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wedrone.

wedrone / Security & Überwachung

Der Zaun entscheidet, nicht die Drohne.

Wer den Boden unter der Bahn kontrolliert, hat den schwersten Teil der Risikobewertung schon gelöst. Deshalb beginnt ein Drohnenprogramm für die Geländesicherung mit einer Karte und einer Grenze — nicht mit einem Datenblatt.

Der ehrliche Stand

Die Luftschicht ersetzt keine Wache.

Sie legt sich über eine Bewachung, die es schon gibt. Was sie ändert, ist die Zeit bis zum Bild und die Abdeckung von Flächen, die eine Runde zu Fuß oder mit dem Fahrzeug nur alle paar Stunden erreicht. Was sie nicht ändert, ist die Verantwortung: Die regulierte Bewachungsleistung bleibt eine Leistung am Boden, mit Menschen, die eingreifen können. Programme, die die Drohne als Ersatz für die Wache kalkulieren, tragen in der ersten realen Nacht nicht.

Der zweite ehrliche Punkt betrifft die Reihenfolge. Der Markt verkauft dieses Thema über das Gerät und die Box. Entschieden wird es aber über die Fläche darunter: Beide Standardszenarien in Anlage 1 zum Anhang der Verordnung (EU) 2019/947 setzen einen kontrollierten Bodenbereich voraus. Genau deshalb ist das eingezäunte eigene Gelände die Ausgangslage, mit der sich heute arbeiten lässt — und genau deshalb ist die erste Arbeit eine Karte, keine Gerätewahl.

Anwendungen

Fünf Punkte, die vor dem Angebot feststehen.

GRND

Das Gelände als kontrollierter Bodenbereich

Beide Standardszenarien in Anlage 1 zum Anhang der Verordnung (EU) 2019/947 setzen voraus, dass der Betrieb über einem kontrollierten Bodenbereich stattfindet — STS-01 mit einem UAS der Klasse C5, STS-02 mit C6. Genau das ist der Grund, warum ein eingezäuntes Werksgelände die deutlich bessere Ausgangslage hat als eine Strecke über der Stadt: Sie kontrollieren, wer sich darunter aufhält. Die erste Arbeit ist deshalb eine Karte mit einer belastbaren Grenze, nicht ein Datenblattvergleich.

  • Grenze und Zugang
  • Beteiligte Personen
  • Eigener Grund

TRIG

Geplanter Flug und ausgelöster Flug

Eine wiederkehrende Runde auf fester Bahn und ein durch einen Melder ausgelöster Flug an einen vorher unbekannten Punkt sind betrieblich zwei verschiedene Dinge, auch wenn dieselbe Drohne aus derselben Box startet. Das Betriebsvolumen ist ein anderes, die Puffer sind andere, und die Abbruchkriterien sind andere. Programme kaufen regelmäßig das erste und nehmen an, das zweite sei damit abgedeckt.

  • Feste Bahn
  • Auslöser und Schwelle
  • Betriebsvolumen je Fall

PLT

Wer Fernpilot ist, wenn die Box selbst startet

Punkt UAS.SPEC.060 in Teil B des Anhangs zur Verordnung (EU) 2019/947 weist dem Fernpiloten Verantwortlichkeiten zu, und die verschwinden nicht, weil niemand neben dem Gerät steht. Artikel 2 derselben Verordnung definiert autonomen Betrieb als Betrieb ohne Eingriffsmöglichkeit des Fernpiloten — solange jemand übersteuern oder abbrechen kann, ist der Betrieb hoch automatisiert, nicht autonom. Die Frage, wer diese Rolle bei Ihnen trägt, in welcher Schicht und mit welchem Kompetenznachweis, gehört in den Vertrag, nicht in die Inbetriebnahme.

  • UAS.SPEC.060
  • Schichtabdeckung
  • Vertrag statt Annahme

LINK

Abriss und Rückfallebene

Punkt UAS.SPEC.050 verpflichtet den Betreiber, Verfahren und Betriebsgrenzen passend zur Betriebsart und zum Risiko festzulegen. Auf einem Werksgelände heißt das konkret: Was passiert bei Abriss der Verbindung über der Halle, über dem Tanklager, über der Zufahrt? Das Verhalten gehört deterministisch programmiert, schriftlich festgehalten und in der Abnahme vorgeführt — nicht in einer Broschüre beschrieben.

