Live200 Roboter im Einsatz in ganz Europa, Stand Mai 2026.Live44 OEM-Partner, Tendenz steigend. Drei neue allein in diesem Monat.Live11 europäische Länder operativ. Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Polen, Vereinigtes Königreich.LiveErster Humanoid im Einsatz auf Etage 2 eines Hamburger Pflegeheims, seit zwölf Wochen.VeröffentlichtFallstudie einer Pflegegruppe. Zweistellige Kostenentlastung im ersten Jahr.Live200 Roboter im Einsatz in ganz Europa, Stand Mai 2026.Live44 OEM-Partner, Tendenz steigend. Drei neue allein in diesem Monat.Live11 europäische Länder operativ. Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Polen, Vereinigtes Königreich.LiveErster Humanoid im Einsatz auf Etage 2 eines Hamburger Pflegeheims, seit zwölf Wochen.VeröffentlichtFallstudie einer Pflegegruppe. Zweistellige Kostenentlastung im ersten Jahr.
werob.
Zurück zum Magazin
Rollstuhl Roboter Transport: Effizienz in der Pflege
rollstuhl roboter transport

Rollstuhl Roboter Transport: Effizienz in der Pflege

Der automatisierte Transport von Rollstühlen entlastet das Pflegepersonal massiv von logistischen Routineaufgaben. werob integriert herstellerunabhängige Robotersysteme direkt in Ihren bestehenden Workflow und sichert die regulatorische Compliance ab.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 1. August 2026

Station 3. 10:15. Die Physiotherapie-Runden beginnen. Anstatt dass drei Pflegekräfte gleichzeitig leere Rollstühle durch die langen Flure schieben, übernimmt ein autonomes System den Transfer zum Sammelpunkt. Das Personal bleibt währenddessen bei den Bewohnern für die direkte Zuwendung. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung ist dies bereits operative Realität und Teil der täglichen Routine. werob übersetzt solche Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation. Als Systemintegrator liefert werob nicht nur die Hardware, sondern die vollständige Einbindung in den klinischen Alltag, damit die Technik dort unterstützt, wo die personellen Ressourcen am knappsten sind.

Key Takeaways

Der operative Engpass: Warum manueller Transport Ressourcen bindet

In einer durchschnittlichen Pflegeeinrichtung verbringen Fachkräfte einen signifikanten Teil ihrer Arbeitszeit mit rein logistischen Tätigkeiten. Der Transport von Rollstühlen zwischen Stationen, Lagerräumen und Therapiebereichen gehört zu den repetitiven Aufgaben, die keine pflegerische Qualifikation erfordern, aber dennoch wertvolle Zeit binden. Statistiken aus dem werob-Netzwerk zeigen, dass durch die Automatisierung dieser Transportwege eine Kostenentlastung von 71.000 € pro Standort und Jahr realisiert werden kann.

Diese Einsparung resultiert nicht aus dem Ersatz von Personal, sondern aus der Umverteilung von Kapazitäten. Wenn der Roboter den Rollstuhl holt, kann die Pflegekraft die Vorbereitung der Medikamentengabe abschließen oder ein Gespräch mit einem Bewohner führen. werob setzt hier mit der Spec Engine an, die den spezifischen Workflow einer Einrichtung analysiert. Innerhalb von 48 Stunden wird aus der Beschreibung der Laufwege eine technische Spezifikation, die genau festlegt, welche Anforderungen der Roboter in Bezug auf Traglast, Wendekreis und Sensorik erfüllen muss.

Hardware-Agnostik: Den passenden Roboter aus 44+ OEMs wählen

Ein entscheidender Fehler bei der Einführung von Robotik ist die frühzeitige Festlegung auf einen bestimmten Hersteller. werob agiert hardware-agnostisch und greift auf einen Katalog von über 44 OEM-Partnern zurück. Ob ein spezialisierter Transportroboter von Keenon, eine Lösung von Pudu oder in Zukunft humanoide Systeme wie von Apptronik zum Einsatz kommen, entscheidet allein die Eignung für den spezifischen Anwendungsfall. Der Supplier Match von werob rangiert über 280 verschiedene Robotermodelle gegen die individuelle Spezifikation des Betreibers.

Für den Rollstuhltransport sind unterschiedliche Ansätze denkbar: Roboter, die Rollstühle mittels einer Kupplung ziehen, Plattformen, auf denen der Rollstuhl fixiert wird, oder humanoide Systeme, die den Rollstuhl schieben können. Durch diesen herstellerunabhängigen Ansatz vermeidet werob einen Vendor-Lock-in. Der Betreiber erhält die technisch beste Lösung für seine Infrastruktur, sei es für schmale Flure, Teppichböden oder die Überwindung von Fahrstühlen. Das Ziel ist eine nahtlose Integration, die ohne bauliche Veränderungen am Gebäude auskommt.

