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Sicherheitsroboter: Autonome Überwachung und Kostenentlastung
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Sicherheitsroboter: Autonome Überwachung und Kostenentlastung

Sicherheitsroboter schließen die Lücke zwischen personeller Überwachung und lückenloser Präsenz. werob macht als Systemintegrator autonome Flotten in acht Wochen operativ und senkt die Kosten pro Standort signifikant.

werob· Systems integrator for robotics· 13. Juni 2026

Dienstag, 02:15. Außenlager Hamburg-Süd. Die Patrouille läuft seit vier Stunden autonom und dokumentiert jeden Winkel direkt in Genetec. Während die Zentrale nur bei verifizierten Alarmen eingreift, deckt ein einziger Sicherheitsroboter Areale ab, für die früher mehrere Rundgänge zu Fuß notwendig waren. Ein Wachmann steuert nun die Sicherheit von drei Standorten gleichzeitig vom Leitstand aus. Diese operative Realität ist kein Pilotprojekt, sondern Standard in den von werob betreuten Objekten. Als Systemintegrator übersetzt werob solche Arbeitsabläufe in 48 Stunden in eine einsatzfähige Spezifikation und bringt den passenden Roboter in acht Wochen auf die Fläche.

Key Takeaways

Der Status Quo der Standortsicherheit in Europa

Über 180.000 Standorte in Europa stehen vor der Herausforderung, qualifiziertes Sicherheitspersonal für monotone und teils gefährliche Patrouillendienste zu finden. Die Bewachungsverordnung (BewachVO) stellt hohe Anforderungen an die Präsenz vor Ort, während der Fachkräftemangel die Kosten für personelle Bewachung in die Höhe treibt. Ein Sicherheitsroboter fungiert hier nicht als vollständiger Ersatz für den Menschen, sondern als entscheidender Kraftmultiplikator. Er übernimmt die lückenlose Überwachung von Logistikhöfen, Außenlagern oder Retail-Flächen, während sich das Fachpersonal auf die Intervention und Analyse konzentriert.

werob hat diesen Bedarf erkannt und eine Plattform geschaffen, die den Prozess von der ersten Idee bis zum Live-Betrieb auf acht Wochen verkürzt. Anstatt sich mit den technischen Details einzelner Hersteller auseinanderzusetzen, definieren Betreiber ihre Anforderungen an den Schichtplan und die Umgebung. Die Spec Engine von werob nutzt Daten aus über 35.000 Projekten, um daraus innerhalb von 48 Stunden eine technische Spezifikation zu erstellen. Dies eliminiert die üblichen drei bis sechs Monate dauernden Discovery-Phasen traditioneller Beratungsfirmen.

Wirtschaftlichkeit: Signifikante Kostenentlastung pro Jahr

Die Entscheidung für Robotik in der Sicherheit wird primär über den wirtschaftlichen Outcome getroffen. werob arbeitet nach einem Outcome-only-Modell, bei dem Kunden erst zahlen, wenn der Roboter produktiv arbeitet. Die verifizierten Zahlen aus dem Live-Betrieb zeigen deutliche Einsparungspotenziale. Eine automatisierte Hofpatrouille in der Logistik führt zu einer signifikanten jährlichen Kostenentlastung pro Standort. Im Einzelhandel liegt die Ersparnis bei der Retail-Patrouille im deutlichen fünfstelligen Bereich pro Jahr.

Bei größeren Logistikarealen, die eine Flotte von Robotern erfordern, skaliert dieser Effekt signifikant. Ein Logistikhof im Verbund kann bei optimiertem Einsatz eine signifikante sechsstellige Entlastung pro Jahr realisieren. Diese Zahlen basieren auf der Reduktion von Nachtzuschlägen, der Vermeidung von Fehlalarmen durch präzise Sensorik und der Steigerung der Überwachungsfrequenz ohne zusätzliches Personal. werob stellt sicher, dass diese Einsparungen nicht durch versteckte Integrationskosten aufgezehrt werden, da alle Konnektoren in den Betreiber-Stack bereits vorgefertigt sind.

