
Drone-in-a-Box: Automatisierte Drohnen für Werksgelände, Perimeterschutz und Inspektion
Erfahren Sie, wie wedrone autonome Drone-in-a-Box-Systeme für Werksgelände und Perimeterschutz nach EU-Drohnenverordnung 2019/947 in den Regelbetrieb bringt.
Drone-in-a-Box-Systeme automatisieren die Werksüberwachung und Anlageninspektion. Erfahren Sie, wie wedrone autonome Drohnen sicher in Ihre Betriebsabläufe integriert und den BVLOS-Flug nach EU-Drohnenverordnung 2019/947 ermöglicht.
Key Takeaways
- 1Volle Autonomie dank Hangar: Moderne Drone-in-a-Box-Systeme wie das DJI Dock 2 sind in unter 45 Sekunden abflugbereit und laden in nur 32 Minuten von 20 Prozent auf 90 Prozent auf.
- 2Rechtssichere Prozesse: Die Strukturierung der Bürokratie für Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) nach EU-Drohnenverordnung 2019/947 erfolgt durch wedrone und spezialisierte Partner.
- 3Herstellerunabhängiger Ansatz: Über ein breites Partner-Netzwerk und ein zentrales Cockpit integriert wedrone die optimale Hardware- und Software-Kombination nahtlos in bestehende Systeme.
- 4Infrastruktur am Boden: wedrone bietet maßgeschneiderte Drohnenlandeplätze wie Pad Home, Pad Business und Pad Med für unterschiedliche Einsatzbereiche an.
Die Revolution der Werksüberwachung: Was ist Drone-in-a-Box?
Unter dem Begriff Drone-in-a-Box (DiaB) versteht man vollautomatisierte Drohnensysteme, die in wetterfesten Gehäusen direkt auf dem Werksgelände stationiert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Drohneneinsätzen erfordern diese Systeme keinen Steuerer vor Ort, der das Fluggerät manuell navigiert. Die Drohne wartet geschützt in ihrer Dockingstation auf ein Signal, das durch vordefinierte Intervalle, Bewegungsmelder oder ein gekoppeltes Sicherheitssystem ausgelöst wird. Sobald der Befehl erfolgt, öffnet sich das Hangar-Dach und die Drohne startet vollkommen autonom zu ihrem Überwachungs- oder Inspektionsflug. Nach Beendigung der Mission landet sie präzise auf der Plattform, wird automatisch geladen und ist innerhalb kürzester Zeit bereit für den nächsten Einsatz. Diese kontinuierliche Betriebsbereitschaft macht das System zu einer hocheffizienten Lösung für die lückenlose Überwachung kritischer Infrastrukturen. Mehr dazu bei die Drohnen-Einheit wedrone.
Ein entscheidender Vorteil moderner Drone-in-a-Box-Systeme ist die minimale Reaktionszeit im Ernstfall. Bei einem Alarm auf dem Werksgelände benötigt das autonome Fluggerät weniger als 45 Sekunden für den vollständigen Systemstart und den Abflug. Dadurch können Sicherheitskräfte oder Betreiber extrem schnell visuelle Lagebilder von schwer zugänglichen Bereichen erhalten. Auch die Ausfallzeiten zwischen den Flügen sind dank fortschrittlicher Ladetechnologien auf ein Minimum reduziert. Die Akkus moderner Industriesysteme lassen sich in nur 32 Minuten von 20 Prozent auf 90 Prozent Kapazität aufladen. Diese schnelle Energieversorgung ermöglicht eine dichte Taktung von Kontrollflügen und stellt sicher, dass das System auch bei aufeinanderfolgenden Vorfällen oder für kontinuierliche Inspektionsschleifen nahezu unterbrechungsfrei einsatzbereit bleibt.
Herstellerunabhängige Integration mit Supplier Match
Als spezialisierte Drohnen-Einheit des Hamburger Robotik-Systemintegrators werob bringt wedrone die notwendige Expertise mit, um solche Systeme herstellerunabhängig in bestehende Firmenstrukturen zu integrieren. Der Markt für Drohnen und automatisierte Hangars wächst rasant, weshalb eine herstellerunabhängige Auswahl der Hardware von zentraler Bedeutung ist. wedrone nutzt hierfür das firmeneigene Tool Supplier Match, eine spezialisierte Software zur OEM-Bewertung, um aus einem Netzwerk von zahlreichen Herstellern genau die Drohnen und Hangars auszuwählen, die passgenau auf den spezifischen Anwendungsfall und die regulatorischen Anforderungen des Kunden abgestimmt sind. Dadurch wird verhindert, dass sich Unternehmen an ein einzelnes geschlossenes System binden, und es wird eine maßgeschneiderte, zukunftssichere Lösung gewährleistet, die exakt auf die topografischen und betrieblichen Gegebenheiten des Werksgeländes abgestimmt ist.
