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Mise en place Automatisierung im Restaurant: Strategien für F&B
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Mise en place Automatisierung im Restaurant: Strategien für F&B

Die Automatisierung der Mise en place entlastet Fachkräfte von repetitiven Aufgaben und sichert die Wirtschaftlichkeit in der Gastronomie. Erfahren Sie, wie werob als Systemintegrator den Weg von der Spezifikation zum Live-Betrieb in acht Wochen ebnet.

werob Hospitality Desk· Hospitality-vertical specialists at werob· 28. Juli 2026

Küche, 09:00 Uhr. Die Vorbereitung für den Mittagsservice beginnt. Hunderte Kilogramm Material müssen bewegt, geschnitten und bereitgestellt werden. Während qualifizierte Köche mit wertschöpfenden Aufgaben beschäftigt sein sollten, binden einfache Transportwege und Reinigungszyklen wertvolle Kapazitäten. In einer Branche, die mit akutem Personalmangel und steigenden Kosten kämpft, wird die manuelle Mise en place zum wirtschaftlichen Flaschenhals. Hier setzt die automatisierte Lösung an. werob übersetzt diese operativen Abläufe in präzise Roboter-Spezifikationen, um den Fachkräften den Rücken für das Wesentliche freizuhalten. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb zeigt werob, dass Automatisierung kein Zukunftsprojekt, sondern ein sofort einsatzfähiges Werkzeug für den Gastronomie-Alltag ist.

Key Takeaways

Der operative Flaschenhals in der Restaurant-Vorbereitung

In der europäischen Gastronomie stehen Betreiber vor der Herausforderung, 250.000 Standorte effizient zu bewirtschaften. Die Mise en place ist dabei das Fundament jedes erfolgreichen Service, jedoch auch der zeitintensivste Teil der Schicht. Repetitive Tätigkeiten wie das Abräumen von Tabletts, der Transport von schweren Vorratsbehältern oder die kontinuierliche Bodenreinigung binden Personal, das an der Front oder am Herd dringender benötigt wird. Die manuelle Durchführung dieser Aufgaben führt nicht nur zu hohen Lohnkosten, sondern auch zu einer physischen Belastung, die die Fluktuation in der Belegschaft erhöht.

Ein moderner Gastronomiebetrieb kann es sich kaum noch leisten, Fachkräfte für einfache Logistikaufgaben einzusetzen. Die Automatisierung dieser Prozesse ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit zur Sicherung der operativen Marge. werob agiert hierbei als Systemintegrator, der nicht einfach nur Hardware liefert, sondern den gesamten Arbeitsablauf analysiert. Innerhalb von 48 Stunden übersetzt die werob Spec Engine Ihre Schichtbeschreibungen in eine technische Spezifikation. Dabei werden über 35.000 Projekte als Datenbasis genutzt, um sicherzustellen, dass der Roboter exakt in das bestehende Ökosystem passt. Ziel ist es, die unproduktiven Zeiten in der Küche und im Service drastisch zu reduzieren.

Verifizierte Kostenentlastung durch Robotik-Integration

Die wirtschaftliche Relevanz der Automatisierung lässt sich in konkreten Zahlen ausdrücken. In der Spülkammer und beim Tablett-Transport ermöglicht der Einsatz eines spezialisierten Roboters, wie eines Tray-Bots, eine jährliche Kostenentlastung von 76.000 Euro pro Standort. Diese Summe ergibt sich aus der Einsparung von Arbeitsstunden, die bisher für den reinen Transport zwischen Gastraum und Spülküche aufgewendet wurden. Ein weiterer Hebel ist die automatisierte Reinigung des Küchenbodens. Hier liegt die verifizierte Entlastung bei 44.000 Euro pro Jahr. Diese Aufgaben werden oft in Randzeiten oder parallel zum laufenden Betrieb durchgeführt, was bei manueller Erledigung entweder Überstunden oder eine Vernachlässigung anderer Aufgaben bedeutet.

Für QSR-Ketten (Quick Service Restaurants) skaliert dieser Effekt massiv. Bei einem Rollout über eine gesamte Kette kann die jährliche Entlastung bei rund 1,44 Millionen Euro liegen. werob setzt hierbei auf ein Outcome-only Modell. Das bedeutet für Sie als Betreiber: Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder Vorabinvestitionen in Hardware, die am Ende nicht den gewünschten Erfolg bringt. Diese kommerzielle Struktur verschiebt das Risiko vom Betreiber zum Integrator und garantiert eine ergebnisorientierte Implementierung. Die Amortisation beginnt somit ab dem ersten Tag des Live-Betriebs im Cockpit.

Nahtlose Anbindung an Toast und Lightspeed

Ein Roboter ist nur so effizient wie seine Integration in den bestehenden Technologie-Stack des Restaurants. Ein isoliertes System, das nicht mit dem Point-of-Sale (POS) kommuniziert, erzeugt neue manuelle Schnittstellen und damit Fehlerquellen. werob bietet daher vorgefertigte Connectors für marktführende Systeme wie Toast und Lightspeed an. Diese Integration ermöglicht es, dass der Roboter direkt auf Bestellungen oder Statusänderungen im Kassensystem reagiert. Wenn ein Tisch im POS als abgeräumt markiert wird, kann der Tray-Bot automatisch die Route zur entsprechenden Station berechnen und antreten.

