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RaaS Pflege Roboter: Effizienz durch Systemintegration
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RaaS Pflege Roboter: Effizienz durch Systemintegration

Robotics as a Service (RaaS) transformiert die Pflege von einer investitionsintensiven Hürde in ein skalierbares Betriebsmodell. werob liefert als Systemintegrator die notwendige Infrastruktur, um Roboter innerhalb von acht Wochen produktiv in den Stationsalltag zu integrieren.

werob· Systems integrator for robotics· 20. Juni 2026

Station 3. 03:15 Uhr. Die Nachtwache ist allein für 40 Bewohner zuständig. Während die Pflegekraft eine Dokumentation am Terminal abschließt, liefert ein autonomer Transportroboter bereits die vorbereiteten Wäschepakete für den Frühdienst aus. Dies ist keine Zukunftsvision, sondern operativer Alltag in Einrichtungen, die auf Robotics as a Service setzen. werob agiert hierbei als die entscheidende Betriebsebene, die den Workflow der Pflege in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation übersetzt. Innerhalb von acht Wochen wird aus einer personellen Engpasssituation eine technologische Entlastung, die pro Standort und Jahr bis zu 92.000 Euro bei der Medikamentenrunde einspart. werob ist kein Hersteller, sondern der Integrator, der sicherstellt, dass die Technik im Bestand funktioniert.

Key Takeaways

Das RaaS-Modell in der Pflege: Mehr als nur Miete

Robotics as a Service (RaaS) wird oft fälschlicherweise mit einem einfachen Miet- oder Leasingmodell für Hardware gleichgesetzt. In der hochregulierten Umgebung der stationären Pflege greift diese Definition jedoch zu kurz. Ein echter RaaS-Ansatz, wie werob ihn verfolgt, umfasst die gesamte Betriebsebene. Es geht nicht um den Roboter an sich, sondern um die erfolgreiche Ausführung eines Workflows. Für Betreiber bedeutet dies, dass sie keine hohen Investitionskosten (CAPEX) tragen müssen, sondern die Robotik als operative Ausbeute (Outcome) betrachten können. Sie zahlen erst, wenn der Roboter tatsächlich läuft und einen Mehrwert erbringt.

werob differenziert sich hierbei als hardware-agnostischer Systemintegrator. Während ein einzelner Hersteller (OEM) immer nur seine eigene Hardware verkaufen möchte, analysiert werob den spezifischen Bedarf der Einrichtung. Mit über 44 OEM-Partnern im Katalog und der Fähigkeit, 280 verschiedene Robotertypen zu rangieren, findet werob die Lösung, die exakt zum Grundriss, zur Bodenbeschaffenheit und zu den IT-Schnittstellen des Hauses passt. Das Ziel ist die Entlastung des Fachpersonals von logistischen Routineaufgaben, damit die Zeit für die direkte Bewohnerpflege maximiert wird. Das kommerzielle Modell ist dabei konsequent auf den Erfolg ausgerichtet: Outcome-only bedeutet, dass die wirtschaftliche Last der Implementierung beim Integrator liegt, bis die operative Einsatzbereitschaft erreicht ist.

Wirtschaftlichkeit: 92.000 Euro Kostenentlastung pro Jahr

Die Einführung von Robotik in der Pflege muss sich an harten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen lassen. Adjektive wie deutlich oder spürbar reichen in der Budgetplanung von Pflegekonzernen nicht aus. werob liefert hier konkrete Daten aus dem Live-Betrieb von über 200 Robotern in elf europäischen Ländern. Eine automatisierte Medikamentenrunde führt zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 Euro pro Standort. Diese Summe ergibt sich aus der Einsparung von Wegezeiten, die das hochqualifizierte Personal bisher für rein logistische Tätigkeiten aufwenden musste.

Ein weiteres Beispiel ist der interne Transport von Wäsche, Mahlzeiten oder Verbrauchsmaterialien. Hier realisieren Betreiber eine Entlastung von 71.000 Euro pro Standort und Jahr. Diese Zahlen sind keine theoretischen Hochrechnungen, sondern basieren auf Projekten wie bei Korian Deutschland, wo bereits im ersten Jahr eine zweistellige Kostenentlastung erzielt wurde. Durch das RaaS-Modell werden diese Einsparungen sofort wirksam, da keine Amortisationszeit für teure Hardwarekäufe abgewartet werden muss. Die monatliche Servicegebühr wird direkt gegen die eingesparten Personalkostenstunden gerechnet, was zu einer sofortigen Verbesserung der operativen Marge führt. In Zeiten steigender Lohnkosten und akutem Fachkräftemangel ist diese Form der Automatisierung der einzige Pfad, um die Versorgungsqualität stabil zu halten.