- Automatische Alarmierung: Ein Sensor, ein Zeitplan oder ein manueller Befehl löst die Mission im System aus.
- Schnellstart: Innerhalb von weniger als 45 Sekunden öffnet sich das Hangar-Dach und die Drohne hebt ab.
- Autonome Mission: Die Drohne fliegt vordefinierte Routen ab, streamt Live-Bilder und detektiert Anomalien über Thermalkameras.
- Präzisionslandung: Nach Abschluss kehrt die Drohne eigenständig zurück und landet zentimetergenau in der Box.
- Schnellladung: Das System lädt die Drohne in 32 Minuten von 20 Prozent auf 90 Prozent für den nächsten Einsatz.
Der eigentliche Wert automatisierter Drohnensysteme entfaltet sich erst, wenn sie den Status von temporären Pilotprojekten verlassen und in den echten, tagtäglichen Regelbetrieb übergehen. wedrone steuert und überwacht diese komplexen Abläufe über ein zentrales Cockpit, das dem Betreiber jederzeit den vollen Überblick über den Systemstatus, die geflogenen Missionen und die Hardware-Infrastruktur bietet. Da der Betrieb von autonomen Drohnen ohne Sichtverbindung (BVLOS) strengen rechtlichen Vorgaben unterliegt, strukturiert wedrone die gesamte Regulatorik gemäß der EU-Drohnenverordnung 2019/947 in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern. Von der ersten Risikoanalyse bis zur Betriebsgenehmigung wird der Prozess rechtssicher gestaltet, sodass Unternehmen von einer schlüsselfertigen Lösung profitieren. Weitere operative Details und Beratungsmöglichkeiten zur Implementierung auf dem eigenen Betriebsgelände stehen auf werob.de/de/wedrone zur Verfügung.
Automatisierter Perimeterschutz und Zaunkontrolle rund um die Uhr
Die kontinuierliche Überwachung von weitläufigen Werksgeländen und sensiblen Grenzbereichen stellt Unternehmen vor personelle und logistische Herausforderungen. Herkömmliche Sicherheitskonzepte beruhen meist auf stationären Kameras oder zeitaufwendigen Kontrollgängen durch das Sicherheitspersonal. Mit automatisierten Drone-in-a-Box-Systemen bietet wedrone, die Drohnen-Einheit von werob, eine effiziente Ergänzung für den modernen Perimeterschutz. Drohnen können sensible Bereiche entweder in regelmäßigen zeitlichen Abständen oder ereignisbasiert patrouillieren, um Sicherheitslücken präzise zu schließen.
Autonome Patrouillenflüge und Echtzeit-Übertragung
Im operativen Alltag starten die autonomen Drohnen direkt aus einer wetterfesten Dockingstation wie dem Pad Business für Unternehmen. Der Flug entlang vordefinierter Routen erfolgt vollständig automatisiert. Sollte es zu einem Einbruchsversuch oder einer Beschädigung des Begrenzungszauns kommen, erfasst die Drohne die Situation mit hochauflösenden Optiken oder Wärmebildkameras. Die visuellen Daten werden per Live-Videostream direkt an das Cockpit oder die Sicherheitszentrale übermittelt. Dies ermöglicht dem Sicherheitsdienst eine unmittelbare visuelle Verifikation der Lage ohne zeitliche Verzögerung.
- Vordefinierte oder ereignisgesteuerte Patrouillenflüge entlang sensibler Zaunabschnitte
- Sofortiger autonomer Start aus der Dockingstation Pad Business bei Alarmierung durch externe Sensoren
- Echtzeit-Übertragung hochauflösender Videostreams und Wärmebilddaten an die Sicherheitszentrale
- Automatisches Erkennen von Abweichungen und Schäden an der physischen Sicherheitsinfrastruktur
- Unterbrechungsfreier Betrieb rund um die Uhr durch automatisiertes Laden in der Bodenstation nach jedem Einsatz
Infrastruktur-Integration und rechtssicherer Regelbetrieb
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg automatisierter Drohnenflüge ist die Anbindung an die bestehende IT- und Sicherheitslandschaft des Betriebs. Durch flexible Software-Schnittstellen, die sogenannten Connectors, lässt sich das Drohnensystem nahtlos mit bestehenden Videomanagementsystemen (VMS) oder Alarmzentralen verbinden. Dadurch können beispielsweise stationäre Zaunsensoren oder Bewegungsmelder bei einer Detektion einen automatischen Drohnenstart auslösen, um die Alarmursache innerhalb weniger Minuten zu verifizieren und Fehlalarme auszuschließen.
