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Altenheim Roboter: Operative Effizienz und Compliance in der Pflege
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Altenheim Roboter: Operative Effizienz und Compliance in der Pflege

Der Einsatz von Robotik in der stationären Pflege ist keine Zukunftsvision mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit zur Entlastung des Personals. Erfahren Sie, wie werob als Systemintegrator den Weg von der Spezifikation bis zum Live-Betrieb in acht Wochen ebnet.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 27. Mai 2026

Station 2. 22:00 Uhr. Die Nachtschicht hat gerade begonnen, doch der Medikamentenwagen ist bereits autonom unterwegs, ohne dass eine Pflegekraft ihn schieben muss. Während sich das Team auf die direkte Bewohneransprache und komplexe pflegerische Aufgaben konzentriert, navigiert der Roboter sicher durch die Flure. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung ist dieses Szenario seit zwölf Wochen gelebte Realität. Hier geht es nicht um den theoretischen Ersatz von Menschen, sondern um die Rückgewinnung von wertvoller Netto-Pflegezeit durch die Automatisierung unproduktiver Laufwege. werob übersetzt diese operativen Bedarfe in technische Spezifikationen und bringt Roboter innerhalb von acht Wochen in den produktiven Einsatz.

Key Takeaways

Der Systemintegrator als Schlüssel zur Skalierung

In der aktuellen Debatte um Robotik in der Pflege wird oft der Fehler gemacht, den Roboter als isoliertes Produkt zu betrachten. Ein Altenheim Roboter ist jedoch nur so leistungsfähig wie die Systemumgebung, in der er agiert. werob positioniert sich hierbei nicht als Hersteller, sondern als hardware-agnostischer Systemintegrator. Das bedeutet, dass wir nicht an einen einzelnen OEM gebunden sind, sondern aus einem Katalog von über 44 Partnern und 280 verschiedenen Robotermodellen die exakt passende Lösung für Ihre Einrichtung auswählen.

Die Herausforderung in der Pflegebranche liegt selten im Mangel an Hardware, sondern in der Komplexität der Implementierung. Während klassische Beratungsfirmen oft Monate für Discovery-Phasen benötigen, nutzt werob eine spezialisierte Spec Engine. Diese übersetzt Ihre Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation. Dieser Ansatz eliminiert den Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass die gewählte Hardware, ob von Keenon, Pudu oder spezialisierten Humanoiden wie von Apptronik, exakt die Anforderungen Ihrer Stationen erfüllt. Das Ziel ist eine nahtlose Einbettung in den operativen Alltag, die vom ersten Tag an einen messbaren Mehrwert liefert.

Messbare Kostenentlastung durch gezielte Use Cases

Wirtschaftlichkeit in der Pflege lässt sich nicht durch vage Adjektive, sondern nur durch harte Zahlen belegen. Die Daten aus über 200 Robotern im Live-Betrieb zeigen deutliche Einsparungspotenziale in spezifischen Einsatzbereichen. Eine automatisierte Medikamentenrunde führt zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 Euro pro Standort. Diese Summe ergibt sich aus der Reduktion von reinen Transportzeiten, die hochqualifiziertes Personal bisher zu Fuß zurücklegen musste. Ähnlich verhält es sich beim allgemeinen Transport von Wäsche, Mahlzeiten oder Verbrauchsmaterialien, wo eine Entlastung von 71.000 Euro pro Jahr realisiert wird.

Ein konkretes Beispiel ist Korian Deutschland. Durch den Einsatz von Robotik konnte bereits im ersten Jahr eine zweistellige Kostenentlastung erzielt werden. Diese Zahlen sind keine theoretischen Hochrechnungen, sondern basieren auf dem Outcome-only Modell von werob. Das bedeutet für Sie als Betreiber, dass Kosten erst dann entstehen, wenn der Roboter produktiv auf der Fläche arbeitet. Für eine Pflegegruppe mit beispielsweise vier Standorten und jeweils fünf Robotern summiert sich der jährliche wirtschaftliche Vorteil auf rund 1,8 Millionen Euro. Diese Mittel können direkt in die Qualität der Bewohnerversorgung und die Attraktivität der Arbeitsplätze reinvestiert werden.

Regulatorik und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein kritischer Aspekt, der oft unterschätzt wird, ist der rechtliche Rahmen. Ab dem 20. Januar 2027 wird die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Dies hat massive Auswirkungen auf den Betrieb von Robotern in öffentlich zugänglichen Räumen wie Pflegeheimen. Viele asiatische OEMs verfügen aktuell nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass alle eingesetzten Systeme nicht nur die ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter erfüllen, sondern auch den strengen Anforderungen der Heimaufsicht und des Datenschutzes entsprechen.

