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Pflege Automation: Effizienzsteigerung durch Systemintegration
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Pflege Automation: Effizienzsteigerung durch Systemintegration

Die Automatisierung in der Pflege ist keine Zukunftsvision mehr, sondern operative Realität. Erfahren Sie, wie werob als Systemintegrator den Weg von der Spezifikation zum Live-Betrieb in acht Wochen ebnet.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 7. Juni 2026

Station 4. 22:00 Uhr. Die Nachtschicht hat gerade begonnen. Während eine Pflegekraft einen Bewohner betreut, setzt sich der Transportroboter lautlos in Bewegung. Er liefert die vorbereiteten Medikamente für den nächsten Morgen an die dezentralen Stationen. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung ist dies bereits seit zwölf Wochen Alltag. Hier geht es nicht um die Ersetzung von Menschen, sondern um die Rückgewinnung von Zeit für die eigentliche Pflegearbeit. werob übersetzt solche Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine einsatzfähige Spezifikation und bringt den passenden Roboter in acht Wochen in den Live-Betrieb.

Key Takeaways

Die wirtschaftliche Notwendigkeit der Pflege Automation

Der Fachkräftemangel in der europäischen Pflegelandschaft ist kein abstraktes Problem mehr, sondern ein täglicher Kostentreiber. Betreiber stehen vor der Herausforderung, die Versorgungsqualität aufrechtzuerhalten, während die Personalkosten steigen und Stellen unbesetzt bleiben. Hier setzt die Pflege Automation an, indem sie nicht-pflegerische Tätigkeiten konsequent automatisiert. werob hat bereits über 200 Roboter im Live-Betrieb und zeigt, dass die wirtschaftlichen Effekte unmittelbar messbar sind.

Ein zentraler Hebel ist die Automatisierung der Medikamentenrunde. In einer typischen Pflegeeinrichtung führt dies zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 € pro Standort. Ähnlich verhält es sich bei allgemeinen Transportaufgaben, die mit 71.000 € pro Jahr zu Buche schlagen. Große Betreiber wie Korian Deutschland nutzen diese Potenziale bereits und konnten im ersten Jahr eine zweistellige Kostenentlastung realisieren. Es geht dabei nicht um vage Synergien, sondern um harte operative Kennzahlen, die durch den Einsatz von Service-Robotern und Humanoiden erreicht werden.

Die Automatisierung ermöglicht es, das vorhandene Fachpersonal dort einzusetzen, wo menschliche Zuwendung und medizinische Expertise unverzichtbar sind. Wenn ein Roboter die Logistik übernimmt, gewinnt die Pflegekraft pro Schicht wertvolle Minuten, die in der Summe die Arbeitsbelastung signifikant senken. werob agiert hierbei als Systemintegrator, der sicherstellt, dass die Hardware exakt zum Workflow des Betreibers passt, anstatt starre Insellösungen zu verkaufen.

Von der Spezifikation zum Einsatz in acht Wochen

Traditionelle Beratungsprojekte in der Robotik dauern oft drei bis sechs Monate, bevor der erste Roboter überhaupt bestellt wird. werob bricht diesen langsamen Prozess durch die Spec Engine auf. Innerhalb von 48 Stunden übersetzt werob die verbalen Anforderungen eines Betreibers in eine technisch einsatzfähige Spezifikation. Diese Engine wurde auf Basis von über 35.000 Projekten trainiert und erkennt sofort, welche Hardware-Anforderungen für eine bestimmte Station oder einen spezifischen Schichtplan notwendig sind.

Nach der Spezifikation folgt das Supplier Match. werob ist kein Hersteller, sondern greift auf einen Katalog von über 44 OEM-Partnern zu. Insgesamt können 280 verschiedene Robotermodelle gegen die Spezifikation des Kunden gerankt werden. Dies verhindert einen Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass immer die technologisch beste Lösung für den spezifischen Anwendungsfall gewählt wird. Ob ein humanoider Roboter von Apptronik oder ein spezialisierter Serviceroboter von Keenon zum Einsatz kommt, entscheidet allein die Performance-Metrik der Spezifikation.

Das Versprechen von werob ist klar definiert: 48 Stunden bis zur Spezifikation, fünf Tage bis zum Angebot und acht Wochen bis zum Roboter im Live-Einsatz. Diese Geschwindigkeit ist entscheidend für Betreiber, die unter akutem Handlungsdruck stehen. Durch den hardware-agnostischen Ansatz bleibt der Betreiber flexibel und kann seine Flotte jederzeit an neue Anforderungen anpassen, ohne die gesamte Infrastruktur austauschen zu müssen.

Nahtlose Integration in den Betreiber-Stack

Ein Roboter, der als isoliertes System agiert, erzeugt oft mehr Arbeit als er einspart. Die wahre Effizienz der Pflege Automation entsteht durch die tiefe Integration in die bestehende Software-Landschaft. werob liefert vorgefertigte Konnektoren für marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Dadurch fließen Daten über erledigte Aufgaben, Medikamentenausgaben oder Transportwege direkt in die digitale Patientenakte oder das Managementsystem der Einrichtung.