  • UAS.SPEC.050
  • Halteposition
  • Vorführung bei Abnahme

ROOM

Der Weg in die Leitstelle

Ein Ereignis aus der Luft muss dort ankommen, wo die Ereignisse vom Boden ohnehin ankommen. Landet es auf einem zweiten Bildschirm mit eigener Anmeldung, sieht es nach drei Wochen niemand mehr. Die Frage ist nicht, ob sich etwas anbinden lässt, sondern welche Meldung mit welcher Priorität in welcher bestehenden Maske erscheint und wer sie quittiert.

  • Eine Oberfläche
  • Priorität und Quittung
  • Bestehender Ablauf

Innerhalb der Grenze

Über eigenem Grund fällt das Schwerste weg.

So funktioniert es

Grenze. Nachweis. Betreiber.

01

Die Grenze vor dem Gerät

Zuerst die Fläche, dann die Drohne. Wo verläuft der Zaun, wer darf hinein, wer hält sich unter der Bahn auf, und wem gehört der Grund an jedem Punkt der Runde? Diese Antworten bestimmen den Nachweisweg. Und sie klären das Luftrecht noch nicht: Die Mitgliedstaaten können nach Artikel 15 der Verordnung (EU) 2019/947 UAS-Geografische Gebiete festlegen, und ein solches Gebiet kann über Ihrem Grundstück liegen, auch wenn das Grundstück Ihnen gehört.

02

Zwei Flüge, zwei Nachweise

Die geplante Runde und der ausgelöste Anflug werden getrennt bewertet und getrennt dokumentiert. Wo ein Standardszenario nicht trägt, steht die Einzelbewertung an; maßgeblich ist seit dem 29. September 2025 SORA 2.5 als verbindliches Nachweisverfahren zur Verordnung (EU) 2019/947 (EASA ED Decision 2025/018/R). Wie dieses Verfahren im Detail läuft, haben wir an anderer Stelle aufgeschrieben und wiederholen es hier nicht.

03

Betrieb bei zertifizierten Partnern

wedrone fliegt nicht selbst und hält keine Betriebsgenehmigung. Wir strukturieren Fläche, Nachweisweg, Auslöselogik und die Schnittstelle zur Leitstelle und binden den Betreiber ein, der die Genehmigung trägt. werob ist herstellerunabhängiger Systemintegrator, kein OEM und kein Hersteller. Die regulierte Bewachungsleistung bleibt davon unberührt und bleibt am Boden.

Hinweis: wedrone ist Systemintegrator und kein Luftfahrtbetreiber. wedrone hält keine eigenen Betriebsgenehmigungen und fliegt nicht selbst. Ob ein Gelände genehmigungsfähig beflogen werden kann, entscheidet der Einzelfall. Diese Seite behandelt die Sicherung von Gelände und Anlagen: Der Flug soll feststellen, dass auf einer Fläche etwas passiert, nicht wer dort ist. Personenidentifikation, biometrischer Abgleich und die Beobachtung von Menschenmengen sind nicht Gegenstand dessen, was wir hier spezifizieren.

Bodenseite

Was am Boden dreht, dreht weiter.

Die Runde über den Hof, die Innenrunde durch Lager und Technikgänge, die audit-feste Protokollierung jeder Runde: Das läuft nicht über Drohnen, sondern über Bodenroboter — mit eigenem Regelwerk, eigener Sensorik und eigenen Fehlerbildern. In fast jedem realen Sicherheitsprogramm ist das der größere Anteil, und beides wird gemeinsam spezifiziert.

