In der modernen Pflege und Logistik ist dies kein Zukunftsszenario mehr, sondern operativer Alltag. RaaS Robotik macht diese Effizienz zugänglich, indem es die Komplexität der Beschaffung und des Betriebs eliminiert. Bei werob übersetzen wir solche Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine einsatzfähige Spezifikation, um sicherzustellen, dass die Technologie dem Prozess folgt und nicht umgekehrt. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb in elf europäischen Ländern beweist werob, dass Skalierung durch Systemintegration statt durch Hardware-Besitz erfolgt.

Key Takeaways

Die Definition von RaaS Robotik im B2B-Kontext

Robotics as a Service (RaaS) beschreibt weit mehr als ein bloßes Mietmodell für Hardware. Im Kern handelt es sich um die Bereitstellung einer vollständigen operativen Fähigkeit. Für einen Betreiber in der Hotellerie oder Pflege bedeutet dies, dass nicht der Roboter als physisches Objekt im Vordergrund steht, sondern die erledigte Aufgabe, wie etwa der Zimmerservice oder die Medikamentenrunde. werob agiert hierbei als der entscheidende Systemintegrator, der die Lücke zwischen den Roboterherstellern (OEMs) und den spezifischen Anforderungen des Betreibers schließt. Während klassische Kaufmodelle hohe Kapitalbindungen und technologische Risiken mit sich bringen, verlagert RaaS die Verantwortung für die Funktionsfähigkeit auf den Integrator.

Ein wesentlicher Aspekt von RaaS Robotik ist die Entkoppelung von Hardware-Zyklen. Da die Technologie im Bereich der Robotik und Humanoiden rasant fortschreitet, schützt das RaaS-Modell Unternehmen vor dem Veralten ihrer Flotte. werob greift auf einen Katalog von über 44 OEM-Partnern und 280 verschiedenen Robotertypen zu. Diese Hardware-Agnostik stellt sicher, dass immer die für den spezifischen Workflow am besten geeignete Maschine zum Einsatz kommt. Der Fokus liegt auf dem Ergebnis: Ein reibungsloser Ablauf, der direkt in den bestehenden Software-Stack des Unternehmens integriert ist, ohne dass der Kunde tiefgreifendes Robotik-Know-how aufbauen muss.

Wirtschaftliche Vorteile: OPEX statt CAPEX

Die ökonomische Logik hinter RaaS Robotik basiert auf der Umwandlung von Investitionsausgaben (CAPEX) in Betriebsausgaben (OPEX). Dies schont die Liquidität und ermöglicht eine sofortige positive Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung. werob verfolgt hierbei ein konsequentes Outcome-only Modell. Das bedeutet, dass Kosten erst dann entstehen, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder langwierigen Discovery-Phasen, die das Budget belasten, bevor ein Mehrwert generiert wurde. Diese Herangehensweise unterscheidet werob deutlich von klassischen Beratungsfirmen oder reinen Wiederverkäufern einzelner Marken.

Die finanziellen Entlastungen sind durch reale Einsatzdaten belegt. In der Pflege führt die Automatisierung der Medikamentenrunde zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 Euro pro Standort. Im Hotelgewerbe ermöglicht der Einsatz von Robotern für den Zimmerservice Einsparungen von bis zu 112.000 Euro pro Jahr. Diese Zahlen sind keine theoretischen Projektionen, sondern basieren auf der Reduzierung von unproduktiven Laufzeiten und der Optimierung der Personalressourcen. Durch RaaS werden diese Einsparungen ab dem ersten Tag der Inbetriebnahme realisiert, da die monatliche Rate in der Regel deutlich unter den eingesparten Personalkosten für repetitive Aufgaben liegt.

Hardware-Agnostik als strategischer Schutz

Ein häufiger Fehler bei der Einführung von Robotik ist der sogenannte Vendor-Lock-in. Unternehmen entscheiden sich für einen Hersteller und sind langfristig an dessen Software-Ökosystem und Hardware-Einschränkungen gebunden. werob bricht dieses Muster durch eine strikte Hardware-Agnostik auf. Mit Zugriff auf über 280 rangierfähige Robotermodelle von Partnern wie Boston Dynamics, Keenon, Pudu oder Apptronik bietet werob die Freiheit, die Hardware jederzeit an veränderte Anforderungen anzupassen. Die Spec Engine von werob nutzt Daten aus über 35.000 Projekten, um innerhalb von 48 Stunden die exakte Spezifikation für einen Workflow zu erstellen und die passenden OEMs dagegen zu ranken.

