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Medikamentenrunde Automatisierung: 92.000 € Entlastung pro Jahr
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Medikamentenrunde Automatisierung: 92.000 € Entlastung pro Jahr

Die Automatisierung der Medikamentenrunde reduziert die unproduktiven Laufwege des Fachpersonals massiv. werob integriert hardware-agnostische Robotik-Lösungen direkt in Ihren bestehenden Software-Stack.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 6. Juni 2026

Station 2. 22:00 Uhr. Die Nachtschicht in einer Hamburger Pflegeeinrichtung beginnt. Während die Pflegefachkraft die Übergabe bespricht, setzt sich im Erdgeschoss bereits ein autonomer Transportroboter in Bewegung. Er bringt den gesicherten Medikamentenwagen für den Rundgang direkt vor das Dienstzimmer im zweiten Stock. Keine Fachkraft musste den Wagen holen, kein Aufzug wurde manuell bedient. Diese Szene ist kein Pilotprojekt mehr, sondern operativer Alltag in Einrichtungen, die auf werob als Systemintegrator setzen. Die Automatisierung der Medikamentenrunde ist der entscheidende Hebel, um qualifiziertes Personal dort einzusetzen, wo es am dringendsten benötigt wird: direkt am Bewohner.

Key Takeaways

Wirtschaftlichkeit der automatisierten Medikamentenrunde

In der stationären Pflege entfallen signifikante Zeitanteile auf rein logistische Tätigkeiten. Die Medikamentenrunde ist dabei einer der zeitintensivsten Prozesse. Analysen in deutschen Pflegeeinrichtungen zeigen, dass die Automatisierung dieses Ablaufs eine jährliche Kostenentlastung von 92.000 € pro Standort ermöglicht. Diese Summe resultiert primär aus der Reduktion von Wegezeiten, die hochqualifiziertes Fachpersonal bisher für den Transport von Wagen zwischen Apotheke, Lager und Station aufwenden musste.

Ein wesentlicher Faktor ist die Entkoppelung von Logistik und Pflegeleistung. Wenn der Roboter den Transport übernimmt, entfallen pro Schicht bis zu 45 Minuten reine Laufzeit pro Etage. Bei einer Einrichtung mit vier Wohnbereichen summiert sich dies auf drei Stunden pro Schicht. Hochgerechnet auf das Jahr und unter Berücksichtigung der aktuellen Lohnkosten für Pflegefachkräfte ergibt sich der verifizierte Wert von 92.000 €. werob ermöglicht diesen Outcome durch ein Modell, bei dem Sie erst zahlen, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine Listenpreise oder hohen Vorabinvestitionen, sondern eine rein ergebnisorientierte Vergütung.

Die werob Spec Engine: Von der Anforderung zur Lösung in 48 Stunden

Die größte Hürde bei der Einführung von Robotik in der Pflege ist oft die langwierige Planungsphase. Klassische Beratungsansätze benötigen drei bis sechs Monate, um Anforderungen zu definieren. werob verkürzt diesen Prozess durch die Spec Engine auf 48 Stunden. Diese KI-gestützte Plattform wurde auf Basis von über 35.000 Projekten trainiert und übersetzt Ihre operativen Arbeitsabläufe direkt in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation.

Sie beschreiben lediglich den Schichtplan, die baulichen Gegebenheiten und die Art der Aufgabe. Die Spec Engine erstellt daraus ein präzises Anforderungsprofil, das sowohl technische Parameter als auch regulatorische Notwendigkeiten berücksichtigt. Dieser automatisierte Workflow stellt sicher, dass keine Details bei der Infrastruktur oder den Schnittstellen übersehen werden. Während der Wettbewerb noch Discovery-Decks erstellt, liefert werob bereits nach zwei Tagen die technische Grundlage für den Rollout. Dies ist der erste Schritt des Versprechens: 48 Stunden zur Spec, 5 Tage zum Angebot, 8 Wochen zum Roboter im Einsatz.

Hardware-Agnostik: Der passende Roboter für Ihre Station

werob ist kein Hersteller und kein exklusiver Wiederverkäufer einzelner Marken. Wir sind der Systemintegrator, der den Markt für Sie filtert. In unserem Katalog befinden sich über 44 OEM-Partner mit mehr als 280 verschiedenen Robotermodellen. Für die Medikamentenrunde ranken wir diese Hardware gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Ob ein kompakter Keenon T9 für enge Flure oder ein robusterer Transportroboter für schwere Lasten die beste Wahl ist, entscheidet allein die Eignung für Ihren Workflow.

