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Robotik Plattform für den Betrieb: Integration statt Hardware
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Robotik Plattform für den Betrieb: Integration statt Hardware

Eine moderne Robotik Plattform ist weit mehr als eine Steuerungseinheit für einzelne Maschinen. Sie fungiert als operative Ebene, die Hardware-Agnostik, regulatorische Compliance und tiefe Software-Integration in einem System vereint, um messbare Kostenentlastungen zu realisieren.

werob· Systems integrator for robotics· 28. Juni 2026

Station 2. 22:00 Uhr. Der Medikamentenwagen setzt sich lautlos in Bewegung. Während das Pflegepersonal die Übergabe bespricht, hat die Robotik Plattform den Auftrag bereits validiert, den Fahrweg geprüft und die Schnittstelle zum Pflegesystem synchronisiert. In diesem Moment geht es nicht um die Hardware des Roboters, sondern um die operative Intelligenz dahinter. werob agiert hierbei nicht als Hersteller, sondern als Systemintegrator, der den Arbeitsablauf eines Betreibers in eine einsatzfähige Spezifikation übersetzt. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb in elf europäischen Ländern beweist die Plattform, dass echte Automatisierung keine Monate der Planung erfordert, sondern eine präzise technologische Übersetzungsebene.

Key Takeaways

Die Robotik Plattform als operative Betriebsebene

Robotik wird oft fälschlicherweise primär über die Hardware definiert. Eine leistungsfähige Robotik Plattform wie werob bricht dieses Paradigma auf. Sie ist kein Einzel-OEM-Wiederverkäufer und keine klassische Beratungsfirma mit langwierigen Discovery-Decks. Stattdessen fungiert sie als der zentrale Systemintegrator für Europa, der die Lücke zwischen den Anforderungen des Betreibers und den technischen Möglichkeiten der Hersteller schließt. werob übersetzt den Arbeitsablauf eines Pflegeheims, eines Hotels oder einer Logistikhalle innerhalb von 48 Stunden in eine technische Spezifikation. Diese Geschwindigkeit ist entscheidend, da herkömmliche Ansätze oft drei bis sechs Monate für die reine Bedarfsanalyse benötigen.

Die Plattform ist hardware-agnostisch konzipiert. Das bedeutet, dass sie nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden ist, sondern über 44 OEM-Partner im Katalog führt. Aktuell sind 280 verschiedene Robotermodelle rangier-fähig. Dieser Ansatz verhindert einen Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass für jede spezifische Aufgabe, sei es die Medikamentenrunde in der Pflege oder der Zimmerservice im Hotel - die technisch und wirtschaftlich optimal passende Hardware ausgewählt wird. Das Ziel für das Jahr 2028 ist klar definiert: 2.000 Roboter im aktiven Betrieb, gesteuert über eine zentrale Intelligenzschicht.

Die Spec Engine: Von Worten zur Spezifikation in 48 Stunden

Das Herzstück der werob Plattform ist die sogenannte Spec Engine. Diese Komponente ist darauf trainiert, menschliche Beschreibungen von Arbeitsabläufen in präzise, maschinenlesbare Aktionsgraphen zu transformieren. Das Modell wurde auf der Basis von über 35.000 Projekten feinjustiert und ermöglicht es, innerhalb von nur zwei Tagen eine vollständige Projektspezifikation zu erstellen. Ein Betreiber gibt lediglich an, welche Schicht, welche Etage und welche Aufgabe automatisiert werden soll. Die Spec Engine analysiert diese Daten und erstellt ein Anforderungsprofil, das sowohl die physischen Anforderungen an den Roboter als auch die notwendigen Software-Schnittstellen berücksichtigt.

Dieser Prozess eliminiert die Unsicherheit in der frühen Planungsphase. Anstatt vage Schätzungen abzugeben, liefert die Plattform ein konkretes Angebot innerhalb von fünf Tagen nach der Spezifikationserstellung. Der Fokus liegt hierbei auf der operativen Spezifität. Entscheidend ist die Frage, wie der Roboter am Montagabend um 20:00 Uhr die Schmutzwäsche von Etage 4 in den Keller transportiert. Durch diese Detailtiefe wird sichergestellt, dass die Implementierung nach acht Wochen nicht nur technisch abgeschlossen ist, sondern einen sofortigen Mehrwert im täglichen Betrieb liefert.