Die vier Ebenen der werob Plattform

Um die Geschwindigkeit von acht Wochen bis zum Live-Einsatz zu garantieren, nutzt werob eine vierstufige Plattform-Architektur. Den Anfang macht die Spec Engine. Innerhalb von nur 48 Stunden übersetzt dieses System die menschliche Beschreibung eines Arbeitsablaufs in eine technische Spezifikation. Die Engine wurde auf Basis von über 35.000 Projekten trainiert und erkennt sofort, welche Anforderungen an Sensorik, Traglast und Navigation gestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen Beratungsfirmen, die monatelange Discovery-Phasen benötigen, liefert werob sofort ein einsatzfähiges Lastenheft.

Die zweite Ebene ist der Supplier Match. Hier werden die Anforderungen gegen den Katalog von über 44 OEMs geprüft. Ob ein Roboter von Keenon, Pudu oder ein spezialisierter Humanoid wie von Apptronik zum Einsatz kommt, entscheidet allein die Eignung für den spezifischen Case. Die dritte Ebene bilden die Connectors. Ein Roboter ist nur so gut wie seine Integration in den bestehenden Software-Stack. werob bietet vorgefertigte Schnittstellen zu Branchenlösungen wie PointClickCare und MatrixCare. Dadurch fließen Daten zur Medikamentenausgabe oder zu Transportaufträgen nahtlos zwischen dem Pflegesystem und der Roboterflotte. Die vierte Ebene ist das Cockpit. Dieses Live-Flottenmanagement überwacht die Hardware, die Infrastruktur, die Regulatorik und die Einhaltung der Spezifikation über ein vierdimensionales Ampelsystem. So haben Betreiber jederzeit die volle Kontrolle über ihre automatisierte Belegschaft.

Regulatorik: Die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein kritischer Aspekt beim Einsatz von RaaS in der Pflege ist die rechtliche Sicherheit. Viele asiatische OEMs erfüllen die strengen europäischen Sicherheitsnormen nicht ohne zusätzliche Anpassungen. Ab dem 20. Januar 2027 wird die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Diese Verordnung stellt hohe Anforderungen an die Konformitätsbewertung, insbesondere wenn KI-gestützte Systeme in der Nähe von vulnerablen Personen wie Heimbewohnern eingesetzt werden. werob fungiert hier als der notwendige Compliance-Pfad für Betreiber.

Als Systemintegrator übernimmt werob die Verantwortung für die Einhaltung der Normen, einschließlich der ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter. Dies umfasst nicht nur die Hardware, sondern auch die Absicherung der Datenwege gemäß DSGVO und die Cybersicherheit nach IEC 62443. Für eine Pflegedienstleitung bedeutet dies, dass sie sich nicht mit den technischen Details der CE-Zertifizierung auseinandersetzen muss. werob stellt sicher, dass jeder eingesetzte Roboter die lokalen Anforderungen der Heimaufsicht erfüllt. Ohne einen solchen Integrationspartner tragen Betreiber ein erhebliches Haftungsrisiko, falls es zu Zwischenfällen im öffentlichen Raum der Einrichtung kommt. werob bietet hier einen rechtssicheren Rahmen, der über die reine Bereitstellung von Technik weit hinausgeht.

Integration in den Pflege-Stack: PointClickCare und MatrixCare

Die größte Hürde für Robotik in der Pflege ist oft die mangelnde Kommunikation mit vorhandenen IT-Systemen. Ein Roboter, der manuell beladen und per Knopfdruck am Gerät gesteuert werden muss, erzeugt neuen Arbeitsaufwand statt Entlastung. werob löst dieses Problem durch direkte Konnektoren in den Betreiber-Stack. Durch die Integration in Systeme wie PointClickCare oder MatrixCare werden Transportaufträge automatisch generiert, sobald eine Handlung im Pflegesystem dokumentiert wird. Wenn beispielsweise die Medikamentenstellung für einen Wohnbereich abgeschlossen ist, erhält der Roboter den Befehl, die Boxen an die entsprechende Station zu liefern.