werob Sicherheit & Patrouille: Roboter auf der Runde

FAQ

Ersetzt eine Drohne unseren Wachdienst?
Nein, und wir verkaufen das auch nicht so. Die regulierte Bewachungsleistung bleibt eine Leistung am Boden, mit Menschen, die eingreifen können. Was die Luftschicht ändert, ist die Zeit bis zum Bild und die Abdeckung von Flächen, die eine Runde zu Fuß oder mit dem Fahrzeug nur alle paar Stunden erreicht. Wer die Drohne als Ersatz für die Wache kalkuliert, rechnet ein Programm schön, das dann in der ersten realen Nacht nicht trägt.
Brauchen wir einen Fernpiloten, wenn die Drohne von allein aus der Box startet?
Ja. Punkt UAS.SPEC.060 in Teil B des Anhangs zur Verordnung (EU) 2019/947 weist dem Fernpiloten Verantwortlichkeiten zu, unabhängig davon, ob jemand neben dem Gerät steht. Artikel 2 derselben Verordnung definiert autonomen Betrieb als Betrieb ohne Eingriffsmöglichkeit des Fernpiloten; solange eine Rückfallebene besteht, über die übersteuert oder abgebrochen werden kann, ist der Betrieb hoch automatisiert und nicht autonom. Klären Sie früh, wer diese Rolle in welcher Schicht trägt, wo diese Person sitzt und wer sie stellt — der Betreiber oder Sie.
Unser Gelände ist eingezäunt. Hilft das?
Es ist der wichtigste einzelne Punkt. Beide Standardszenarien in Anlage 1 zum Anhang der Verordnung (EU) 2019/947 setzen einen kontrollierten Bodenbereich voraus, STS-01 mit einem UAS der Klasse C5 und STS-02 mit C6. Ein Gelände, dessen Zugang Sie steuern, ist genau deshalb die deutlich bessere Ausgangslage. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Der Zaun allein macht die Fläche noch nicht zum kontrollierten Bodenbereich, das muss betrieblich abgesichert und dokumentiert sein — und das Luftrecht ist damit nicht erledigt, weil nach Artikel 15 derselben Verordnung ein UAS-Geografisches Gebiet über Ihrem Grundstück liegen kann.
Kann die Drohne zu jedem Alarm auf dem Gelände fliegen?
Nicht automatisch, und das ist der Punkt, an dem die meisten Projekte nachverhandeln. Die wiederkehrende Runde auf fester Bahn und der ausgelöste Anflug an einen vorher unbekannten Punkt sind betrieblich zwei Fälle mit unterschiedlichem Betriebsvolumen, unterschiedlichen Puffern und unterschiedlichen Abbruchkriterien. Beide lassen sich abbilden, aber sie werden getrennt bewertet und getrennt dokumentiert. Wenn Ihnen jemand die ausgelöste Anfahrt als Nebeneffekt der geplanten Runde anbietet, fragen Sie nach dem zweiten Nachweis.
Was ist mit Datenschutz? Über dem Gelände sind auch Menschen.
Deshalb ist die Grenze in dieser Seite eine Konstruktionsvorgabe und keine Fußnote: Der Flug soll feststellen, dass auf einer Fläche etwas passiert — nicht, wer dort ist. Personenidentifikation, biometrischer Abgleich und die Beobachtung von Menschenmengen sind ausdrücklich nicht Gegenstand dessen, was wir hier spezifizieren, und das gehört in die Anforderung geschrieben, bevor Sensorik ausgewählt wird. Für die Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen gilt in Deutschland zusätzlich § 4 BDSG; ein reines Betriebsgelände ist in der Regel kein öffentlich zugänglicher Raum, aber die Ränder eines Geländes sind es oft, und genau diese Ränder gehören vorab bewertet. Das ersetzt keine datenschutzrechtliche Prüfung bei Ihnen im Haus.
Was kostet das?
Wir schreiben keinen Preis pro Standort auf eine Website, weil er ohne die Fläche nicht existiert. Was ihn treibt, lässt sich vorher benennen: die Größe und Form des kontrollierten Bodenbereichs, ob es bei der geplanten Runde bleibt oder der ausgelöste Anflug dazukommt, wie der Fernpilot über die Schichten abgedeckt wird und wie viel Arbeit die Anbindung an die bestehende Leitstelle macht. Was wir Ihnen vorher sagen können, ist, ob Ihr Gelände überhaupt ein Fall für die Luftschicht ist.
Und am Boden?
Dort dreht die Runde weiter, und zwar mit anderem Regelwerk und anderen Fehlerbildern. Bodengebundene Patrouille, Innenrunden und die audit-feste Protokollierung stehen bei werob unter der Lösung Sicherheit & Patrouille. In fast jedem realen Programm ist das der größere Anteil, und beides wird gemeinsam spezifiziert.

Ein Gelände, das nachts niemand sieht.

Schicken Sie uns die Fläche, die Grenze und den Ablauf, den Ihre Leitstelle heute fährt. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob das ein Fall für die Luftschicht ist, ob der Boden ihn besser löst, und wie der Nachweisweg aussieht.