Supplier Match: Hardware-Agnostik als strategischer Vorteil

Nachdem die Spezifikation feststeht, greift die zweite Ebene der Plattform: der Supplier Match. Hier werden die Anforderungen gegen den umfangreichen Katalog von über 44 OEM-Partnern geprüft. Zu den Partnern gehören namhafte Hersteller wie Boston Dynamics, Keenon, Pudu, Apptronik und Figure AI. Die Plattform bewertet die Roboter nicht nach Marketingversprechen, sondern nach ihrer tatsächlichen Eignung für den spezifischen Workflow des Kunden. Dabei werden Faktoren wie Traglast, Batterielaufzeit, Navigationsfähigkeit und Konnektivität berücksichtigt.

Ein wesentlicher Vorteil dieses Modells ist die Flexibilität. Sollte ein Hersteller Lieferschwierigkeiten haben oder ein neues, effizienteres Modell auf den Markt bringen, kann die Plattform schnell reagieren. Der Betreiber muss sich nicht auf die Technologie eines einzelnen Anbieters verlassen. werob integriert Humanoide wie den Apptronik Apollo ebenso nahtlos wie spezialisierte Serviceroboter von Keenon oder industrielle Cobots von ABB und KUKA. Diese Breite im Portfolio ermöglicht es, für jede Branche, von der Hotellerie bis zur Schwerlogistik, die exakt passende Lösung zu finden, ohne Kompromisse bei der Funktionalität eingehen zu müssen.

Connectors: Nahtlose Integration in den Betreiber-Stack

Ein Roboter, der isoliert von den restlichen Systemen arbeitet, erzeugt oft mehr Arbeit als er einspart. Daher setzt die werob Robotik Plattform auf vorgefertigte Konnektoren. Diese ermöglichen eine direkte Integration in den bestehenden Software-Stack des Betreibers. Unterstützt werden marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare im Pflegesektor, Opera PMS und Mews in der Hotellerie sowie Toast und Lightspeed in der Gastronomie. Für logistische Anwendungen stehen Integrationen für SAP EWM und Genetec zur Verfügung.

Diese Konnektoren sorgen dafür, dass Daten in Echtzeit fließen. Wenn in einem Hotelzimmer über das PMS ein Zimmerservice angefordert wird, erhält die Plattform diesen Auftrag automatisch und weist ihn dem verfügbaren Roboter zu. In der Pflege bedeutet dies, dass die Medikamentenrunde direkt mit der digitalen Patientenakte synchronisiert wird. Diese tiefe Integration ist der Schlüssel zu den verifizierten Kostenentlastungen. In der Pflege führt die Automatisierung der Medikamentenrunde zu einer jährlichen Entlastung von einer signifikanten Summe pro Standort. Ohne die direkte Anbindung an die Pflegesysteme wäre eine solche Effizienzsteigerung nicht realisierbar, da manuelle Eingriffe den Zeitvorteil zunichtemachen würden.

Das Cockpit: Live-Flottenmanagement mit Ampelsystem

Sobald die Roboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die Überwachung und Steuerung der Flotte. Das Live-Flottenmanagement-System das auf einem vierdimensionalen Ampelsystem basiert. Dieses System überwacht kontinuierlich vier kritische Bereiche: Hardware, Infrastruktur, Regulatorik und Spezifikation. Leuchtet eine Ampel gelb oder rot, kann das operative Team sofort eingreifen, oft noch bevor der Betrieb gestört wird. Dies ist besonders wichtig in Umgebungen, in denen Ausfallzeiten direkte Auswirkungen auf die Servicequalität oder die Sicherheit haben.