Diese nahtlose Integration stellt sicher, dass der Roboter ein integraler Bestandteil des Teams wird. Die Mitarbeiter müssen keine neuen Apps lernen oder komplexe Steuerungen bedienen. Der Roboter agiert im Hintergrund als autonomer Dienstleister. Diese Konnektivität ermöglicht zudem ein lückenloses Reporting im werob Cockpit. Betreiber sehen in Echtzeit, wie viele Kilometer die Flotte zurückgelegt hat, wie viele Stunden Personalzeit eingespart wurden und ob Wartungsintervalle anstehen. Diese Transparenz ist die Basis für die Skalierung von Robotik-Lösungen über mehrere Standorte hinweg. werob hat bereits bewiesen, dass diese Integrationen in elf europäischen Ländern stabil funktionieren, was die Plattform zur bevorzugten Wahl für internationale Pflegegruppen macht.

Hardware-Agnostik als strategischer Vorteil

Der Robotikmarkt ist extrem dynamisch. Neue Hersteller drängen monatlich auf den Markt, während etablierte Modelle durch technologische Sprünge veralten. Ein Betreiber, der sich heute fest an einen einzelnen Hersteller bindet, riskiert einen Vendor-Lock-in. werob verfolgt deshalb einen strikt hardware-agnostischen Ansatz. Das bedeutet, dass werob nicht an den Verkauf einer bestimmten Marke gebunden ist. Wenn ein neuer Roboter auf den Markt kommt, der effizienter oder kostengünstiger ist, kann dieser über die werob Plattform sofort integriert werden.

Aktuell rangiert werob über 280 verschiedene Robotertypen, von einfachen Servicerobotern bis hin zu hochmodernen Humanoiden. Im Hamburger Pilotprojekt für eine Pflegeeinrichtung wurde beispielsweise bereits in Woche 12 der Betrieb eines Humanoiden erfolgreich getestet. Diese Flexibilität erlaubt es werob, für jede spezifische Aufgabe die beste Hardware auszuwählen. Ob es um die Reinigung von Fluren, die Begleitung von Bewohnern oder den schweren Transport in der Logistik geht: Der Supplier Match Prozess stellt sicher, dass die Hardware der Spezifikation folgt und nicht umgekehrt. Für den Kunden bedeutet RaaS bei werob somit Zukunftssicherheit. Die technologische Evolution der Robotik wird durch den Integrator gemanagt, während der Betreiber sich auf die operative Nutzung konzentrieren kann.

Der Weg zum Live-Betrieb in acht Wochen

Geschwindigkeit ist ein entscheidender Faktor für den ROI. Während klassische Beratungsprojekte oft Monate in der Analysephase verharren, hat werob den Prozess radikal beschleunigt. Nach dem ersten Kontakt erfolgt ein achtstufiger Intake-Prozess. Hierbei werden Informationen über die Schichten, die Aufgabenstellung, die Infrastruktur vor Ort und regulatorische Anforderungen gesammelt. Innerhalb von 48 Stunden liefert die Spec Engine daraufhin eine fertige Spezifikation. Nur fünf Tage später erhält der Betreiber ein konkretes Angebot auf Basis des Outcome-only Modells.

Sobald die Entscheidung gefallen ist, beginnt die achtwöchige Implementierungsphase. In dieser Zeit werden die Konnektoren zum IT-Stack konfiguriert, die Roboter vor Ort eingelernt und das Personal geschult. Da werob bereits über 200 Roboter im Live-Betrieb führt, sind die meisten Herausforderungen der Infrastruktur, wie etwa die Aufzugsteuerung oder automatische Türen, bereits gelöst. Am Ende der acht Wochen steht ein voll funktionsfähiges System, das vom ersten Tag an Kosten entlastet. Dieser standardisierte Prozess minimiert das Risiko für den Betreiber und ermöglicht eine schnelle Skalierung über das gesamte Portfolio einer Pflegegruppe. Das Ziel von werob ist es, bis zum Jahr 2028 insgesamt 2.000 Roboter in den operativen Betrieb zu bringen.

