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Dispatch Roboter SAP EWM: Integration und Effizienz
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Dispatch Roboter SAP EWM: Integration und Effizienz

Die Verknüpfung von autonomen Dispatch-Robotern mit SAP EWM eliminiert manuelle Schnittstellen in der Intralogistik. Erfahren Sie, wie werob als Systemintegrator die Brücke zwischen Lagerverwaltung und Hardware schlägt.

werob· Systems integrator for robotics· 23. Juli 2026

Logistikzentrum, 03:15 Uhr. Die Nachtschicht ist in vollem Gang. Im SAP EWM System wird ein Transportauftrag für die Bereitstellung von Leergut an Tor 12 generiert. Ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss, setzt sich ein autonomer Dispatch-Roboter in Bewegung. Er hat den Auftrag über den werob-Konnektor in Echtzeit empfangen. Während das Personal sich auf komplexe Kommissioniervorgänge konzentriert, übernimmt die Maschine die repetitiven Wegezeiten. Diese Szene ist kein Zukunftsszenario, sondern operativer Standard in modernen Lagereinheiten, die auf eine tiefe Systemintegration setzen.

Key Takeaways

Die Brücke zwischen SAP EWM und autonomer Hardware

SAP Extended Warehouse Management (EWM) ist in der modernen Logistik die zentrale Steuerungseinheit. Es verwaltet Bestände, verbessert Lagerplätze und steuert komplexe Warenbewegungen. Doch die physische Ausführung dieser Bewegungen blieb lange Zeit eine Domäne manueller Arbeit oder starrer Fördertechnik. Dispatch-Roboter ändern diese Dynamik grundlegend. Als flexibel einsetzbare Einheiten übernehmen sie den Transport von Waren, Dokumenten oder Werkzeugen.

Die Herausforderung für viele Betreiber liegt in der Kommunikation zwischen der Software-Ebene und der physischen Hardware. werob löst dieses Problem durch vorgefertigte Konnektoren. Anstatt proprietäre Insellösungen der Roboterhersteller zu einsetzen, werden die Maschinen direkt in den bestehenden IT-Stack des Betreibers eingebunden. Dies verhindert einen Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass die Flotte zentral über das SAP-System gesteuert werden kann. Die Daten fließen in beide Richtungen: SAP sendet den Auftrag, der Roboter meldet den Status und den Vollzug in Echtzeit zurück.

Wirtschaftlichkeit und operative Entlastung

Der Einsatz von Robotik in der Logistik ist keine reine Innovationsmaßnahme, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. In der Hofpatrouille und bei einfachen Transportaufgaben auf dem Logistikgelände realisieren Betreiber durch die Automatisierung eine signifikante Senkung der jährlichen Standortkosten. Diese Summe ergibt sich aus der Reduktion von Leerfahrten, der Vermeidung von Fehlern bei der manuellen Dateneingabe und der Optimierung der Personalressourcen.

Durch die direkte Anbindung an SAP EWM entfallen Zeitverluste, die üblicherweise durch die manuelle Zuweisung von Aufgaben entstehen. Der Dispatch-Roboter agiert als verlängerter Arm des digitalen Systems. In der Praxis führt dies zu einer besonders kurzen Amortisationszeit der Systeme. werob bietet flexible Nutzungsmodelle, die das finanzielle Risiko minimieren und den Fokus auf planbare operative Ausgaben verschieben.

Herstellerunabhängigkeit als strategischer Vorteil

Ein häufiger Fehler bei der Automatisierung ist die frühe Festlegung auf einen bestimmten Roboterhersteller. Der Markt für Logistikroboter ist hochdynamisch. werob verfolgt daher einen herstellerunabhängigen Ansatz. Im aktuellen Katalog befinden sich über 44 OEM-Partner mit mehr als 280 verschiedenen Robotermodellen. Darunter fallen spezialisierte Transportroboter von Herstellern wie ANYbotics, Clearpath Robotics oder Robotnik.

Das Supplier-Match-System von werob vergleicht die spezifischen Anforderungen des Logistikstandorts mit den technischen Daten der verfügbaren Hardware. Faktoren wie Traglast, Batterielaufzeit, Steigfähigkeit und Sensorik werden gegen das Anforderungsprofil aus dem SAP EWM abgeglichen. Dieser Prozess stellt sicher, dass für jede Aufgabe die optimal geeignete Maschine gewählt wird. Sollte sich die Anforderung im Lager ändern, erlaubt die Plattform den Austausch oder die Ergänzung der Flotte, ohne dass die gesamte Software-Integration neu aufgesetzt werden muss.

