Live200 Roboter im Einsatz in ganz Europa, Stand Mai 2026.Live44 OEM-Partner, Tendenz steigend. Drei neue allein in diesem Monat.Live11 europäische Länder operativ. Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Polen, Vereinigtes Königreich.LiveErster Humanoid im Einsatz auf Etage 2 eines Hamburger Pflegeheims, seit zwölf Wochen.VeröffentlichtFallstudie einer Pflegegruppe. Zweistellige Kostenentlastung im ersten Jahr.Live200 Roboter im Einsatz in ganz Europa, Stand Mai 2026.Live44 OEM-Partner, Tendenz steigend. Drei neue allein in diesem Monat.Live11 europäische Länder operativ. Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Polen, Vereinigtes Königreich.LiveErster Humanoid im Einsatz auf Etage 2 eines Hamburger Pflegeheims, seit zwölf Wochen.VeröffentlichtFallstudie einer Pflegegruppe. Zweistellige Kostenentlastung im ersten Jahr.
werob.

Lösung · Physische KI

Sie nehmen keine Routenliste mehr ab, sondern eine Verteilung.

Kommt ein Teil des Roboterverhaltens aus einem gelernten Modell, lässt es sich nicht mehr Fall für Fall durchtesten. werob spezifiziert Betriebshülle, Abnahme, Modellwechsel und die davon getrennte Sicherheitsebene — für Flotten, in denen gelernte und deterministische Systeme nebeneinander laufen. Als Integrator, nicht als Modellentwickler.

Technologie über alle Verticals, keine eigene Marktzahl

Lösung · Physische KI

„Physische KI“ ist zuerst ein Herstellerbegriff.

NVIDIA beschreibt Physical AI im eigenen Glossareintrag „What is Physical AI?“ als die Fähigkeit autonomer Systeme wie Kameras, Roboter und selbstfahrender Fahrzeuge, die physische Welt wahrzunehmen, zu verstehen, darüber zu schließen und komplexe Handlungen auszuführen oder zu orchestrieren. Das ist eine Herstellerdefinition, keine Norm. Im Betrieb entscheidet eine engere Frage: Welcher Teil der Bewegung entsteht aus explizit programmierter Logik, und welcher aus den Gewichten eines Modells? Bei einem deterministischen AMR lässt sich jede geplante Route, jede Verzweigung und jedes Halteverhalten Zeile für Zeile in einem Prüfprotokoll abarbeiten; ist die Liste vollständig, gilt die Anlage als abgenommen. Bei einer gelernten Policy existiert dieser abzählbare Zustandsraum nicht. Dasselbe Hindernis kann je nach Lichteinfall, Annäherungsgeschwindigkeit oder Pixelverteilung im Kamerabild leicht andere Ausweichradien erzeugen. Abgenommen wird dann keine Wenn-dann-Kette, sondern eine Verteilung von Verhalten.

Was sich für den Betrieb ändert

01

Abnahme gegen eine Szenarienabdeckung

An die Stelle der abgehakten Routenliste tritt eine schriftliche Betriebshülle: Beleuchtung in Lux, zulässige Steigungen, Reibwerte, Temperaturbereiche, Mindestkontrast für Markierungen. Dazu ein Out-of-Scope-Katalog dessen, was das Modell ausdrücklich nicht beherrschen muss — spiegelnde Pfützen, hängende Folien, transparente Barrieren — mit dem jeweils geforderten Rückfallverhalten. Ohne diese Negativliste wird jede Betriebsstörung zum Streitfall.

02

Modell-Updates sind Änderungsereignisse

Ein neues Modell ist kein Software-Patch, sondern geändertes Maschinenverhalten: Eine Feinabstimmung, die Palettentypen besser erkennt, kann an bisher unkritischen Kreuzungen neues Verhalten erzeugen. Vor dem Hallenbetrieb steht deshalb eine Staffelung — Prüfung gegen historische Sensordaten, Schattenbetrieb, ein einzelnes Fahrzeug in abgetrenntem Bereich, dann die Flotte — plus ein vertraglich zugesagter, automatischer Rückfall auf den freigegebenen Stand.