Integration in den Betreiber-Stack: PointClickCare und MatrixCare

Ein Roboter, der als isolierte Insellösung agiert, erzeugt oft mehr Aufwand als Nutzen. Die wahre Effizienz entsteht durch die digitale Vernetzung. werob liefert vorgefertigte Konnektoren in den bestehenden Software-Stack der Pflegeeinrichtungen. Integrationen in Systeme wie PointClickCare oder MatrixCare ermöglichen es, Transportaufträge direkt aus der Pflegedokumentation oder dem Dienstplan heraus zu generieren. Wenn ein Bewohner für einen Termin eingetragen wird, erhält das werob Cockpit automatisch das Signal, einen Rollstuhl bereitzustellen.

Diese Konnektivität stellt sicher, dass die Flotte immer dort ist, wo sie benötigt wird. Das Live-Cockpit überwacht dabei den Status jedes Roboters über ein vierdimensionales Ampelsystem: Hardware-Zustand, Netzwerkinfrastruktur, regulatorische Einhaltung und Erfüllung der Spezifikation. Sollte ein Roboter blockiert sein oder eine Wartung benötigen, wird dies proaktiv gemeldet, bevor es zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommt. Diese tiefe Integration ist der Grundstein für das Versprechen, innerhalb von acht Wochen ein voll funktionsfähiges System im Live-Betrieb zu haben.

Regulatorik und Sicherheit: EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Die Sicherheit im Umgang mit Bewohnern hat oberste Priorität. Der Einsatz von autonomen Systemen in öffentlichen Bereichen von Pflegeheimen unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen. Besonders relevant ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich wird. werob fungiert hier als Compliance-Pfad für die Betreiber. Da viele Roboterhersteller aus dem außereuropäischen Ausland stammen, übernimmt werob die notwendigen Konformitätsbewertungen und stellt sicher, dass alle Systeme den europäischen Standards entsprechen.

Zusätzlich zur Maschinenverordnung müssen Normen wie die ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter erfüllt werden. Dies umfasst die sichere Erkennung von Hindernissen, Not-Halt-Funktionen und die datenschutzkonforme Verarbeitung von Sensordaten gemäß DSGVO. In Deutschland ist zudem die Abstimmung mit der Heimaufsicht entscheidend. werob verfügt über die Erfahrung aus über 200 Live-Installationen in 11 europäischen Ländern, um diese regulatorischen Hürden effizient zu nehmen und einen rechtssicheren Betrieb zu garantieren.

Wirtschaftlichkeit: Das Outcome-only Modell von werob

Investitionen in neue Technologien scheitern oft an hohen Vorabkosten und unklaren Amortisationszeiten. werob eliminiert dieses Risiko durch ein kommerzielles Modell, das rein auf Ergebnissen basiert: Outcome-only. Das bedeutet, der Betreiber zahlt erst, wenn der Roboter tatsächlich im Einsatz ist und die definierten Aufgaben erfüllt. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder teure Discovery-Phasen, die sich über Monate hinziehen. Der Fokus liegt auf der schnellen Wertschöpfung für die Einrichtung.

Bei einer jährlichen Kostenentlastung von 71.000 € für Transportaufgaben amortisiert sich die Systemintegration in kürzester Zeit. Großkunden wie Korian Deutschland nutzen diesen Ansatz bereits, um eine zweistellige Kostenentlastung bereits im ersten Jahr zu realisieren. Durch die Skalierbarkeit der werob Plattform können erfolgreiche Piloten schnell auf weitere Standorte ausgerollt werden. Ein Beispiel: Eine Pflegegruppe mit vier Standorten und jeweils fünf Robotern kann eine jährliche Entlastung von rund 1,8 Millionen Euro erzielen, indem sie konsequent auf automatisierte Logistik setzt.

In acht Wochen zum Live-Betrieb: Der Implementierungsprozess

Geschwindigkeit ist ein Kernversprechen von werob. Während traditionelle Beratungshäuser oft drei bis sechs Monate für die Analyse benötigen, liefert werob das Angebot innerhalb von fünf Tagen nach der ersten Spezifikationsaufnahme. Der gesamte Prozess vom Erstkontakt bis zum Roboter auf der Etage dauert lediglich acht Wochen. Dieser straffe Zeitplan wird durch die Standardisierung der Schnittstellen und die Erfahrung aus 35.000 trainierten Projekten in der Spec Engine ermöglicht.