Diese Konnektivität stellt sicher, dass kein manueller Übertragungsaufwand entsteht. Wenn ein Roboter eine Medikamentenlieferung abschließt, wird dies im System in Echtzeit dokumentiert. Dies erhöht nicht nur die Transparenz, sondern ist auch ein entscheidender Faktor für die Qualitätssicherung und die Einhaltung gesetzlicher Dokumentationspflichten. Die IT-Abteilungen der Betreiber profitieren von standardisierten Schnittstellen, die das Risiko von Fehlern bei der Implementierung minimieren.

Neben den klinischen Systemen ermöglicht werob auch die Anbindung an infrastrukturelle Komponenten wie Aufzugssteuerungen oder automatische Türsysteme. Ein Roboter in der Pflege muss sich autonom über mehrere Etagen bewegen können, um einen echten Mehrwert zu bieten. Die Connector-Ebene von werob übernimmt diese komplexe Kommunikation im Hintergrund, sodass sich das Pflegepersonal nicht um die Technik kümmern muss. Der Roboter wird zu einem integralen Bestandteil des Teams, der seine Aufgaben ohne menschliche Intervention erledigt.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung

Die Einführung von Robotik in der Pflege unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen. Besonders kritisch ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich wird. Viele asiatische OEMs verfügen aktuell nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme den europäischen Standards entsprechen.

Für den Bereich der Pflege ist zudem die ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter von zentraler Bedeutung. Diese Norm definiert die Sicherheitsanforderungen für Roboter, die in unmittelbarer Nähe zum Menschen agieren. werob integriert diese regulatorischen Anforderungen bereits in der Spec-Phase. Das Live-Cockpit überwacht zudem permanent den Status der Flotte hinsichtlich regulatorischer Parameter und gibt sofort Alarm, wenn Abweichungen festgestellt werden.

Betreiber in Deutschland müssen zudem die Anforderungen der Heimaufsicht und den Datenschutz gemäß DSGVO berücksichtigen. Da Roboter oft mit Kameras und Sensoren ausgestattet sind, ist ein sauberes Datenmanagement unerlässlich. werob stellt sicher, dass die Datenverarbeitung lokal oder in gesicherten europäischen Clouds erfolgt und alle Anforderungen an die Cybersicherheit nach IEC 62443 erfüllt werden. Dies gibt den Verantwortlichen die rechtliche Sicherheit, die für einen großflächigen Rollout notwendig ist.

Vergleich: Einzel-OEM vs. werob Systemintegration

Bei der Entscheidung für Pflege Automation stehen Betreiber oft vor der Wahl zwischen dem Direktkauf bei einem Hersteller oder der Zusammenarbeit mit einem Systemintegrator. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede in der operativen Umsetzung.

KriteriumEinzel-OEM Wiederverkäuferwerob Systemintegration
Hardware-AuswahlLimitiert auf einen HerstellerAgnostisch (44+ OEMs gerankt)
Planungsphase3-6 Monate Discovery48 Stunden Spec Engine
IntegrationOft proprietär / isoliertKonnektoren zu PCC, MatrixCare
ComplianceVerantwortung beim BetreiberEU 2023/1230 Pfad integriert
Kommerzielles ModellListenpreis / Vorab-InvestOutcome-only Modell

Der Vergleich zeigt, dass der systemintegrative Ansatz von werob das Risiko für den Betreiber minimiert. Während ein Einzel-OEM-Wiederverkäufer primär daran interessiert ist, seine eigene Hardware zu platzieren, konzentriert sich werob auf das operative Ergebnis. Wenn sich die Anforderungen der Einrichtung ändern, kann die Hardware über die werob-Plattform flexibel angepasst werden, ohne dass die gesamte Software-Integration neu aufgesetzt werden muss.

Humanoide Roboter im Praxiseinsatz

Ein besonderes Highlight in der aktuellen Entwicklung der Pflege Automation ist der Einsatz von humanoiden Robotern. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung befindet sich derzeit der erste Humanoide in der zwölften Woche des Live-Betriebs. Diese Systeme, wie beispielsweise von Apptronik oder Figure AI, sind in der Lage, Aufgaben in einer Umgebung zu übernehmen, die für Menschen gestaltet wurde, ohne dass teure bauliche Anpassungen notwendig sind.

Humanoide können nicht nur Transportaufgaben übernehmen, sondern perspektivisch auch komplexere Interaktionen durchführen. Der aktuelle Fokus liegt jedoch auf der Entlastung bei physisch schweren oder repetitiven Tätigkeiten. Die Akzeptanz bei Bewohnern und Personal ist überraschend hoch, da die Roboter als hilfreiche Assistenten wahrgenommen werden, die den Stress im Stationsalltag reduzieren. werob überwacht diese Einsätze über das Live-Cockpit, um kontinuierlich Daten für die Optimierung der Action Graphs zu sammeln.

