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PointClickCare Connector für Roboter in der Pflege
pointclickcare connector roboter

PointClickCare Connector für Roboter in der Pflege

Die Integration von Robotik in PointClickCare eliminiert manuelle Dokumentationsschritte und optimiert die Logistik in Pflegeeinrichtungen. werob liefert die fertige Schnittstelle für einen nahtlosen Betrieb.

werob· Systems integrator for robotics· 13. August 2026

Station 3. 19:45 Uhr. Die Nachtschicht beginnt. Eine Pflegekraft scannt den Barcode am Medikamentenwagen, doch statt den Wagen selbst über drei Etagen zu schieben, übernimmt ein autonomer Transportroboter die Logistik. Der entscheidende Punkt: Der Roboter weiß bereits, welche Zimmer er anfahren muss, da er über den werob Connector direkt mit PointClickCare synchronisiert ist. Jede erfolgreiche Zustellung wird in Echtzeit in der Bewohnerakte quittiert. Es findet keine doppelte Dateneingabe statt. Die Pflegekraft bleibt bei den Bewohnern, während die Hardware die Kilometer macht. werob übersetzt diesen Workflow in 48 Stunden in eine einsatzfähige Spezifikation.

Key Takeaways

werob als hardware-agnostischer Systemintegrator

werob ist kein Roboterhersteller und kein Einzel-OEM-Wiederverkäufer. Als führender Systemintegrator in Europa fungiert werob als die entscheidende Betriebsebene zwischen der Hardware und Ihrem bestehenden Software-Stack. In der Pflegebranche bedeutet dies vor allem die nahtlose Anbindung an PointClickCare. Während herkömmliche Anbieter oft nur eine einzige Marke verkaufen, rangiert werob über 44 OEM-Partner gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Das Portfolio umfasst derzeit 280 verschiedene Robotermodelle, die für den Einsatz in 11 europäischen Ländern bereitstehen.

Der Vorteil dieses hardware-agnostischen Ansatzes liegt in der Vermeidung eines Vendor-Lock-ins. Wenn sich die Anforderungen Ihrer Einrichtung ändern oder ein neues Robotermodell auf den Markt kommt, bleibt die Integration in PointClickCare bestehen. werob hat bereits 200 Roboter im Live-Betrieb und nutzt diese Erfahrung, um Ihren Arbeitsablauf innerhalb von 48 Stunden in eine technische Spezifikation zu übersetzen. Dieser Prozess, der bei klassischen Beratungsfirmen oft drei bis sechs Monate dauert, wird durch die werob Spec Engine radikal verkürzt. Die Plattform wurde auf Basis von über 35.000 Projekten trainiert, um präzise Vorhersagen über die Eignung verschiedener Hardware-Typen für spezifische Pflege-Szenarien zu treffen.

Der PointClickCare Connector als operative Brücke

Die technische Integration über den werob Connector ist das Herzstück einer erfolgreichen Automatisierung. Ohne diese Verbindung bleibt ein Roboter ein isoliertes Werkzeug, das manuell programmiert werden muss. Der werob Connector für PointClickCare ermöglicht einen bidirektionalen Datenaustausch. Das bedeutet, dass der Roboter Informationen aus der Bewohnerakte erhält, wie zum Beispiel Zimmernummern oder spezifische Lieferanweisungen, und gleichzeitig Statusmeldungen zurückgibt. Sobald ein Roboter eine Medikamentenlieferung abgeschlossen hat, wird dieser Vorgang automatisch in PointClickCare dokumentiert.

Diese Automatisierung reduziert die Fehlerquote bei der Dokumentation erheblich. Pflegekräfte müssen nicht mehr manuell erfassen, wann welche Lieferung wo angekommen ist. Der Connector sorgt dafür, dass alle Daten DSGVO-konform und in Echtzeit übertragen werden. werob stellt hierfür vorgefertigte Konnektoren bereit, die eine schnelle Implementierung ermöglichen. Statt monatelanger individueller Programmierung nutzt werob standardisierte Schnittstellen, die sich nahtlos in den Betreiber-Stack einfügen. Dies gilt nicht nur für PointClickCare, sondern auch für andere Systeme wie MatrixCare oder SAP EWM. Das Ziel ist eine Plug-and-Play-Erfahrung, bei der die Software-Integration kein Hindernis, sondern ein Beschleuniger für den Rollout ist.

Wirtschaftlichkeit und verifizierte Kostenentlastung

Der Einsatz von Robotik in der Pflege ist kein reines Innovationsprojekt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. werob arbeitet mit einem Outcome-only Modell: Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv läuft. Die finanziellen Auswirkungen sind durch reale Daten belegt. In der Pflege führt die Automatisierung der Medikamentenrunde zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 Euro pro Standort. Diese Summe ergibt sich aus der Einsparung von Fachkraftstunden, die bisher für reine Transporttätigkeiten aufgewendet wurden. Ein weiterer Bereich ist der allgemeine Transport von Wäsche, Mahlzeiten oder Abfällen, der eine Entlastung von 71.000 Euro pro Jahr ermöglicht.