Besonders im Umgang mit sensiblen Bewohnerdaten und der Navigation in engen Fluren ist eine rechtssichere Dokumentation unerlässlich. Unser Live-Cockpit überwacht die Flotte anhand eines vierdimensionalen Ampelsystems, das neben der Hardware und Infrastruktur auch die Regulatorik und die Einhaltung der Spezifikationen in Echtzeit prüft. Damit bieten wir Betreibern eine Absicherung gegen Haftungsrisiken, die beim Eigenimport oder dem Kauf über reine Wiederverkäufer ohne Integrationskompetenz entstehen würden. Compliance ist bei werob kein optionales Extra, sondern ein integraler Bestandteil der Betriebsebene.

Nahtlose Integration in den Betreiber-Stack

Ein Roboter, der nicht mit der bestehenden Software kommuniziert, erzeugt Mehrarbeit statt Entlastung. werob liefert vorgefertigte Konnektoren in den gängigen Betreiber-Stack der Pflegebranche. Dazu gehören direkte Integrationen in Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Diese Schnittstellen ermöglichen es, dass der Roboter Informationen über Stationspläne oder spezifische Lieferanforderungen direkt aus dem führenden System erhält. Wenn eine Medikamentenbestellung im System ausgelöst wird, weiß der Roboter bereits, welche Station er anfahren muss, ohne dass eine manuelle Eingabe am Gerät erforderlich ist.

Diese Tiefe der Integration unterscheidet eine professionelle Flottenlösung von einem Pilotprojekt. Durch die Anbindung an das WLAN und die vorhandene Infrastruktur wird der Roboter zu einem digitalen Mitarbeiter, der seine Aufgaben im Hintergrund erledigt. Das Cockpit bietet dabei eine 24/7-Überwachung und Reporting-Funktionen, die für die Pflegedienstleitung transparent machen, wie viele Kilometer und Aufgaben die Flotte übernommen hat. Diese Daten sind essenziell für die kontinuierliche Optimierung der Abläufe und den Nachweis der Effizienz gegenüber Kostenträgern oder Investoren.

Von der Spezifikation zum Live-Betrieb in acht Wochen

Zeit ist in der Pflege ein kritischer Faktor. Während traditionelle Automatisierungsprojekte oft sechs bis zwölf Monate Vorlauf benötigen, hat werob den Prozess auf acht Wochen verkürzt. Alles beginnt mit der Spec Engine. Innerhalb von 48 Stunden übersetzen wir Ihre individuellen Arbeitsabläufe in eine technische Spezifikation. Dabei greifen wir auf die Erfahrung aus über 35.000 Projekten zurück, um Fehlerquellen bereits in der Planungsphase auszuschließen. Nach der Spezifikation folgt innerhalb von fünf Tagen ein verbindliches Angebot, das auf dem Supplier Match aus über 44 OEMs basiert.

Der Rollout erfolgt standardisiert. Da die Konnektoren bereits existieren und die regulatorischen Prüfungen im werob-Prozess integriert sind, steht der Roboter nach spätestens acht Wochen auf Ihrer Etage. Dieser Geschwindigkeitsvorteil ist entscheidend, um auf akuten Personalmangel oder plötzliche Ausfälle reagieren zu können. Das kommerzielle Modell unterstützt diesen schnellen Start, da keine hohen Vorabinvestitionen in die Hardware nötig sind, sondern der Fokus auf dem operativen Ergebnis liegt. Sie zahlen für die erbrachte Leistung, was die Hürde für den Einstieg in die Robotik massiv senkt.

Humanoide Roboter: Die nächste Stufe der Pflegeunterstützung

Während Serviceroboter heute primär Transportaufgaben übernehmen, rücken humanoide Roboter zunehmend in den Fokus der Pflegebranche. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung befindet sich aktuell der erste Humanoide im zwölfwöchigen Pilotbetrieb. Partner wie Apptronik, Figure AI oder 1X entwickeln Systeme, die in der Lage sind, komplexere Interaktionen durchzuführen und sich in Umgebungen zu bewegen, die für klassische Rollroboter schwer zugänglich sind. werob beobachtet und rankt diese Entwicklungen kontinuierlich, um sie in den Supplier Match aufzunehmen, sobald sie die notwendige Reife für den europäischen Markt erreicht haben.