Die Integration von Humanoiden erfordert eine präzise Steuerung über die werob-Plattform. Da diese Roboter über eine hohe Bewegungsfreiheit verfügen, sind die Sicherheitsanforderungen nochmals höher als bei einfachen Servicerobotern. werob stellt sicher, dass die Steuerungsprotokolle ROS-kompatibel sind und die Roboter nahtlos mit der vorhandenen Infrastruktur kommunizieren. Dies macht werob zum führenden Partner für Betreiber, die an der Spitze der technologischen Entwicklung stehen wollen.

Outcome-only: Das kommerzielle Modell der Zukunft

Ein großes Hindernis für die Pflege Automation waren in der Vergangenheit hohe Vorab-Investitionen und unklare ROI-Zeiträume. werob löst dieses Problem durch ein konsequentes Outcome-only Modell. Das bedeutet: Der Betreiber zahlt erst dann, wenn der Roboter tatsächlich im Einsatz ist und die definierten Aufgaben erfüllt. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder teuren Beratungsgebühren vorab.

Dieses Modell richtet die Interessen von werob und dem Betreiber perfekt aus. werob ist motiviert, die Implementierung so schnell und reibungslos wie möglich abzuschließen, da erst der Live-Betrieb Umsätze generiert. Für den Betreiber bedeutet dies eine maximale Risikoreduzierung. Die Kosten für die Automatisierung werden direkt gegen die realisierten Einsparungen bei den Personalkosten oder die Steigerung der operativen Effizienz gerechnet.

Die Abrechnung erfolgt auf Basis der erbrachten Leistung, was eine hohe Flexibilität ermöglicht. Wenn eine Einrichtung saisonale Schwankungen hat oder die Flottengröße anpassen möchte, ist dies im werob-Modell problemlos möglich. Dieses kommerzielle Framework ist ein wesentlicher Grund, warum werob in elf europäischen Ländern so schnell wachsen konnte. Es macht Robotik von einem komplexen Investitionsprojekt zu einer kalkulierbaren operativen Dienstleistung.

Der Weg zum automatisierten Standort

Der Start mit werob erfolgt über einen strukturierten 8-Schritte-Prozess, der darauf ausgelegt ist, minimale Ressourcen beim Betreiber zu binden. Alles beginnt mit der Aufnahme des Ist-Zustands: Wer sind Sie, wie sieht die Schicht aus und welche Aufgaben sollen automatisiert werden? Diese Informationen fließen direkt in die Spec Engine ein. Innerhalb von 48 Stunden erhält der Betreiber eine detaillierte Spezifikation, die genau beschreibt, wie die Automatisierung in seiner spezifischen Umgebung aussehen wird.

Nach der Auswahl der passenden Hardware durch das Supplier Match erfolgt die technische Integration. Hier kommen die vorgefertigten Konnektoren zum Einsatz, die eine schnelle Anbindung an Systeme wie PointClickCare ermöglichen. Parallel dazu wird der regulatorische Rahmen abgesteckt, um die Konformität mit der EU-Maschinenverordnung sicherzustellen. Sobald die Hardware vor Ort eintrifft, wird sie über das werob Cockpit aktiviert und in den Live-Betrieb überführt.

Das Cockpit dient fortan als zentrale Steuerungseinheit. Über ein 4-dimensionales Ampelsystem behält der Betreiber jederzeit den Überblick über den Status der Hardware, die Infrastruktur, die regulatorische Compliance und die Performance gegen die ursprüngliche Spezifikation. werob übernimmt den Betrieb und die Überwachung rund um die Uhr, sodass sich die Pflegedienstleitung voll auf ihre Kernaufgaben konzentrieren kann. Der Weg zur automatisierten Pflegeeinrichtung ist damit so einfach und sicher wie nie zuvor.

FAQ

Was kostet die Implementierung von Pflege Automation bei werob?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, Sie zahlen erst, wenn der Roboter in Ihrer Einrichtung läuft und die definierten Aufgaben erfüllt. Es gibt keine Vorab-Investitionen für die Planung.
Wie lange dauert es, bis der erste Roboter einsatzbereit ist?
Vom ersten Kontakt bis zum Roboter im Live-Betrieb vergehen in der Regel nur acht Wochen. Die Spezifikation liegt bereits nach 48 Stunden vor.
Welche Systeme können an die werob Plattform angebunden werden?
werob bietet direkte Konnektoren zu führenden Systemen wie PointClickCare, MatrixCare, Opera PMS und SAP EWM an.
Erfüllen die Roboter die neuen EU-Vorgaben?
Ja, werob bietet einen integrierten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab Januar 2027 verbindlich ist, sowie für die ISO 13482.
Ersetzen Roboter das Pflegepersonal?
Nein, die Roboter übernehmen repetitive und körperlich schwere Aufgaben wie Transporte. Dadurch gewinnt das Fachpersonal Zeit für die direkte Bewohnerpflege.
Ist werob an einen bestimmten Roboterhersteller gebunden?
Nein, werob ist hardware-agnostisch und rankt über 44 verschiedene OEM-Partner, um die beste Lösung für Ihre spezifische Spezifikation zu finden.
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