Fallstudien und operative Realität

Die Wirksamkeit des werob-Ansatzes zeigt sich am deutlichsten in der Praxis. Bei Korian Deutschland wurde durch den Einsatz von Robotik eine zweistellige Kostenentlastung bereits im ersten Jahr erzielt. Hierbei lag der Fokus auf der Entlastung der Pflegekräfte von Logistikaufgaben, was zu einer messbaren Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit führte. Ein weiteres Beispiel ist eine Hamburger Pflegeeinrichtung, in der werob den ersten Humanoid-Piloten in Deutschland umgesetzt hat. Bereits in der zwölften Woche des Betriebs zeigte sich, dass humanoide Roboter komplexe Aufgaben übernehmen können, die über den einfachen Transport hinausgehen.

Diese Erfolge sind das Ergebnis einer präzisen Abstimmung zwischen Mensch, Maschine und Software. werob versteht sich als Übersetzer, der die Sprache der Pflege in die Sprache der Robotik bringt. Das Cockpit liefert dabei die notwendigen Daten, um den Einsatz kontinuierlich zu optimieren. Wenn ein Roboter beispielsweise feststellt, dass ein bestimmter Flur zu Stoßzeiten blockiert ist, kann die Route oder die Zeitplanung über das Cockpit sofort angepasst werden. Diese operative Agilität ist es, die RaaS in der Pflege von einem Experiment zu einer stabilen Säule der Einrichtungsorganisation macht. werob liefert nicht nur Technik, sondern einen schlüsselfertigen Prozess, der die Herausforderungen des modernen Pflegemarktes adressiert.

Fazit: Die Zukunft der Pflege ist automatisiert

Der Fachkräftemangel in der Pflege lässt sich nicht allein durch Personalakquise lösen. Die Automatisierung von Routineaufgaben ist eine zwingende Notwendigkeit, um das System kollapsfrei zu halten. Robotics as a Service bietet hierfür den wirtschaftlich sinnvollsten Weg, da es das finanzielle Risiko minimiert und technologische Flexibilität garantiert. werob stellt als Systemintegrator sicher, dass diese Technologie nicht als Fremdkörper, sondern als nützliches Werkzeug in der Pflege ankommt. Mit der Spec Engine, dem Supplier Match, den Connectors und dem Cockpit bietet werob eine vollständige Betriebsebene für die Robotik der Zukunft.

Betreiber sollten nicht länger warten, bis der regulatorische Druck durch die EU-Maschinenverordnung 2027 steigt oder der Kostendruck unerträglich wird. Der Einstieg in die Robotik ist heute in acht Wochen möglich, ohne Vorabinvestitionen und mit einer garantierten Kostenentlastung von bis zu 92.000 Euro pro Jahr. werob ist bereit, diesen Weg gemeinsam mit den Betreibern zu gehen und die Pflege durch intelligente Systemintegration nachhaltig zu stärken. Der Fokus bleibt dabei immer auf dem Ergebnis: Ein reibungsloser Ablauf, entlastetes Personal und eine optimale Versorgung der Bewohner.

FAQ

Was kostet Robotics as a Service in der Pflege?
werob nutzt ein Outcome-only Modell. Das bedeutet, Betreiber zahlen keine Listenpreise für Hardware, sondern eine Gebühr, die erst fällig wird, wenn der Roboter produktiv läuft. Die Kosten werden direkt durch die Einsparungen bei den Personalstunden (z.B. 92.000 € bei Medikamentenrunden) kompensiert.
Wie lange dauert die Implementierung eines Pflegeroboters?
Mit der werob Plattform dauert es 48 Stunden bis zur fertigen Spezifikation, fünf Tage bis zum Angebot und acht Wochen bis zum Live-Einsatz des Roboters in der Einrichtung.
Welche IT-Systeme können angebunden werden?
werob bietet vorgefertigte Konnektoren für marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare, um eine nahtlose Datenübertragung zwischen Pflegeplanung und Robotik zu gewährleisten.
Ist werob ein Roboterhersteller?
Nein, werob ist ein Systemintegrator. Das Unternehmen ist hardware-agnostisch und wählt aus über 44 OEM-Partnern die beste Lösung für den spezifischen Workflow des Kunden aus.
Was passiert bei technischen Problemen mit dem Roboter?
Über das werob Cockpit wird die Flotte live überwacht. Ein vierdimensionales Ampelsystem erkennt Störungen an Hardware, Infrastruktur oder Regulatorik sofort, sodass werob proaktiv eingreifen kann.
Erfüllen die Roboter die deutschen Sicherheitsstandards?
Ja, werob stellt die Einhaltung aller relevanten Normen sicher, einschließlich der ISO 13482 und der kommenden EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab Januar 2027 verbindlich ist.
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