Das Cockpit bietet nicht nur eine Übersicht über den aktuellen Status, sondern liefert auch detaillierte Reports über die erbrachte Leistung. Betreiber können genau sehen, wie viele Kilometer ein Roboter zurückgelegt hat, wie viele Aufgaben erfolgreich abgeschlossen wurden und wo es zu Verzögerungen kam. Diese Daten sind die Grundlage für das outcome-only Kommerzmodell von werob. Kunden zahlen nicht für die Hardware an sich, sondern für das Ergebnis. Wenn der Roboter läuft und seine Aufgaben gemäß der Spezifikation erfüllt, wird abgerechnet. Dieser Ansatz minimiert das finanzielle Risiko für den Betreiber und stellt sicher, dass die Plattform-Interessen mit den operativen Zielen des Kunden übereinstimmen.

Regulatorik und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein oft unterschätzter Aspekt beim Einsatz von Robotik ist die rechtliche Compliance. Hier bietet werob einen entscheidenden Vorteil: den eingebauten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230. Diese Verordnung wird ab dem 20. Januar 2027 verbindlich und stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit und Konformität von Maschinen, insbesondere wenn diese in der Nähe von Menschen eingesetzt werden. Viele asiatische OEMs verfügen nicht über die notwendigen lokalen Zertifizierungen oder Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt.

werob übernimmt als Systemintegrator die Verantwortung für die Einhaltung dieser regulatorischen Vorgaben. Dies umfasst nicht nur die Maschinenverordnung, sondern auch spezifische Normen wie die ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter oder die BewachVO für Sicherheitsanwendungen. Besonders in sensiblen Bereichen wie der Pflege (Heimaufsicht) oder der Lebensmittelverarbeitung (HACCP) ist diese rechtliche Absicherung existenziell. Die Plattform stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme den aktuellen Standards entsprechen und auditiert werden können. Damit bietet werob den Betreibern die notwendige Rechtssicherheit, um langfristig in Automatisierung zu investieren, ohne spätere Stilllegungen durch Aufsichtsbehörden befürchten zu müssen.

Wirtschaftlichkeit und verifizierte Kostenentlastungen

Der Einsatz einer Robotik Plattform muss sich wirtschaftlich rechnen. werob liefert hierfür konkrete Zahlen, die auf realen Einsätzen basieren. In der Pflege entlastet ein Roboter für den Transport von Wäsche oder Abfall einen Standort um jährlich hohe fünfstellige Beträge. In der Hotellerie sind die Einsparungen noch deutlicher: Ein automatisierter Zimmerservice führt zu einer Kostenentlastung von signifikante Beträge pro Jahr, während die Unterstützung bei Bar- und Frühstücksvorbereitungen weitere weitere Kosten einspart. Diese Zahlen sind keine theoretischen Hochrechnungen, sondern operative Realität bei Kunden wie einem führenden europäischen Pflegeheimbetreiber.

BereichAnwendungKostenentlastung pro Jahr/Standort
PflegeMedikamentenrundeSignifikant
PflegeTransportaufgaben71.000 €
HotellerieZimmerservice112.000 €
F&BTablett-Bot (Spülkammer)Signifikant
LogistikHofpatrouilleSignifikant
GolfBallsammlungSignifikant

Das kommerzielle Modell von werob ist konsequent auf diese Ergebnisse ausgerichtet. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder hohen Vorabinvestitionen für Hardware, die dann ungenutzt in der Ecke steht. Das Prinzip lautet: Outcome-only. Der Betreiber zahlt erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Dies ermöglicht es Unternehmen, Automatisierungsprojekte mit einem klaren ROI zu kalkulieren und das Risiko fehlgeschlagener Pilotprojekte zu eliminieren.

Der Weg zum Live-Betrieb in acht Wochen

Die Bereitstellung einer Robotik-Lösung über die werob Plattform folgt einem straffen Zeitplan. Nach dem ersten Onboarding-Gespräch, in dem die operativen Anforderungen aufgenommen werden, erstellt die Spec Engine innerhalb von 48 Stunden die technische Spezifikation. Innerhalb von fünf Tagen erhält der Kunde ein verbindliches Angebot. Sobald die Entscheidung gefallen ist, dauert es lediglich acht Wochen, bis der erste Roboter auf der Fläche aktiv ist. Dieser Prozess ist hochgradig standardisiert und minimiert den internen Aufwand beim Betreiber.