Darüber hinaus stellt wedrone sicher, dass der Betrieb nicht als isoliertes Pilotprojekt verbleibt, sondern in den regulären, tagtäglichen Regelbetrieb überführt wird. Die Abwicklung aller Flüge erfolgt kontrolliert über das zentrale Cockpit. Um die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb außerhalb der Sichtweite (BVLOS) gemäß der EU-Drohnenverordnung 2019/947 zu erfüllen, arbeitet wedrone mit spezialisierten Partnern zusammen, um den Genehmigungsprozess und die Betriebsstruktur rechtssicher aufzustellen. Als herstellerunabhängiger Systemintegrator bündelt wedrone diese Leistungen auf, um Unternehmen eine schlüsselfertige Gesamtlösung für den Perimeterschutz zu bieten.
Präzise Inspektionen von Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur
Die regelmäßige Überprüfung schwer zugänglicher Industrieanlagen wie Rohrleitungen, Dächern, Hallenkomplexen und Windkraftanlagen stellt Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Manuelle Begehungen sind nicht nur zeitintensiv und kostspielig, sondern bergen auch erhebliche Sicherheitsrisiken für das Personal. Die spezialisierte Drohnen-Einheit wedrone der CITO GmbH aus Hamburg bietet hierfür eine vollautomatisierte Lösung. Ausgerüstet mit hochauflösenden Optiken und modernen Thermalsensoren erfassen die unbemannten Flugsysteme präzise Unregelmäßigkeiten, Gaslecks oder Wärmeverluste an kritischen Strukturen. Durch diese berührungslose Erfassung können Schäden frühzeitig erkannt und teure Stillstandszeiten minimiert werden.
Automatisierte Flugplanung für maximale Vergleichbarkeit
Der entscheidende Vorteil der von wedrone eingesetzten Drone-in-a-Box-Technologie liegt in der präzisen Wiederholbarkeit. Durch eine automatisierte Flugplanung wird sichergestellt, dass wiederkehrende Kontrollen exakt auf denselben vordefinierten Routen geflogen werden. Dies erhöht die Qualität der erfassten Daten massiv und ermöglicht eine lückenlose zeitliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Betreiber erhalten so eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für Wartungsintervalle, da selbst minimale Veränderungen an der Bausubstanz oder an Rohrleitungen über Monate hinweg präzise nachvollzogen werden können.
- Zerstörungsfreie Prüfung: Schnelle und sichere Inspektion von Windkraftanlagen und Industriehallen ohne Gerüstbau oder teure Seilkletterer.
- Thermografie und Gassensorik: Präzise Lokalisierung von thermischen Schwachstellen, Isolationsfehlern oder gefährlichen Gasleckagen aus sicherer Entfernung.
- Höchste Datenkonsistenz: Automatisierte Flugrouten garantieren, dass jeder Inspektionspunkt bei jedem Durchlauf aus exakt demselben Winkel erfasst wird.
Während viele Drohnenprojekte über Pilotphasen nicht hinauskommen, überführt wedrone die Technologie als herstellerunabhängiger Systemintegrator von werob in den dauerhaften Regelbetrieb. Die gesamte Steuerung und Echtzeit-Überwachung der autonomen Flüge erfolgt zentral über das Cockpit, das alle operativen Dimensionen übersichtlich zusammenführt. Da viele dieser komplexen Inspektionen aufgrund von Flughöhen oder der Nähe zu sensibler Infrastruktur rechtlich in die spezifische Kategorie fallen, strukturiert wedrone die regulatorischen Anforderungen gemäß der EU-Drohnenverordnung 2019/947 gemeinsam mit spezialisierten Partnern rechtssicher für die Betreiber.