Dieser Ansatz ist besonders wertvoll in einem Markt, der sich noch in der Konsolidierungsphase befindet. Neue Akteure im Bereich der Humanoiden, wie Figure AI oder 1X, treten in den Markt ein, während etablierte Service-Roboter-Hersteller ihre Modelle kontinuierlich verbessern. Ein RaaS-Modell über einen Integrator wie werob stellt sicher, dass der Betreiber nicht auf veralteter Hardware sitzen bleibt. Sollte ein OEM die Anforderungen nicht mehr erfüllen oder ein leistungsfähigeres Modell verfügbar sein, ermöglicht die Plattform-Ebene von werob einen nahtlosen Übergang, da die Prozesslogik und die Integrationen in den Betreiber-Stack erhalten bleiben.

Integration in den Betreiber-Stack: Die Connector-Ebene

Ein Roboter, der isoliert von den restlichen IT-Systemen arbeitet, erzeugt oft mehr manuellen Aufwand als er einspart. Die wahre Stärke von RaaS Robotik zeigt sich in der Tiefe der Integration. werob liefert vorgefertigte Konnektoren für die gängigsten Systeme in den Zielbranchen. In der Pflege sind dies Integrationen in PointClickCare oder MatrixCare, in der Hotellerie in Opera PMS oder Mews, und in der Logistik in SAP EWM. Diese Konnektoren stellen sicher, dass der Roboter seine Aufträge direkt aus dem bestehenden Workflow erhält und seinen Status in Echtzeit zurückmeldet.

Wenn beispielsweise in einem Hotel ein Gast über das PMS ein zusätzliches Handtuch bestellt, triggert das System automatisch den Roboter, ohne dass ein Mitarbeiter manuell eingreifen muss. In der Gastronomie kommunizieren Roboter über Schnittstellen zu Toast oder Lightspeed direkt mit der Küche. Diese nahtlose Einbindung ist die Voraussetzung für die von werob versprochene Geschwindigkeit: Fünf Tage bis zum Angebot und acht Wochen bis zum Roboter im Einsatz. Ohne diese standardisierten Konnektoren würden Integrationsprojekte Monate dauern und hohe Entwicklungskosten verursachen, was den wirtschaftlichen Vorteil von RaaS zunichtemachen würde.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein oft unterschätzter Aspekt bei der Einführung von Robotik ist die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Diese stellt verschärfte Anforderungen an die Sicherheit und Konformitätsbewertung von Maschinen, insbesondere wenn sie in direktem Kontakt mit Menschen arbeiten, wie es in der Pflege oder Hotellerie der Fall ist. Viele asiatische OEMs verfügen nicht über die notwendigen Strukturen, um diese komplexen europäischen Regulierungen eigenständig abzudecken. werob fungiert hier als der notwendige Compliance-Pfad.

Durch die Übernahme der Systemverantwortung stellt werob sicher, dass alle eingesetzten Lösungen den geltenden Normen wie der ISO 13482 für persönliche Assistenzroboter oder der BewachVO im Sicherheitsbereich entsprechen. Das werob Cockpit bietet zudem ein vierdimensionales Ampelsystem, das nicht nur Hardware und Infrastruktur überwacht, sondern auch den regulatorischen Status der gesamten Flotte. Für Betreiber bedeutet dies eine vollständige Haftungsfreistellung in Bezug auf die technische Konformität der eingesetzten Systeme. In einem Umfeld, in dem der EU AI Act und Cybersicherheitsrichtlinien wie die IEC 62443 zunehmend an Bedeutung gewinnen, ist dieser integrierte Compliance-Schutz ein entscheidendes Argument für das RaaS-Modell von werob.

Vertikale Anwendungsfälle und reale Einsparungen

RaaS Robotik entfaltet sein volles Potenzial in Branchen mit hohem Fachkräftemangel und repetitiven Aufgaben. In der Pflege hat werob bereits bei Kunden wie Korian Deutschland gezeigt, dass eine zweistellige Kostenentlastung bereits im ersten Jahr möglich ist. Neben der Medikamentenrunde (92.000 Euro Ersparnis) entlastet die Automatisierung von Transportaufgaben das Personal um jährlich 71.000 Euro pro Standort. Diese Zeit fließt direkt zurück in die Bewohnerbetreuung, was die Qualität der Pflege signifikant erhöht.

In der Logistik und im Facility Management sind die Hebel ähnlich groß. Eine autonome Hofpatrouille spart jährlich 68.000 Euro, während die automatisierte Reinigung von Küchenböden in der Gastronomie mit 44.000 Euro zu Buche schlägt. Selbst in Nischen wie dem Golfsport amortisieren sich Roboter zur Ballsammlung (38.000 Euro Ersparnis) oder zum Mähen der Greens (31.000 Euro Ersparnis) innerhalb kürzester Zeit über das RaaS-Modell. Der gemeinsame Nenner all dieser Anwendungsfälle ist die Verlagerung von 'Dull, Dirty and Dangerous'-Aufgaben auf Maschinen, während das menschliche Personal für wertschöpfende Tätigkeiten eingesetzt wird. werob liefert hierfür nicht nur die Hardware, sondern das gesamte Betriebssystem für diese Transformation.