Diese tiefe Integration geht über einfache Transportbefehle hinaus. Durch die Anbindung an den Betreiber-Stack fließen Daten in das werob Cockpit, das ein Live-Flottenmanagement mit einem vierdimensionalen Ampelsystem ermöglicht. Hier werden Hardware-Status, Infrastruktur-Parameter, regulatorische Anforderungen und die Einhaltung der ursprünglichen Spezifikation in Echtzeit überwacht. Für den Director of Operations bedeutet dies volle Transparenz über alle Standorte hinweg, ohne physisch vor Ort sein zu müssen. Die Connectors sorgen dafür, dass die Robotik kein Fremdkörper bleibt, sondern ein integraler Bestandteil der digitalen Prozesskette wird.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Der Einsatz von Robotik in der Gastronomie unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit (HACCP) und die Arbeitssicherheit. Ein entscheidender Faktor für alle europäischen Betreiber ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich wird. Diese Verordnung stellt hohe Anforderungen an die Konformitätsbewertung, insbesondere wenn Roboter in Bereichen mit menschlichem Publikumsverkehr oder in der Nähe von Lebensmitteln eingesetzt werden. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme den aktuellen und zukünftigen Normen entsprechen.

Zusätzlich zur Maschinenverordnung müssen Aspekte wie die DSGVO bei kamerabasierten Sensoren und die ISO 13482 für den Einsatz von Servicerobotern in der Nähe von Menschen berücksichtigt werden. werob übernimmt die Verantwortung für diese komplexen Prüfprozesse. Da werob hardware-agnostisch arbeitet und über 44 OEM-Partner im Katalog führt, wird für jede Spezifikation nur die Hardware ausgewählt, die auch die notwendigen Zertifizierungen für den spezifischen Einsatzort mitbringt. Dies schützt Sie vor rechtlichen Risiken und stellt sicher, dass Ihre Investition auch über das Jahr 2027 hinaus Bestand hat. Compliance ist bei werob kein Zusatzmodul, sondern im Kern jeder Spezifikation verankert.

Hardware-Agnostik: Der Vorteil von 44+ OEM-Partnern

Im Gegensatz zu Einzel-OEM-Wiederverkäufern ist werob nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden. Der Markt für Servicerobotik ist hochdynamisch, mit Akteuren wie Bear Robotics, Pudu oder Keenon, die jeweils unterschiedliche Stärken in Bereichen wie Traglast, Navigation oder Akkulaufzeit haben. werob rankt über 280 verschiedene Robotermodelle gegen Ihre individuelle Spezifikation. Dieser Supplier Match Prozess stellt sicher, dass Sie immer die technisch und wirtschaftlich beste Lösung für Ihre Mise en place erhalten. Wenn ein neuer, effizienterer Roboter auf den Markt kommt, kann dieser über die werob Plattform nahtlos integriert werden.

Dieser Ansatz verhindert einen Vendor-Lock-in. Sie investieren in einen funktionierenden Arbeitsablauf und eine Integrationsschicht, nicht in ein spezifisches Stück Hardware, das in zwei Jahren veraltet sein könnte. Die Flexibilität der werob Plattform erlaubt es, verschiedene Robotertypen für unterschiedliche Aufgaben zu kombinieren - etwa einen Pudu CC1 für die Bodenreinigung und einen Bear Robotics Servi für den Tablett-Transport - und diese zentral über ein einziges Cockpit zu steuern. Diese herstellerübergreifende Kompetenz ist der Schlüssel zur Skalierung in komplexen Gastronomie-Umgebungen, in denen eine Einheitslösung oft an den spezifischen Anforderungen der Standorte scheitert.

Vom Workflow zur Spec in 48 Stunden

Traditionelle Beratungsprojekte für die Einführung von Robotik dauern oft drei bis sechs Monate und enden in umfangreichen Discovery-Decks ohne operative Umsetzung. werob bricht diesen Prozess radikal auf. Das Geschwindigkeitsversprechen lautet: 48 Stunden bis zur fertigen Spezifikation. Sie beschreiben Ihren Arbeitsablauf, die Schichten und die räumlichen Gegebenheiten in einfachen Worten. Die werob Spec Engine übersetzt diese Informationen in einen ROS-kompatiblen Action Graph. Dieser automatisierte Prozess eliminiert langwierige Analysephasen und führt direkt zu einem umsetzbaren Ergebnis.

Nach der Erstellung der Spec folgt innerhalb von fünf Tagen ein konkretes Angebot. Die gesamte Implementierung bis zum ersten Roboter im Live-Betrieb dauert in der Regel nur acht Wochen. Diese Geschwindigkeit ist entscheidend für Betriebe, die sofort auf Personalengpässe reagieren müssen. Der strukturierte Onboarding-Prozess umfasst acht Schritte, von der Identifikation der Aufgaben über die regulatorische Prüfung bis hin zur finalen kommerziellen Rahmensetzung. Durch diesen standardisierten Pfad wird sichergestellt, dass keine Details bei der Integration in die bestehende Infrastruktur übersehen werden. werob liefert Geschwindigkeit ohne Kompromisse bei der Qualität der Integration.