Rechtssicherer BVLOS-Betrieb nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947
Der automatisierte Betrieb von Drohnen auf Werksgeländen, zur Perimeterüberwachung oder für industrielle Inspektionen findet meist außerhalb der direkten Sichtverbindung des Steuerers (Beyond Visual Line of Sight, BVLOS) statt. Um solche autonomen Missionen dauerhaft und legal durchführen zu können, ist eine Betriebsgenehmigung in der sogenannten speziellen Kategorie (Specific) nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947 zwingend erforderlich. Die herstellerunabhängige Drohnen-Einheit wedrone unterstützt Unternehmen dabei, den Schritt von temporären Pilotprojekten hin zu einem dauerhaften, rechtssicheren Regelbetrieb zu vollziehen.
Spezifische Risikobewertung: SORA und PDRA im Detail
Die größte regulatorische Hürde für den BVLOS-Betrieb ist der Nachweis, dass alle Sicherheitsrisiken am Boden und in der Luft hinreichend minimiert werden. Hierfür fordert die EU-Drohnenverordnung 2019/947 entweder eine spezifische Risikobewertung (Specific Risk Assessment, SORA) oder den Rückgriff auf vordefinierte Risikobewertungen (Pre-defined Risk Assessments, PDRA). wedrone strukturiert diese komplexen bürokratischen Schritte gemeinsam mit spezialisierten Partnern. So wird sichergestellt, dass alle luftfahrtrechtlichen Vorgaben der zuständigen Behörden lückenlos erfüllt und die Genehmigungsverfahren effizient durchlaufen werden.
- Einstufung des Drohnenflugs in die spezielle Kategorie (Specific) gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 für genehmigungspflichtige BVLOS-Flüge.
- Erstellung eines vorschriftenkonformen Betriebshandbuchs (Operations Manual) für die Beantragung der Betriebsgenehmigung bei den Luftfahrtbehörden.
- Durchführung einer SORA-Risikoanalyse zur Bestimmung der Ground Risk Class (GRC) und Air Risk Class (ARC) oder Anwendung anwendbarer PDRA-Szenarien.
- Integration technischer Sicherheitsvorkehrungen wie redundante Übertragungssysteme, Geofencing und automatisierte Flugbeendigungssysteme am Fluggerät.
Vom Pilotprojekt in den Regelbetrieb mit wedrone
Für die langfristige Skalierung automatisierter Drone-in-a-Box-Systeme reicht eine einmalige Genehmigung nicht aus; die regulatorischen Auflagen müssen im täglichen Betrieb operativ überwacht werden. wedrone, die Drohnen-Einheit von werob (einer Marke der CITO GmbH aus Hamburg), dessen Team auch auf der Plattform LinkedIn aktiv ist, nutzt hierfür die umfassende werob Platform. Die gesamte Missionssteuerung und -überwachung läuft in einem zentralen Dashboard ab, dem sogenannten Cockpit. Das Cockpit bietet Betreibern ein Echtzeit-Monitoring auf vier wesentlichen Dimensionen: Hardware, Infrastruktur, regulatorische Bereitschaft und Spezifikationen.
Durch dieses integrierte Monitoring behalten Betriebsleiter jederzeit den Überblick, ob alle regulatorischen und technischen Parameter im grünen Bereich liegen. Das herstellerunabhängige Partner-Netzwerk von wedrone ermöglicht es zudem, die jeweils optimalen Drohnensysteme und Landestationen, wie etwa das Pad Business für Industrieareale oder das Pad Med für Kliniken, nahtlos zu integrieren. Auf diese Weise entsteht ein geschlossener, automatisierter Workflow, der maximale Betriebssicherheit mit vollkommener Konformität zur EU-Drohnenverordnung verbindet. Weitere Details zu den Systemintegrationen und Lösungen finden sich direkt bei wedrone auf werob.de/de/wedrone.
Das Missions-Cockpit: Zentrale Steuerung und nahtlose Systemintegration
Der automatisierte Betrieb von Drohnensystemen auf Werksgeländen oder für den Perimeterschutz erfordert weit mehr als nur die Installation einer physischen Station. Damit autonome Flüge verlässlich und rechtssicher in die täglichen Betriebsabläufe integriert werden können, müssen alle Prozesse nahtlos ineinandergreifen. Als herstellerunabhängiger Systemintegrator stellt wedrone, die Drohnen-Einheit von werob, hierfür das Cockpit bereit. Dieses herstellerübergreifende Dashboard dient als operatives Herzstück, um Missionen zu planen, den Zustand der Hardware zu überwachen und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben in Echtzeit sicherzustellen.