Der Prozess beginnt mit einem achtschrittigen Onboarding, bei dem Schichtpläne, Aufgabenprofile und die infrastrukturellen Gegebenheiten vor Ort aufgenommen werden. Sobald der Supplier Match den optimalen Roboter identifiziert hat, erfolgt die Konfiguration der Konnektoren. Die Mitarbeiter vor Ort werden gezielt geschult, wobei der Fokus nicht auf der Technik, sondern auf der operativen Zusammenarbeit mit dem neuen 'digitalen Kollegen' liegt. Das Ziel ist eine Akzeptanz, die daraus resultiert, dass der Roboter eine echte Arbeitserleichterung darstellt.

Vergleich: Automatisierter vs. Manueller Rollstuhltransport

Der direkte Vergleich zeigt die Überlegenheit automatisierter Systeme in Bezug auf Konstanz und Kosten. Während menschliches Personal durch Notfälle, Pausen oder Schichtwechsel in der Verfügbarkeit schwankt, arbeitet die Robotikflotte nach einem festen Algorithmus, der durch das werob Cockpit optimiert wird.

KriteriumManueller Transportwerob Systemintegration
VerfügbarkeitAbhängig von Personalbesetzung24/7 einsatzbereit
Kosten pro Jahr (Schnitt)Hoch (Fachkraft-Stunden)71.000 € Entlastungspotenzial
FehlerquoteVariabel (Vergessen, Verspätung)Minimal durch Software-Trigger
DokumentationManuell in EHR-SystemenAutomatisch via Konnektor
ComplianceIndividuellEU 2023/1230 konform

Zukunftsausblick: Humanoide Systeme in der Pflege

Die Entwicklung bleibt nicht bei spezialisierten Transportrobotern stehen. werob betreibt bereits das erste Pilotprojekt mit einem humanoiden Roboter in einer Hamburger Pflegeeinrichtung, das sich im Mai 2026 in der zwölften Betriebswoche befindet. Humanoide Systeme bieten den Vorteil, dass sie in einer für Menschen gestalteten Umgebung agieren können, ohne dass Anpassungen an der Infrastruktur nötig sind. Sie können Türen öffnen, Aufzüge bedienen und Rollstühle auf die gleiche Weise schieben wie eine Pflegekraft.

Als Systemintegrator bereitet werob den Weg für diese nächste Generation der Robotik. Durch die kontinuierliche Evaluierung von Partnern wie Figure AI, 1X oder Apptronik stellt werob sicher, dass Betreiber immer Zugriff auf die fortschrittlichste Technologie haben. Die Entscheidung für werob ist somit eine Entscheidung für eine zukunftssichere Plattform, die mit den technologischen Möglichkeiten mitwächst und die Komplexität der Integration, Wartung und Compliance vollständig übernimmt.

FAQ

Was kostet die Einführung eines Rollstuhl-Roboters bei werob?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, Sie zahlen erst, wenn das System operativ läuft und den definierten Nutzen erbringt. Es gibt keine klassischen Listenpreise, da die Lösung individuell auf Ihren Workflow zugeschnitten wird.
Wie wird der Roboter in unsere Pflegesoftware integriert?
werob bietet fertige Konnektoren für marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare an. Dadurch werden Transportaufträge automatisch synchronisiert und dokumentiert.
Ist der Betrieb eines autonomen Roboters in bewohnten Bereichen sicher?
Ja, die von werob integrierten Systeme entsprechen der ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter und verfügen über redundante Sensorik zur Hindernisvermeidung.
Müssen wir unsere Einrichtung für die Roboter umbauen?
In der Regel nicht. Die modernen Systeme, die werob über den Supplier Match auswählt, sind für bestehende Infrastrukturen konzipiert und können Fahrstühle sowie automatische Türen über digitale Schnittstellen selbstständig nutzen.
Welche Hersteller bietet werob an?
werob ist hardware-agnostisch und arbeitet mit über 44 OEM-Partnern zusammen, darunter Keenon, Pudu und Apptronik. Wir wählen den Roboter aus, der am besten zu Ihrer Spezifikation passt.
Wie reagiert das Personal auf die Roboter?
Die Erfahrung bei Kunden wie Korian zeigt eine hohe Akzeptanz, da die Roboter unbeliebte, rein logistische Aufgaben übernehmen und so mehr Zeit für die eigentliche Pflege am Bewohner schaffen.
Zurück zum Magazin