Live-Flottenmanagement im werob Cockpit

Sobald die Roboter in den Betrieb gehen, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Überwachung. Dies ist besonders für Betreiber mit mehreren Standorten von unschätzbarem Wert. Das Cockpit bietet nicht nur Telemetriedaten zur Hardware, sondern überwacht den gesamten operativen Erfolg. Das vierdimensionale Ampelsystem gibt sofortigen Aufschluss darüber, ob ein Problem bei der Hardware, der lokalen Infrastruktur (wie WLAN-Abdeckung), der Regulatorik oder der Einhaltung der definierten Spezifikation vorliegt. So können Ausfallzeiten minimiert und die Effizienz der Flotte kontinuierlich optimiert werden.

Die Daten aus dem Cockpit dienen auch als Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe. Wenn beispielsweise ein Tray-Bot regelmäßig an einer bestimmten Stelle im Restaurant aufgehalten wird, liefert das System die notwendigen Daten, um die Laufwege oder die Platzierung der Stationen anzupassen. Diese datengestützte Optimierung sorgt dafür, dass die versprochenen Kostenentlastungen von 76.000 Euro pro Jahr nicht nur theoretische Werte bleiben, sondern in der täglichen Praxis realisiert werden. Das Cockpit ist das zentrale Nervensystem Ihrer automatisierten Mise en place und bietet die notwendige Kontrolle für einen stabilen 24/7-Betrieb.

Zukunftssichere Gastronomie durch Systemintegration

Die Automatisierung der Gastronomie steht erst am Anfang. Während heute vor allem Transport- und Reinigungsaufgaben im Fokus stehen, bereitet werob bereits den Weg für komplexere Anwendungen, einschließlich humanoider Systeme für spezialisierte Vorbereitungstätigkeiten. Als Systemintegrator sorgt werob dafür, dass Betreiber heute die Infrastruktur schaffen, die auch morgen noch kompatibel ist. Die Entscheidung für eine hardware-agnostische Plattform ist eine Entscheidung für Zukunftsfähigkeit. Sie erlaubt es, technologische Sprünge der Hardware-Hersteller sofort zu nutzen, ohne die gesamte Integrationsarbeit neu leisten zu müssen.

In einer Welt, in der die Verfügbarkeit von Arbeitskräften weiter sinken wird, ist die Fähigkeit zur schnellen und sicheren Automatisierung ein Wettbewerbsvorteil. werob bietet hierfür die notwendige Betriebsebene. Mit der Erfahrung aus 11 europäischen Ländern und dem Ziel, bis 2028 über 2.000 Roboter zu betreiben, verfügt werob über die notwendige Skalierung und Expertise, um auch komplexe Anforderungen in der F&B-Branche umzusetzen. Der Weg zur automatisierten Mise en place ist durch werob klar vorgezeichnet: schnell, regelkonform und rein ergebnisorientiert. Starten Sie jetzt und entlasten Sie Ihr Team nachhaltig.

FAQ

Wie lange dauert es, bis ein Roboter in meinem Restaurant einsatzbereit ist?
Bei werob dauert der Prozess von der ersten Spezifikation bis zum Live-Betrieb in der Regel acht Wochen. Die Spezifikation selbst liegt bereits nach 48 Stunden vor, und ein konkretes Angebot erhalten Sie innerhalb von fünf Tagen.
Welche Kassensysteme werden von werob unterstützt?
werob bietet vorgefertigte Connectors für führende Systeme wie Toast und Lightspeed an. Auch Integrationen in SAP EWM oder Opera PMS sind für größere Hotel-Gastronomie-Einheiten verfügbar.
Was passiert, wenn die Hardware eines Herstellers ausfällt?
Durch das werob Cockpit wird jeder Ausfall in Echtzeit erkannt. Da werob hardware-agnostisch arbeitet, können defekte Einheiten schnell ersetzt oder durch alternative Modelle aus dem Katalog von 44+ OEM-Partnern substituiert werden.
Ist der Einsatz von Robotern in der Küche HACCP-konform?
Ja, werob wählt gezielt Roboter aus dem OEM-Katalog aus, die für den Einsatz in Lebensmittelzonen zertifiziert sind und die notwendigen Hygienestandards erfüllen.
Muss ich den Roboter vorab kaufen?
Nein, werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Sie zahlen erst, wenn das System produktiv läuft. Es gibt keine klassischen Listenpreise für die Hardware vorab.
Wie sicher sind die Roboter für Gäste und Personal?
Alle von werob integrierten Roboter entsprechen strengen Sicherheitsnormen wie der ISO 13482 und werden auf Basis der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 geprüft, um einen sicheren Betrieb im Publikumsverkehr zu gewährleisten.
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