Integration in den Sicherheits-Stack: Genetec und SAP EWM

Ein Sicherheitsroboter entfaltet seinen vollen Wert erst, wenn er nahtlos mit der bestehenden Infrastruktur kommuniziert. werob liefert direkt einsatzfähige Konnektoren für marktführende Systeme. Die Integration in Genetec erlaubt es, Videostreams und Sensordaten des Roboters wie jede andere stationäre Kamera zu behandeln. Alarme, die durch die On-Board-KI des Roboters (z. B. Personenerkennung in Sperrzonen oder Hitzequellen) ausgelöst werden, erscheinen sofort im gewohnten Dashboard der Leitstelle.

Für Unternehmen in der Logistik ist zudem die Anbindung an SAP EWM (Extended Warehouse Management) entscheidend. Hier synchronisiert werob die Patrouillenwege mit den dynamischen Warenbewegungen im Lager oder auf dem Hof. Der Roboter weiß, welche Tore gerade aktiv sind und wo erhöhte Wachsamkeit erforderlich ist. Diese tiefe Integration verhindert Datensilos und stellt sicher, dass die Robotik-Flotte ein integraler Bestandteil der IT-Landschaft des Unternehmens wird, statt als isolierte Insellösung zu agieren.

Regulatorik und Compliance: Der Pfad zur EU-Maschinenverordnung

Die regulatorische Landschaft für autonome Systeme wird komplexer. Die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 wird ab dem 20. Januar 2027 verbindlich. Viele Roboterhersteller, insbesondere aus dem außereuropäischen Ausland, verfügen noch nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass jede eingesetzte Hardware die strengen Anforderungen der Verordnung sowie die spezifischen deutschen Vorgaben der BewachVO erfüllt.

Zusätzlich spielt die Cybersicherheit eine zentrale Rolle. Die Integration in Unternehmensnetzwerke erfordert die Einhaltung der IEC 62443 für industrielle Kommunikationsnetze. werob überwacht diese Compliance-Ebene kontinuierlich über das Live-Cockpit. Das vierdimensionale Ampelsystem im Cockpit zeigt jederzeit den Status der Hardware, der Infrastruktur, der regulatorischen Konformität und der Einhaltung der ursprünglichen Spezifikation an. So bleiben Betreiber auch bei Gesetzesänderungen oder neuen Sicherheitsstandards stets auf der sicheren Seite.

Hardware-Agnostik: 44+ OEM-Partner im Vergleich

werob ist kein Hersteller und nicht an einzelne Marken gebunden. Das Unternehmen rangiert über 44 OEM-Partner und mehr als 280 verschiedene Robotermodelle gegen die Kunden-Spezifikation. Im Bereich der Sicherheitsrobotik umfasst dies führende Systeme wie ANYbotics für anspruchsvolles Gelände, Boston Dynamics (Spot) für agile Inspektionen oder spezialisierte Plattformen von Robotnik und Taurob. Der Supplier Match Prozess stellt sicher, dass Kunden das System erhalten, das technisch und wirtschaftlich am besten zu ihrem spezifischen Anwendungsfall passt.

Diese Unabhängigkeit schützt Betreiber vor einem Vendor-Lock-in. Sollte ein Hersteller die Anforderungen nicht mehr erfüllen oder ein leistungsfähigeres Modell auf den Markt kommen, ermöglicht die werob-Plattform einen einfachen Wechsel oder eine Erweiterung der Flotte. Die Konnektoren zum Betreiber-Stack bleiben dabei identisch, was die technologische Agilität des Unternehmens erhöht. werob übernimmt die Verantwortung für die Auswahl und Validierung der Hardware, sodass sich der Kunde auf seine operativen Ziele konzentrieren kann.

In acht Wochen vom Konzept zum Live-Betrieb

Geschwindigkeit ist ein Kernversprechen von werob. Während klassische Automatisierungsprojekte oft Jahre dauern, ist der Prozess bei werob auf acht Wochen optimiert. Nach der initialen Aufnahme der Arbeitsabläufe liefert die Spec Engine in 48 Stunden das technische Grundgerüst. Innerhalb von fünf Tagen erhält der Kunde ein verbindliches Angebot. Die restliche Zeit bis zur achten Woche wird für die Konfiguration der Konnektoren, die regulatorische Abnahme und die physische Bereitstellung am Standort genutzt.