Diese Hardware-Agnostik schützt Sie vor einem Vendor-Lock-in. Sollte ein Hersteller seine Strategie ändern oder ein neues, effizienteres Modell auf den Markt kommen, erlaubt die werob-Plattform einen nahtlosen Wechsel oder eine Erweiterung der Flotte. Wir bewerten die Roboter nach Kriterien wie Akkulaufzeit, Navigationspräzision in dynamischen Umgebungen und Reinigungsfähigkeit nach HACCP-Standards. Auch humanoide Systeme, wie sie bereits in einer Hamburger Pflegeeinrichtung in der zwölften Betriebswoche erfolgreich getestet werden, sind Teil unseres Portfolios für zukünftige Ausbaustufen der Automatisierung.

Nahtlose Integration in PointClickCare und MatrixCare

Ein Roboter, der isoliert von der Pflegedokumentation arbeitet, erzeugt Mehraufwand statt Entlastung. Deshalb liefert werob vorgefertigte Konnektoren in den bestehenden Betreiber-Stack. Unsere Plattform integriert sich direkt in Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Sobald die Medikamentenrunde im System vorbereitet ist, erhält der Roboter automatisch den Auftrag und die Zielkoordinaten der jeweiligen Station.

Diese tiefe Integration stellt sicher, dass der Datenfluss bidirektional erfolgt. Der Status des Transports wird in Echtzeit an das Pflege-Dashboard zurückgemeldet. Fachkräfte sehen sofort, wann der Wagen auf ihrer Etage eintrifft. Diese Konnektivität ist ein Kern-Differenziator von werob. Wir bauen keine individuellen Brückenlösungen, sondern nutzen standardisierte Schnittstellen, die einen schnellen Rollout ermöglichen. Die Fehlerquote bei der Zuteilung von Wagen wird minimiert, da die Zuweisung systemseitig erfolgt und nicht manuell am Roboter eingegeben werden muss.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Der Einsatz von Robotern in Umgebungen mit Menschen unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen. Besonders kritisch ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich für alle Betreiber wird. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass alle eingesetzten Systeme die notwendigen Konformitätsbewertungen durchlaufen und die Anforderungen an die Sicherheit im öffentlichen Raum erfüllen.

Zusätzlich berücksichtigen wir spezifische Normen wie die ISO 13482 für Serviceroboter zur persönlichen Pflege. In Deutschland ist zudem die Abstimmung mit der Heimaufsicht entscheidend. werob verfügt über die Erfahrung aus über 200 Live-Systemen in 11 europäischen Ländern, um diese Genehmigungsprozesse zu beschleunigen. Unser Cockpit überwacht die Flotte nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch. Jede Bewegung und jeder Systemzustand wird revisionssicher protokolliert, was bei Audits oder Begehungen durch Aufsichtsbehörden einen entscheidenden Vorteil darstellt. Wir übernehmen die Verantwortung für die Einhaltung der DSGVO und der Cybersicherheitsstandards nach IEC 62443.

Das werob Cockpit: Live-Flottenmanagement für die Pflege

Sobald die Roboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Steuerung. Es handelt sich um ein vierdimensionales Ampelsystem, das Hardware, Infrastruktur, Regulatorik und die Einhaltung der Spezifikation überwacht. Für die Pflegedienstleitung bedeutet dies maximale Transparenz ohne technischen Aufwand. Wenn ein Roboter aufgrund eines Hindernisses stoppt oder eine Wartung benötigt, wird dies proaktiv gemeldet, bevor es den Betriebsablauf stört.

Das Cockpit ermöglicht es auch, mehrere Standorte zentral zu verwalten. Große Träger wie Korian Deutschland nutzen diese Übersicht, um die Performance ihrer Flotten zu vergleichen und Best Practices standortübergreifend zu skalieren. Die Daten aus dem Cockpit belegen die tatsächliche Entlastung: Wir messen exakt, wie viele Kilometer das Personal durch den Einsatz der Robotik eingespart hat. Diese Transparenz ist die Basis für unser Outcome-only Modell. Sie sehen schwarz auf weiß, welchen Wert die Automatisierung täglich für Ihre Einrichtung generiert.