Vollständige Prozesskette über die werob Platform
Um Drohnenprojekte von isolierten Pilotanwendungen in einen skalierbaren Regelbetrieb zu überführen, nutzt wedrone die technologische Basis der werob Platform. Der gesamte Implementierungsprozess wird dadurch digitalisiert und automatisiert. Zu Beginn übersetzt die Spec Engine komplexe Betreiberanforderungen innerhalb von 48 Stunden in formell verifizierte, ROS-kompatible Aktionsgraphen. Anschließend ermittelt das System über das Supplier Match aus einem herstellerunabhängigen Netzwerk von über 44 Herstellern die passende Hardware. Die nahtlose Anbindung an bestehende IT-Systeme erfolgt schließlich über standardisierte Connectors, sodass ein reibungsloser Datenfluss gewährleistet ist.
Das Cockpit bietet Betreibern und Entscheidern eine lückenlose Kontrolle über die gesamte autonome Flotte. Im Zentrum steht eine Ampelsteuerung auf Anwendungsfallebene, die den Betriebszustand auf vier wesentlichen Dimensionen abbildet:
- Hardware: Echtzeit-Status der Drohnen und Dockingstationen zur proaktiven Wartung
- Infrastruktur: Überwachung der Netzwerkanbindung und der lokalen Systeme
- Regulatory: Kontinuierlicher Abgleich mit den gesetzlichen Vorgaben der EU-Drohnenverordnung 2019/947
- Spec: Validierung der geflogenen Missionen gegen die ursprünglich definierten Anforderungen der Spec Engine
Rechtssicherheit nach EU-Drohnenverordnung
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den dauerhaften Regelbetrieb autonomer Drohnen ist die regulatorische Konformität. Unter der EU-Drohnenverordnung 2019/947 unterliegen automatisierte Flüge außerhalb der direkten Sichtweite des Steuerers (BVLOS) strengen Genehmigungspflichten, die meist in der speziellen Kategorie (Specific Category) angesiedelt sind. wedrone strukturiert diese komplexen Zulassungsprozesse und SORA-Risikoanalysen gemeinsam mit spezialisierten Partnern aus dem eigenen Netzwerk. Dadurch wird sichergestellt, dass Unternehmen alle gesetzlichen Auflagen erfüllen, ohne eigene behördliche Expertise aufbauen zu müssen. Das Cockpit dokumentiert zudem alle Flüge und Audits revisionssicher, um bei behördlichen Prüfungen jederzeit aussagefähig zu sein.
Infrastruktur am Boden: Intelligente Drohnenlandeplätze von wedrone
Die Automatisierung von Drohnenflügen endet nicht in der Luft. Um eine Drone-in-a-Box-Lösung erfolgreich von isolierten Pilotprojekten in den tagtäglichen Regelbetrieb zu überführen, ist eine hochentwickelte physische Infrastruktur am Boden zwingend erforderlich. Ein automatisierter Betrieb erfordert geschützte Orte, an denen Drohnen autonom starten, landen und geladen werden können. Als herstellerunabhängige Drohnen-Einheit der werob Platform konzipiert und baut wedrone genau diese spezialisierte Infrastruktur, um einen reibungslosen Ablauf ohne manuelles Eingreifen vor Ort zu sichern.
Spezialisierte Plattformen für jeden Anwendungsbereich
Nicht jedes Werksgelände hat die gleichen Anforderungen wie ein Klinikgelände oder ein privates Grundstück. Drohnenlandeplätze müssen nicht nur Schutz vor extremen Witterungsbedingungen bieten, sondern auch eine automatisierte Akkuladung sowie einen reibungslosen Datentransfer gewährleisten. wedrone setzt daher auf maßgeschneiderte Lösungen, die auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind. Die physische Plattform dient dabei als sichere Basisstation für autonome Systeme.
- Pad Home: Diese Variante ist für den privaten Bereich konzipiert und bietet eine kompakte, wetterfeste Basis für Drohnenbesitzer.
- Pad Business: Diese Ausführung wurde speziell für Unternehmen und weitläufige Industrieareale entwickelt, um den kontinuierlichen Perimeterschutz und regelmäßige Inspektionsflüge zu unterstützen.
- Pad Med: Diese Plattform ist für den Einsatz an medizinischen Einrichtungen und Kliniken optimiert, um zeitkritische Transporte wie Laborproben schnell und sicher abzuwickeln.