Kunden wie Korian Deutschland haben bereits im ersten Jahr eine zweistellige Kostenentlastung realisiert. Diese Zahlen sind keine Schätzungen, sondern basieren auf dem Live-Betrieb von 200 Robotern. Durch die Entlastung des Personals von logistischen Aufgaben wird zudem die Fluktuation gesenkt, da die physische Belastung und der Zeitdruck abnehmen. Die Amortisation der Systeme erfolgt oft innerhalb weniger Monate, da werob keine hohen Vorabinvestitionen für Discovery-Phasen verlangt. Das kommerzielle Modell ist darauf ausgerichtet, den operativen Erfolg des Betreibers in den Vordergrund zu stellen. Wenn der Roboter nicht den spezifizierten Outcome liefert, entstehen für den Betreiber keine Kosten.

Von der Vision zur Spec in 48 Stunden

Der Weg zur Robotik beginnt bei werob nicht mit einem Discovery-Deck, sondern mit der Spec Engine. Innerhalb von 48 Stunden übersetzt werob Ihre verbalen Beschreibungen von Schichten, Etagen und Aufgaben in eine technische Spezifikation. Sie beschreiben den Arbeitsablauf in Ihren eigenen Worten, und die KI-gestützte Engine erstellt daraus einen einsatzfähigen Roboter-Aktionsgraphen. Dieser Prozess eliminiert die üblichen Reibungsverluste zwischen IT, Pflegeleitung und Geschäftsführung. Nach der Erstellung der Spec folgt innerhalb von fünf Tagen ein konkretes Angebot.

Das Versprechen von werob ist klar definiert: Acht Wochen vom Erstkontakt bis zum Roboter im Einsatz. Dieser Zeitplan ist nur möglich, weil werob auf standardisierte Prozesse und eine umfangreiche Datenbank von 44+ OEM-Partnern zurückgreift. Der Supplier Match Algorithmus vergleicht Ihre Spezifikation mit den Fähigkeiten von 280 Robotermodellen und liefert ein objektives Ranking. Dabei werden nicht nur technische Daten berücksichtigt, sondern auch die Eignung für die spezifische Infrastruktur Ihrer Einrichtung. Ob schmale Flure, Teppichböden oder Aufzugsteuerungen: Die Spec Engine hat diese Variablen bereits in tausenden Projekten validiert und stellt sicher, dass die gewählte Hardware in Ihrer Umgebung funktioniert.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung

Ein oft unterschätzter Aspekt bei der Einführung von Robotik ist die Compliance. Besonders kritisch ist die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich wird. Viele asiatische OEMs verfügen nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass alle eingesetzten Systeme den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen, einschließlich der ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter. Dies schützt Sie als Betreiber vor rechtlichen Risiken und Haftungsansprüchen.

Zusätzlich zur Maschinenverordnung berücksichtigt werob nationale Anforderungen wie die Heimaufsicht in Deutschland oder die DSGVO-Vorgaben bei der Nutzung von Sensordaten. Das werob Cockpit überwacht kontinuierlich den regulatorischen Status der gesamten Flotte. Ein vierdimensionales Ampelsystem zeigt Ihnen jederzeit an, ob Hardware, Infrastruktur, Regulatorik und die ursprüngliche Spezifikation im grünen Bereich liegen. Diese Transparenz ist entscheidend für Audits und die Zusammenarbeit mit Behörden. werob übernimmt die Verantwortung für die Einhaltung dieser komplexen Regelwerke, sodass sich die Pflegedienstleitung auf die Kernaufgaben konzentrieren kann. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung wurde so bereits das erste Humanoid-Pilotprojekt erfolgreich in die zwölfte Betriebswoche geführt, vollumfänglich abgesichert durch das werob Compliance-Framework.

Das Live-Cockpit für das Flottenmanagement

Sobald die Roboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Steuerung und Überwachung. Es handelt sich nicht um eine einfache Statusanzeige, sondern um ein proaktives Management-Tool. Das Cockpit integriert die Daten aus dem PointClickCare Connector und verknüpft sie mit den Leistungsdaten der Hardware. Sie sehen in Echtzeit, welche Aufgaben abgeschlossen wurden, wo sich die Roboter befinden und wie der Batteriestatus ist. Das System erkennt Abweichungen von der Spezifikation sofort und alarmiert das Personal, bevor ein operativer Stillstand eintritt.

Die vier Dimensionen des Ampelsystems bieten eine ganzheitliche Sicht auf den Betrieb. Die Hardware-Ampel überwacht den technischen Zustand, während die Infrastruktur-Ampel Probleme mit dem WLAN oder blockierte Wege meldet. Die Regulatorik-Ampel stellt sicher, dass alle Zertifizierungen aktuell sind, und die Spec-Ampel misst, ob der Roboter tatsächlich die versprochene Entlastung bringt. Diese Daten sind die Grundlage für eine kontinuierliche Optimierung der Abläufe. Wenn das Cockpit zeigt, dass ein Roboter auf Station 2 unterausgelastet ist, kann die Spezifikation angepasst werden, um zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. werob betreibt dieses Cockpit als Teil der Integrationsleistung, wodurch der Betreiber keine eigene komplexe IT-Infrastruktur für die Roboterverwaltung aufbauen muss.