Das werob Cockpit: Live-Flottenmanagement

Der Betrieb einer Roboterflotte erfordert kontinuierliche Überwachung und Optimierung. Das werob Cockpit dient als zentrale Steuerungseinheit für alle im Einsatz befindlichen Systeme, unabhängig vom Hersteller. Es bietet eine Echtzeit-Übersicht über den Status jedes einzelnen Roboters und nutzt ein intelligentes Ampelsystem zur Früherkennung von Problemen. Dabei werden vier Dimensionen überwacht: Die physische Hardware, die lokale Infrastruktur (wie WLAN und Aufzugssteuerungen), die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und die Performance gegen die ursprüngliche Spezifikation.

Dieses Maß an Transparenz ist entscheidend für den Erfolg von RaaS Robotik. Betreiber können jederzeit nachvollziehen, ob die versprochenen Effizienzgewinne realisiert werden. Zudem ermöglicht das Cockpit eine proaktive Wartung. Bevor ein Roboter aufgrund eines Verschleißteils ausfällt, erkennt das System die Unregelmäßigkeit und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Da werob bereits über 200 Roboter in elf Ländern operativ betreut, fließen die Erkenntnisse aus diesem Live-Betrieb kontinuierlich in die Optimierung der Algorithmen ein. Dies garantiert eine maximale Verfügbarkeit der Flotte, was bei einem Outcome-only Modell im direkten Interesse des Integrators liegt.

In acht Wochen zum produktiven Einsatz

Die Geschwindigkeit der Implementierung ist ein kritischer Wettbewerbsvorteil. Während traditionelle Automatisierungsprojekte oft Monate oder Jahre in der Planungsphase verbringen, hat werob den Prozess auf acht Wochen komprimiert. Alles beginnt mit der Spec Engine, die innerhalb von 48 Stunden aus einer einfachen Beschreibung des Arbeitsablaufs eine technische Spezifikation erstellt. Darauf folgt das Supplier Match, bei dem aus dem Katalog von 44+ OEMs die optimalen Partner ausgewählt werden. Innerhalb von fünf Tagen erhält der Kunde ein verbindliches Angebot auf Basis des RaaS-Modells.

Die verbleibenden Wochen werden für die Konfiguration der Konnektoren und die physische Bereitstellung vor Ort genutzt. Da werob auf vorgefertigte Integrationen setzt, entfällt die zeitintensive Individualprogrammierung weitgehend. Dieser standardisierte Prozess minimiert das Projektrisiko und erlaubt es Unternehmen, Automatisierung agil und schrittweise einzuführen. Der Einstieg erfolgt oft über einen Pilotstandort, wie das Beispiel der Hamburger Pflegeeinrichtung zeigt, die bereits in Woche 12 den ersten Humanoiden im produktiven Einsatz hatte. RaaS Robotik ist somit kein langfristiges IT-Projekt, sondern eine sofort verfügbare operative Lösung.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen RaaS und Leasing?
Während Leasing lediglich die Finanzierung der Hardware abdeckt, beinhaltet RaaS Robotik bei werob die gesamte Integration, Wartung, Software-Updates und das Live-Flottenmanagement. Es ist ein Rundum-sorglos-Paket für den operativen Betrieb.
Wie schnell ist ein RaaS-Roboter einsatzbereit?
Bei werob dauert es von der ersten Spezifikation bis zum Roboter im Live-Einsatz in der Regel nur acht Wochen. Die Spezifikation selbst liegt bereits nach 48 Stunden vor.
Welche Kostenersparnis ist durch RaaS Robotik realistisch?
Die Ersparnisse hängen vom Anwendungsfall ab. In der Pflege liegen sie bei ca. 92.000 Euro für Medikamentenrunden, in der Hotellerie bei bis zu 112.000 Euro für den Zimmerservice pro Jahr und Standort.
Ist RaaS Robotik mit der neuen EU-Maschinenverordnung konform?
Ja, werob stellt als Systemintegrator sicher, dass alle eingesetzten Lösungen die Anforderungen der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 erfüllen, die ab Januar 2027 verbindlich wird.
Muss ich mich auf einen Roboterhersteller festlegen?
Nein, werob ist hardware-agnostisch. Wir ranken über 44 OEM-Partner gegen Ihre spezifischen Anforderungen, sodass Sie immer die beste Technologie für Ihre Aufgabe erhalten.
Was passiert bei technischen Störungen des Roboters?
Das werob Cockpit überwacht die Flotte in Echtzeit. Störungen werden oft erkannt, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen, und im Rahmen des RaaS-Modells ohne Zusatzkosten behoben.
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