Die Steuerung und Überwachung dieser physischen Bodenstationen erfolgt nicht isoliert, sondern ist direkt an die zentrale Softwarelandschaft angebunden. Alle Statusdaten der Landeplätze, wie Ladestatistiken, Bereitschaftszustände oder etwaige Störungen, fließen in Echtzeit in das Cockpit ein. Betreiber haben so die gesamte Flotte sowie die Bodeninfrastruktur auf einem zentralen Dashboard im Blick. Dies vereinfacht den Übergang in einen echten, kontinuierlichen Regelbetrieb erheblich.
| Modell | Einsatzbereich | Hauptfunktion |
|---|---|---|
| Pad Home | Privatgrundstücke und kleine Liegenschaften | Kompakter Witterungsschutz |
| Pad Business | Industriegelände und Perimeterschutz | Automatisches Laden und Dauerbetrieb |
| Pad Med | Kliniken und medizinische Labore | Zeitkritischer Transport von Proben |
Neben der technischen Integration spielt die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle für den dauerhaften Erfolg. Die Errichtung und der Betrieb automatisierter Flugsysteme müssen strikt nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947 erfolgen. wedrone arbeitet hierzu eng mit spezialisierten Partnern aus einem herstellerunabhängigen Netzwerk zusammen, um die behördlichen Genehmigungen und regulatorischen Anforderungen für jede Bodenstation rechtssicher zu strukturieren.
Die herstellerunabhängige Systemintegration durch wedrone ermöglicht es Unternehmen, automatisierte Drohnensysteme als festen Bestandteil ihrer Betriebsabläufe zu etablieren. Wenn Sie Ihren Drohnenbetrieb professionalisieren und in den produktiven Regelbetrieb überführen möchten, finden Sie weitere Informationen zu den maßgeschneiderten Lösungen von auf der Webseite der werob Platform.
Weiterlesen: die Drohnen-Einheit wedrone · Drohneninspektion von Windkraftanlagen · Drohnenlandeplätze.
FAQ
- Was versteht man unter einem Drone-in-a-Box-System?
- Ein Drone-in-a-Box-System (DiaB) besteht aus einer automatisierten Drohne und einer wetterfesten Bodenstation (Hangar). Die Drohne startet vollautomatisch aus der Station, fliegt programmierte Routen zur Inspektion oder Überwachung ab und landet selbstständig wieder im Hangar, um dort geladen und für den nächsten Einsatz vorbereitet zu werden.
- Wie lange dauert es, bis eine autonome Drohne einsatzbereit ist?
- Moderne Drohnenstationen wie das DJI Dock 2 ermöglichen einen extrem schnellen Start innerhalb von 45 Sekunden nach der Alarmierung. Nach dem Flug wird die Drohne in der Station in nur rund 32 Minuten wieder von 20 Prozent auf 90 Prozent aufgeladen, um den nächsten Einsatz zu fliegen.
- Welche Genehmigungen sind für den autonomen Betrieb in Deutschland erforderlich?
- Da Drone-in-a-Box-Systeme meist außerhalb der Sichtweite des Steuerers (BVLOS) fliegen, fallen sie unter die spezielle Kategorie der EU-Drohnenverordnung 2019/947. Betreiber benötigen eine Betriebsgenehmigung der zuständigen Luftfahrtbehörde, die auf Basis einer Risikobewertung (SORA) oder vordefinierter Szenarien (PDRA) erteilt wird.
- Wie unterstützt wedrone Unternehmen bei der rechtlichen Genehmigung?
- wedrone bringt Drohnenprojekte vom Anwendungsfall direkt in den dauerhaften Regelbetrieb. Gemeinsam mit hochspezialisierten Partnern strukturiert wedrone die gesamte Regulatorik und Bürokratie nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947, sodass Unternehmen eine rechtssichere Aufstellung für den BVLOS-Flug erhalten.
- Über welche Plattform wird die automatisierte Drohnenflotte gesteuert?
- Der gesamte Betrieb läuft über ein herstellerübergreifendes Cockpit. Diese Software bietet eine Echtzeitüberwachung von Hardware, Infrastruktur und regulatorischen Parametern auf Use-Case-Ebene, während Connectors die Drohne direkt in die bestehenden Softwaresysteme und Leitstellen des Unternehmens einbinden.
- Welche physischen Drohnenlandeplätze bietet wedrone an?
- wedrone plant und realisiert maßgeschneiderte Drohnenlandeplätze für verschiedene Segmente: Pad Home für die private Nutzung, Pad Business für Unternehmen und Industrieareale sowie Pad Med für medizinische Einrichtungen und Kliniken.