Der Einsatz humanoider Systeme erfordert eine noch präzisere Abstimmung der Sicherheitskonzepte und der ethischen Leitlinien. Hier greift erneut die Expertise von werob im Bereich der EU-Maschinenverordnung und des AI Acts. Wir stellen sicher, dass auch diese hochmodernen Systeme nahtlos in den Pflegealltag integriert werden können, ohne die Bewohner zu verunsichern oder das Personal zu überfordern. Die Zukunft der Pflege wird eine Mischflotte sein, in der spezialisierte Transportroboter und vielseitige Humanoide Hand in Hand arbeiten, gesteuert über ein zentrales werob Cockpit.

Vergleich: Systemintegrator vs. Einzel-OEM-Kauf

Die Entscheidung für eine Robotik-Lösung sollte auf einem Vergleich der langfristigen Betriebskosten und der Flexibilität basieren. Ein direkter Kauf bei einem Hersteller bindet Sie an dessen Software und Hardware-Entwicklung. Fällt der Hersteller zurück oder ändert seine Strategie, ist Ihre Investition gefährdet. Ein Systemintegrator wie werob bietet hier einen entscheidenden Schutz. Durch den hardware-agnostischen Ansatz können wir jederzeit auf leistungsfähigere Modelle anderer Hersteller wechseln, ohne dass Sie Ihre gesamte Infrastruktur oder die Software-Integrationen anpassen müssen.

KriteriumEinzel-OEM-Kaufwerob Systemintegration
Hardware-AuswahlLimitiert auf ein Portfolio44+ OEMs, 280+ Modelle
Implementierungszeit3-6 Monate8 Wochen
Software-AnbindungOft proprietär / isoliertPre-built (PCC, MatrixCare)
Compliance-PfadEigenverantwortung BetreiberIntegrierter EU-Standard 2027
KostenmodellListenpreis / CAPEXOutcome-only / OPEX

Dieser Vergleich verdeutlicht, dass der Mehrwert von werob in der Reduzierung der operativen Komplexität liegt. Wir übernehmen das Risiko der Technologieauswahl und der regulatorischen Konformität, während Sie sich auf die Pflegequalität konzentrieren können.

Der Weg zum ersten Roboter: In acht Schritten zum Erfolg

Der Einstieg in die robotergestützte Pflege folgt bei werob einem klaren, achtstufigen Prozess. Zuerst definieren wir gemeinsam, wer Sie sind und welche spezifischen Schichten in Ihrer Einrichtung entlastet werden sollen. Dabei beschreiben Sie den Arbeitsablauf in Ihren eigenen Worten. Unsere Spec Engine übernimmt die Übersetzung in technische Parameter. Im vierten Schritt analysieren wir die Infrastruktur vor Ort, wie Aufzüge, Türsteuerungen und WLAN-Abdeckung, um eine reibungslose Navigation sicherzustellen.

Anschließend erfolgt das Hardware-Matching und die Prüfung der regulatorischen Anforderungen. Im siebten Schritt legen wir den kommerziellen Rahmen fest, der immer auf dem Outcome-only Prinzip basiert. Den Abschluss bildet die Festlegung des Kommunikationsweges für den laufenden Betrieb. Dieser strukturierte Onboarding-Prozess stellt sicher, dass keine Details übersehen werden und der Roboter nach acht Wochen tatsächlich die versprochene Entlastung bringt. Starten Sie Ihre Spezifikation noch heute und erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden Klarheit über die Potenziale in Ihrer Einrichtung.

FAQ

Was kostet ein Roboter für ein Altenheim bei werob?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, es gibt keine klassischen Listenpreise. Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv in Ihrer Einrichtung läuft und die definierte Leistung erbringt.
Wie lange dauert die Einführung eines Pflegeroboters?
Vom ersten Kontakt bis zum Roboter im Live-Betrieb vergehen bei werob in der Regel nur acht Wochen. Die Spezifikation liegt bereits nach 48 Stunden vor.
Ersetzen Roboter das Pflegepersonal?
Nein, sie übernehmen unproduktive Logistikaufgaben wie Transportwege. Dadurch gewinnen Pflegekräfte Zeit für die direkte Arbeit am Bewohner zurück, was die Arbeitszufriedenheit erhöht.
Welche technischen Voraussetzungen müssen im Heim erfüllt sein?
Notwendig sind eine stabile WLAN-Abdeckung und ebenerdige Flächen oder steuerbare Aufzüge. werob prüft diese Infrastruktur im Rahmen des 8-stufigen Onboarding-Prozesses.
Sind die Roboter sicher für die Bewohner?
Ja, alle von werob integrierten Roboter entsprechen der ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter und verfügen über modernste Sensorik zur Hindernisvermeidung.
Was passiert bei technischen Störungen?
Über das werob Cockpit wird die Flotte rund um die Uhr überwacht. Störungen werden oft proaktiv erkannt und remote oder durch Vor-Ort-Partner behoben, bevor sie den Betrieb stören.
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