Implementierung in acht Wochen: Der operative Fahrplan

Der Weg zur automatisierten Medikamentenrunde folgt bei werob einem strikten Acht-Schritte-Prozess. Nach der ersten Aufnahme Ihrer Anforderungen über die Spec Engine erfolgt innerhalb von fünf Tagen ein verbindliches Angebot. Sobald die Entscheidung gefallen ist, beginnt die achtwöchige Implementierungsphase. Diese umfasst die Kartierung der Räumlichkeiten, die Integration in den Software-Stack und die Schulung der Mitarbeiter vor Ort.

Ein kritischer Erfolgsfaktor ist die Akzeptanz durch das Team. Wir framen die Robotik nicht als Ersatz für Pflegekräfte, sondern als Werkzeug zur Befreiung von fachfremden Aufgaben. In der Praxis zeigt sich, dass die Begeisterung steigt, sobald die erste Nachtschicht ohne schwere Wagen und lange Wege absolviert wurde. Durch die kurzen Implementierungszyklen von nur acht Wochen erreichen Einrichtungen sehr schnell den Point of Interest, an dem die monatliche Entlastung die operativen Kosten übersteigt. werob begleitet diesen Prozess als Partner, der die gesamte Komplexität der Systemintegration übernimmt.

Zukunftssicherheit durch skalierbare Automatisierung

Die Automatisierung der Medikamentenrunde ist oft nur der Einstieg. Die werob-Plattform ist darauf ausgelegt, mit Ihren Anforderungen zu wachsen. Sobald die Infrastruktur für den ersten Transportroboter steht, können weitere Anwendungsfälle wie der Wäschetransport (71.000 € Entlastung) oder die Reinigung der Gemeinschaftsflächen nahtlos hinzugefügt werden. Da alle Systeme über dasselbe Cockpit gesteuert werden, bleibt der Verwaltungsaufwand minimal.

Mit dem Ziel, bis 2028 über 2.000 Roboter im Live-Betrieb zu haben, investiert werob kontinuierlich in die Erweiterung der Konnektoren und die Verfeinerung der Spec Engine. Wir beobachten den Markt für humanoide Roboter sehr genau und integrieren diese, sobald sie die notwendige Reife für den harten Pflegealltag erreicht haben. Für Betreiber bedeutet die Partnerschaft mit werob, dass sie technologisch immer an der Spitze bleiben, ohne sich an einen einzelnen Hardware-Hersteller binden zu müssen. Sie investieren in einen Prozess und ein Ergebnis, nicht in ein einzelnes Gerät.

FAQ

Was kostet die Automatisierung der Medikamentenrunde bei werob?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, Sie zahlen erst, wenn die Lösung produktiv in Ihrer Einrichtung läuft. Es gibt keine klassischen Listenpreise, da die Kosten individuell auf Basis der erzielten Entlastung und der gewählten Hardware-Konfiguration berechnet werden.
Wie reagiert die Heimaufsicht auf den Einsatz von Robotern?
Durch die Einhaltung der ISO 13482 und die frühzeitige Berücksichtigung der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 bietet werob einen rechtssicheren Rahmen. Wir unterstützen Betreiber bei der Dokumentation für die Heimaufsicht und stellen sicher, dass alle Sicherheitsstandards erfüllt sind.
Müssen für die Roboter bauliche Veränderungen vorgenommen werden?
In den meisten Fällen sind keine größeren Umbauten nötig. Die von werob ausgewählten Roboter nutzen moderne SLAM-Navigation und benötigen lediglich Zugang zu Aufzügen über digitale Schnittstellen oder WLAN-Konnektoren, die wir im Rahmen der Integration bereitstellen.
Welche Software-Systeme werden unterstützt?
werob bietet direkte Konnektoren für marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Auch Integrationen in SAP EWM oder spezifische PMS-Systeme für die Hotellerie sind standardmäßig verfügbar.
Wie lange dauert es, bis ein Roboter einsatzbereit ist?
Vom ersten Kontakt bis zur fertigen Spezifikation vergehen 48 Stunden. Ein verbindliches Angebot liegt nach 5 Tagen vor. Die physische Implementierung und Inbetriebnahme vor Ort dauert in der Regel acht Wochen.
Kann werob auch humanoide Roboter liefern?
Ja, werob hat bereits humanoide Systeme im Einsatz, beispielsweise in einer Hamburger Pflegeeinrichtung. Wir ranken humanoide Hardware von Partnern wie Apptronik oder 1X gegen Ihre Anforderungen, sobald diese für den spezifischen Workflow geeignet sind.
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