Dieser schnelle Rollout wird durch die Standardisierung der Schnittstellen ermöglicht. Da werob bereits 200 Roboter in 11 europäischen Ländern operativ betreibt, sind die meisten Herausforderungen bei der Integration in Systeme wie Genetec oder SAP EWM bereits gelöst. Der Kunde muss keine eigene Expertise in der Robotik aufbauen, sondern nutzt die fertige Betriebsebene von werob. Das Ziel ist klar definiert: Bis 2028 sollen 2.000 Roboter über die Plattform gesteuert werden, was die Skalierbarkeit des Modells unterstreicht.

Das Live-Cockpit: Flottenmanagement in Echtzeit

Sobald die Sicherheitsroboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Steuerung und Überwachung. Es ist das Nervenzentrum der Flotte und bietet weit mehr als eine einfache Statusanzeige. Das System überwacht die Hardware-Gesundheit, die Stabilität der WLAN- oder 5G-Infrastruktur und die Einhaltung der Sicherheitszonen. Besonders kritisch für Sicherheitsdienste ist die lückenlose Dokumentation der Patrouillengänge, die im Cockpit revisionssicher gespeichert wird, wobei jeder Befund direkt auf die ursprüngliche Sensordatenquelle zurückgeführt werden kann.

Das vierdimensionale Ampelsystem warnt proaktiv, bevor Probleme den Betrieb stören. Wenn beispielsweise eine regulatorische Änderung die Anpassung eines Action-Graphs erfordert, wird dies im Cockpit signalisiert. Diese Transparenz ist die Basis für das Outcome-only-Modell. Da der Kunde nur für die erfolgreiche Leistung zahlt, hat werob ein direktes Interesse daran, die Verfügbarkeit der Flotte bei nahezu 100 Prozent zu halten. Dieser Ansatz schafft eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Integrator und Betreiber.

Fazit: Die Zukunft der Sicherheit ist integriert

Die Automatisierung der Standortsicherheit ist keine Frage des 'Ob', sondern des 'Wie'. Sicherheitsroboter bieten eine Antwort auf steigende Kosten und Personalmangel, sofern sie korrekt in die bestehenden Prozesse integriert werden. werob bietet hierfür die notwendige Betriebsebene, die Hardware, Software und Regulatorik vereint. Mit einer signifikanten Kostenentlastung pro Jahr und einem Rollout in nur acht Wochen ist der Einstieg in die autonome Überwachung heute so einfach wie nie zuvor.

Unternehmen, die jetzt in skalierbare Roboterflotten investieren, sichern sich nicht nur einen wirtschaftlichen Vorteil, sondern erfüllen auch frühzeitig die kommenden Anforderungen der EU-Maschinenverordnung. Der Weg führt weg von isolierten Hardware-Käufen hin zu einer integrierten Systemlösung, bei der Experten die Kontrolle behalten und die KI lediglich die operative Analyse automatisiert. werob begleitet diesen Weg als hardware-agnostischer Partner mit tiefem Verständnis für operative Abläufe.

FAQ

Was kostet ein Sicherheitsroboter bei werob?
werob nutzt ein Outcome-only-Modell. Es gibt keine klassischen Listenpreise für die Hardware. Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv auf Ihrer Fläche arbeitet und den definierten Output liefert.
Welche Systeme können an den Roboter angebunden werden?
werob bietet vorgefertigte Konnektoren für Sicherheits-Stacks wie Genetec sowie für Logistik-Systeme wie SAP EWM an. Weitere Integrationen sind über die Connector-Ebene der Plattform möglich.
Wie sicher sind die Daten des Roboters?
Die Sicherheit hat höchste Priorität. werob erfüllt die Standards der IEC 62443 für industrielle Cybersicherheit und stellt die DSGVO-konforme Verarbeitung aller Sensordaten sicher.
Ersetzt ein Sicherheitsroboter mein Wachpersonal?
Nein, er fungiert als Kraftmultiplikator. Der Roboter übernimmt monotone Rundgänge, sodass ein Mitarbeiter mehrere Standorte gleichzeitig überwachen und nur bei echten Alarmen intervenieren muss.
Was passiert bei technischen Störungen?
Das werob Cockpit überwacht die Flotte in Echtzeit mit einem 4-dimensionalen Ampelsystem. Störungen an Hardware oder Infrastruktur werden sofort erkannt und behoben, oft bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.
Ist mein Gelände für einen Roboter geeignet?
Das klärt die werob Spec Engine in 48 Stunden. Wir analysieren Untergrund, Steigungen und Funkabdeckung, um das passende Modell aus über 280 verfügbaren Robotern zu finden.
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