03

Die deterministische Sicherheitsebene bleibt unabhängig

Eine gelernte Policy ist keine Sicherheitsfunktion. CEN ISO/TR 22100-5:2022 (inhaltsgleich mit ISO/TR 22100-5:2021) nimmt sowohl Sicherheitssysteme mit künstlicher Intelligenz als auch sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen ausdrücklich aus seinem Anwendungsbereich aus. Die gelernte Ebene plant Trajektorien und erkennt Ladungsträger; darunter schaltet eine zertifizierte Sicherheitssteuerung mit sicherheitsgerichteten Scannern die Aktorik unabhängig ab, wenn die Policy eine fehlerhafte Bewegung anfordert.

04

Rechte an den Betriebsdaten

Gelernte Systeme erzeugen pro Schicht Kamerabilder, Punktwolken und Gebäudepläne. Der Vertrag muss festlegen, was den Standort verlassen darf, ob der Hersteller damit generische Modelle trainieren darf und was bei Abkündigung passiert: ein dauerhaftes Nutzungsrecht am letzten freigegebenen Modellstand und der Nachweis, dass die Flotte ohne aktive Cloud-Verbindung weiterarbeitet.

Passende Hardware

  • AMR
  • AGV
  • OEM-neutral

Konnektoren

  • VDA 5050

Standards

  • ISO/IEC TR 5469
  • ISO/TR 22100-5
  • DSGVO / GDPR

Wo gelernte Anteile auftauchen

Was der Betriebsleiter beschrieben hatPassende HardwareTaktungStatus
Die Navigation einer Bestandsflotte soll auf gelernte Anteile umgestellt werden, ohne die bereits erteilte Abnahme der deterministischen Fahrzeuge zu verlieren.Herstellerunabhängig — passend zur BestandsflottePro StandortVerfügbar
Ein Anbieter wirbt mit KI an Bord. Zu klären ist, ob eine gelernte Policy die Motorik führt oder ein klassischer Klassifikator lediglich Objekte erkennt.Herstellerunabhängig — Prüfung vor der AuswahlPro BeschaffungVerfügbar
Gelernte und deterministische Fahrzeuge sollen dieselbe Fläche nutzen, mit sauber getrennten Fahraufträgen und Sicherheitszuständen.Mischflotte über VDA 5050LaufendVerfügbar

Neu verfügbare werob-Leistung, kein Live-Deployment. Auf dieser Seite genannte Systeme und Hersteller sind öffentlich dokumentierte Marktbeispiele, keine bestätigten werob-Partner. werob ist herstellerunabhängiger Systemintegrator und weder OEM noch Hersteller noch Modellentwickler.