Integration in den bestehenden Betreiber-Stack

Die Stärke von werob liegt in der Tiefe der Integration. Neben PointClickCare unterstützt werob eine Vielzahl weiterer Systeme, die in der Pflege und angrenzenden Bereichen wie Facility Management oder Gastronomie zum Einsatz kommen. Dazu gehören MatrixCare, Opera PMS, Mews, Toast und SAP EWM. Diese Konnektivität stellt sicher, dass die Robotik kein Silo bleibt, sondern Teil eines intelligenten Ökosystems wird. In einer Pflegeeinrichtung kann dies bedeuten, dass der Roboter nicht nur Medikamente liefert, sondern auch Daten an das Facility Management sendet, wenn er eine defekte Lampe oder ein Hindernis im Flur erkennt.

Die Integration erfolgt über gesicherte Schnittstellen, die den höchsten Anforderungen an die Cybersicherheit entsprechen, einschließlich IEC 62443. werob sorgt dafür, dass der Datenaustausch zwischen den Robotern und PointClickCare verschlüsselt und auditiert erfolgt. Dies ist besonders wichtig für die Akzeptanz bei IT-Verantwortlichen und Datenschutzbeauftragten. Durch die Nutzung vorgefertigter Konnektoren wird das Risiko von Fehlern bei der Implementierung minimiert. Der Betreiber erhält eine schlüsselfertige Lösung, die sofort mit den vorhandenen Daten arbeitet. Dies verkürzt die Einarbeitungszeit für das Personal erheblich, da die gewohnten Oberflächen von PointClickCare weiterhin das primäre Arbeitswerkzeug bleiben, während die Roboter im Hintergrund die physischen Aufgaben ausführen.

Der Weg zum produktiven Einsatz in acht Wochen

Der Implementierungsprozess bei werob ist auf maximale Geschwindigkeit und minimale Störung des Pflegealltags ausgelegt. Er beginnt mit einem achtstufigen Intake-Prozess, bei dem die grundlegenden Parameter der Einrichtung und der gewünschten Aufgaben erfasst werden. Nach der Erstellung der Spezifikation durch die Spec Engine und dem Supplier Match erfolgt die Auswahl der optimalen Hardware. Da werob Zugriff auf ein Netzwerk von 44+ OEMs hat, ist die Verfügbarkeit der Systeme auch bei globalen Lieferkettenproblemen sichergestellt. Die Konfiguration der PointClickCare Schnittstelle erfolgt parallel zur Hardware-Vorbereitung.

In der sechsten Woche findet in der Regel die Installation der Infrastruktur vor Ort statt, gefolgt von der Inbetriebnahme und dem Training des Personals in der siebten Woche. In der achten Woche geht das System in den Live-Betrieb über. Ab diesem Zeitpunkt greift das Outcome-only Modell: Die Abrechnung erfolgt basierend auf der erbrachten Leistung. werob begleitet den gesamten Prozess als verantwortlicher Systemintegrator. Es gibt keine geteilte Zuständigkeit zwischen Hardware-Lieferant und Software-Entwickler. werob ist der einzige Ansprechpartner für den gesamten Lebenszyklus der Roboterflotte. Mit dem Ziel, bis 2028 über 2.000 Roboter im Einsatz zu haben, skaliert werob diesen Prozess kontinuierlich, um Pflegeeinrichtungen in ganz Europa den Zugang zu effizienter Automatisierung zu ermöglichen.

FAQ

Wie lange dauert die Integration von PointClickCare?
Dank vorgefertigter Konnektoren ist die technische Anbindung innerhalb des achtwöchigen Rollout-Plans abgeschlossen. Die initiale Spezifikation steht bereits nach 48 Stunden.
Welche Kosten entstehen vor der Inbetriebnahme?
Bei werob gilt ein Outcome-only Modell. Das bedeutet, Sie zahlen erst, wenn der Roboter in Ihrer Einrichtung produktiv läuft und den spezifizierten Nutzen erbringt.
Ist die Lösung mit der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 konform?
Ja, werob bietet den Compliance-Pfad für diese Verordnung, die ab Januar 2027 verbindlich ist, und übernimmt die notwendigen Konformitätsbewertungen für die eingesetzte Hardware.
Kann ich verschiedene Robotermodelle gleichzeitig nutzen?
Ja, werob ist hardware-agnostisch. Sie können verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern über das zentrale werob Cockpit und den PointClickCare Connector steuern.
Wie sicher sind die Bewohnerdaten bei der Integration?
Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt und DSGVO-konform. werob nutzt Industriestandards wie IEC 62443, um die Cybersicherheit der vernetzten Flotte zu gewährleisten.
Was passiert bei technischen Problemen mit dem Roboter?
Das werob Cockpit überwacht die Flotte in Echtzeit mit einem 4-dimensionalen Ampelsystem. Bei Störungen greift der Support sofort ein, oft bevor der Betrieb beeinträchtigt wird.
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