Während dieser acht Wochen werden nicht nur die Roboter konfiguriert, sondern auch die notwendigen Infrastrukturanpassungen vorgenommen und die Software-Konnektoren aktiviert. Das Team von werob begleitet den gesamten Prozess, von der ersten Begehung bis zur Schulung des Personals vor Ort. Ein aktuelles Beispiel ist eine Hamburger Pflegeeinrichtung, in der bereits in der zwölften Woche nach dem ersten Kontakt der erste humanoide Roboter im Pilotbetrieb lief. Diese Geschwindigkeit ist im Markt einzigartig und ermöglicht es Unternehmen, schnell auf Personalengpässe oder steigende Kostendruck zu reagieren.

Zukunftssicherheit durch Skalierbarkeit

Eine Robotik Plattform ist keine Einzellösung, sondern ein Fundament für zukünftiges Wachstum. Wer heute mit zwei Robotern in einem Standort beginnt, kann über werob problemlos auf hunderte Einheiten an mehreren Standorten skalieren. Die zentrale Verwaltung über das Cockpit stellt sicher, dass die operative Qualität über die gesamte Flotte hinweg konstant bleibt. Da die Plattform in elf europäischen Ländern operativ tätig ist, können auch international agierende Konzerne ihre Automatisierungsstrategie länderübergreifend mit einem einzigen Partner umsetzen.

Die kontinuierliche Erweiterung des OEM-Katalogs und die ständige Weiterentwicklung der Spec Engine garantieren, dass Betreiber immer Zugriff auf die neueste Technologie haben. Ob es sich um Fortschritte in der KI-gesteuerten Navigation oder um neue Greifsysteme für humanoide Roboter handelt - werob integriert diese Innovationen in die Plattform, sobald sie marktreif und regulatorisch sicher sind. Damit bleibt die Investition in die werob Plattform langfristig geschützt, da sie sich flexibel an technologische Sprünge anpasst, ohne dass der Betreiber seine gesamte Infrastruktur neu aufbauen muss.

FAQ

Was unterscheidet werob von einem Roboterhersteller?
werob ist ein Systemintegrator und kein Hersteller. Während ein Hersteller nur seine eigene Hardware verkauft, bietet werob eine hardware-agnostische Plattform an, die über 44 verschiedene Hersteller vergleicht und die beste Lösung für den spezifischen Workflow des Kunden integriert.
Wie funktioniert das Outcome-only Bezahlmodell?
Bei werob zahlen Sie erst, wenn der Roboter tatsächlich in Ihrem Betrieb läuft und die definierten Aufgaben erfüllt. Es gibt keine hohen Vorabinvestitionen für Hardware ohne Funktionsgarantie. Das Modell ist rein ergebnisorientiert.
Welche IT-Systeme können an die Plattform angebunden werden?
werob bietet vorgefertigte Konnektoren für Systeme wie SAP EWM, Microsoft Dynamics, Opera PMS, Mews, PointClickCare, MatrixCare, Toast und Lightspeed. Eine individuelle Anbindung weiterer Systeme ist über die API-Ebene möglich.
Ist die Plattform konform mit der neuen EU-Maschinenverordnung?
Ja, werob bietet einen integrierten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab Januar 2027 verpflichtend ist. Wir stellen sicher, dass alle eingesetzten Roboter die notwendigen Zertifizierungen für den europäischen Markt besitzen.
Wie lange dauert es vom ersten Kontakt bis zum Live-Betrieb?
Der Standardprozess sieht 48 Stunden für die Spezifikation, 5 Tage für das Angebot und insgesamt 8 Wochen bis zum produktiven Einsatz des Roboters vor Ort vor.
In welchen Ländern ist die werob Plattform verfügbar?
werob ist aktuell in elf europäischen Ländern operativ tätig, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Polen und Großbritannien.
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