Fragen zu physischer KI

Was heißt „physische KI“ hier konkret?
Der Begriff stammt aus dem Marketing der Technologieanbieter. NVIDIA beschreibt Physical AI im eigenen Glossar als Fähigkeit autonomer Systeme, die physische Welt wahrzunehmen, zu verstehen, darüber zu schließen und komplexe Handlungen auszuführen oder zu orchestrieren. Für den Betrieb verwenden wir eine engere Lesart: Ein Teil der Bewegungsentscheidung kommt aus einem gelernten Modell statt aus explizit programmierter Logik. Alles Weitere auf dieser Seite folgt aus dieser einen Unterscheidung.
Gibt es eine Norm, gegen die wir gelerntes Verhalten abnehmen können?
Nein. ISO/IEC TR 5469:2024 („Artificial intelligence — Functional safety and AI systems“) beschreibt Eigenschaften, Risikofaktoren, Methoden und Prozesse für den Einsatz von KI in sicherheitsbezogenen Funktionen, ist als Technical Report aber rein informativ und ohne normative Bindung. Eine verbindliche Abnahme- oder Validierungsregel für gelerntes Roboterverhalten existiert bis heute nicht. Diese Lücke schließen Betreiber selbst — über Betriebshülle, Out-of-Scope-Katalog und Szenarienabdeckung im Vertrag.
Was läuft heute produktiv, und was ist Demonstration?
Epoch AI zieht diese Linie im Bericht „Where Autonomy Works: Evaluating Robot Capabilities in 2026“: Navigation ist im kommerziellen Einsatz, etwa beim Warentransport im Lager, während die meisten Aufgaben, bei denen Roboter Objekte handhaben, montieren oder manipulieren, weitgehend im Labor bleiben. Die Kommissionierung im Lager gilt als klarster Fall kommerziell eingesetzter Manipulation in kontrollierter Umgebung. Der Transfer gelernter Fähigkeiten auf neue Objekte, Umgebungen und Aufgaben wird laut Epoch AI selten gezeigt, ist für die meisten Anwendungen aber entscheidend. Als Marktbeispiel gibt Amazon für sein System Vulcan rund 75 Prozent der in seinen Logistikzentren gelagerten Artikeltypen an, im Einsatz unter anderem in Spokane, Washington, und in Hamburg.
Wie erkennen wir, ob wirklich ein gelerntes Modell fährt?
Über drei Fragen an den Anbieter. Welcher Teil des Systems nutzt maschinelles Lernen — nur die Objekterkennung im Kamerabild oder die gesamte Trajektorienplanung? Wie wird die Bewegung berechnet — über feste mathematische Algorithmen oder als End-to-End-Inferenz über Netzgewichte? Und wie wird das Verhalten nachgewiesen — über Erkennungsgenauigkeit plus Pfadprüfung oder über die statistische Auswertung hunderter Läufe innerhalb der Betriebshülle? Der erste Fall bleibt klassisch prüfbar. Der zweite nicht.
Wann ist deterministische Programmierung weiterhin die richtige Antwort?
In den meisten Fällen. Wo Routen klar strukturiert, Prozesse getaktet und Umgebungsbedingungen beherrschbar sind, ist deterministische Software zuverlässiger, latenzärmer und in den Betriebskosten besser planbar. Gelernte Anteile gehören dorthin, wo unstrukturierte Ladungsträger oder wechselnde Übergabepunkte Flexibilität verlangen. Wir spezifizieren beides nebeneinander statt gegeneinander.
Baut oder trainiert werob diese Modelle?
Nein. werob ist herstellerunabhängiger Systemintegrator, kein OEM, kein Hersteller und kein Modellentwickler. Wir spezifizieren, wählen aus über 44 OEM-Partnern aus, binden an Ihre Systeme an und führen die Flotte im Betrieb. Die Modelle kommen von den Herstellern; unsere Aufgabe ist, dass Abnahme, Änderungsstand und Sicherheitsebene für Sie nachweisbar bleiben.
Ist das dasselbe wie die Lösung Forschung?
Nein. Bei der Lösung Forschung geht es um Testhardware für ein konkretes Forschungsprojekt, etwa eine umkonfigurierbare Plattform für Autonomietests. Diese Seite behandelt, was sich im laufenden Betrieb ändert, wenn ein Teil des Verhaltens einer produktiv eingesetzten Flotte aus einem gelernten Modell kommt.
Wo ordnet sich das im Betriebsmodell ein?
Das Betriebsmodell selbst steht auf der Seite Belegschaft: wie ein Auftragsbuch Mensch, Roboter und Software-Agent zusammenführt und warum der Rückfallpfad das eigentliche Produkt ist. Diese Seite bleibt bei der engeren Frage, was ein gelerntes Modell im Fahrzeug für Spezifikation, Abnahme und Änderungsstand bedeutet.

Starten

Trennen Sie den gelernten Anteil von der Sicherheitsebene, bevor Sie beschaffen.

Beschreiben Sie Fläche, Prozess und geplante Autonomie in Klartext. Erste Spezifikation in 48 Stunden, erster Roboter auf der Fläche in acht Wochen.