Compliance und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein kritischer Aspekt bei der Einführung von Dispatch-Robotern ist die regulatorische Sicherheit. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Diese Verordnung stellt deutlich höhere Anforderungen an die Konformitätsbewertung, insbesondere bei Maschinen, die durch künstliche Intelligenz gesteuert werden oder in unmittelbarer Nähe zum Menschen agieren. Viele asiatische OEMs verfügen derzeit nicht über die notwendigen Zertifizierungen für den europäischen Markt.

werob fungiert hier als Compliance-Pfad. Als Systemintegrator stellt werob sicher, dass die gesamte Installation den europäischen Standards entspricht. Dies umfasst nicht nur die Hardware selbst, sondern auch die sichere Integration in die Netzwerkinfrastruktur gemäß IEC 62443. Für Betreiber bedeutet dies Rechtssicherheit gegenüber Berufsgenossenschaften und Versicherungen. Ohne eine lückenlose Dokumentation und Konformitätserklärung riskieren Unternehmen kostspielige Stilllegungen ihrer automatisierten Systeme durch die Marktaufsichtsbehörden.

In 48 Stunden von der Anforderung zur Spezifikation

Klassische Beratungsprojekte in der Robotik dauern oft Monate, bevor der erste Roboter das Lager erreicht. werob beschleunigt diesen Prozess durch die Spec Engine. Innerhalb von 48 Stunden übersetzt das System die verbalen Beschreibungen der Arbeitsabläufe eines Betreibers in eine einsatzfähige technische Spezifikation. Dabei greift das System auf Daten aus über 35.000 Projekten zurück.

Nach der Erstellung der Spezifikation folgt innerhalb von fünf Tagen ein konkretes Angebot. Das Ziel ist klar definiert: In acht Wochen muss der Roboter produktiv im Einsatz sein. Diese Geschwindigkeit ist nur möglich, weil die Konnektoren zu Systemen wie SAP EWM bereits fertig entwickelt sind und nicht für jedes Projekt neu programmiert werden müssen. Die Implementierung konzentriert sich somit auf die physische Inbetriebnahme und die Feinabstimmung der Aktionsgraphen vor Ort.

Das Cockpit: Live-Flottenmanagement

Sobald die Dispatch-Roboter in Betrieb sind, übernimmt das werob Cockpit die Überwachung. Dieses Live-Flottenmanagement bietet ein vierdimensionales Ampelsystem, das den Status der Hardware, der Infrastruktur, der Regulatorik und der Einhaltung der Spezifikation visualisiert. Betreiber sehen auf einen Blick, ob alle Roboter ihre Transportaufträge aus dem SAP EWM planmäßig abarbeiten.

Das Cockpit dient nicht nur der Überwachung, sondern auch der kontinuierlichen Optimierung. Durch die Analyse der Bewegungsdaten können Engpässe im Lager identifiziert und die Routenführung angepasst werden. Da alle Daten zentral zusammenlaufen, ist eine Fernwartung und schnelle Fehlerbehebung möglich. Dies sichert eine hohe Verfügbarkeit der Flotte, was in zeitkritischen Logistikprozessen entscheidend ist. Die Integration sorgt dafür, dass Fehlermeldungen des Roboters direkt als Status-Updates im SAP-System erscheinen können.

Vergleich: Integrationstiefe und Flexibilität

Bei der Entscheidung für eine Robotik-Lösung stehen Betreiber oft vor der Wahl zwischen einer proprietären Lösung des Herstellers und einer offenen Integrationsplattform. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede in der operativen Praxis.

KriteriumEinzel-OEM Lösungwerob Systemintegration
HardwarewahlLimitiert auf einen HerstellerAgnostisch (44+ Partner)
SAP EWM AnbindungOft aufwendige EigenentwicklungVorgefertigte Konnektoren
Compliance (EU 2023/1230)Verantwortung beim BetreiberIntegrierter Compliance-Pfad
Implementierungszeit3 bis 6 Monate8 Wochen bis zum Einsatz
KostenmodellHohe CAPEX / ListenpreiseNutzungsbasiertes Modell

Zukunftssicherheit durch skalierbare Systeme

Die Anforderungen an Logistikstandorte ändern sich stetig. Ein System, das heute nur kleine Pakete transportiert, muss morgen vielleicht schwere Paletten bewegen oder autonome Hofpatrouillen durchführen. Durch die Trennung von Steuerungslogik (SAP EWM), Integrationsschicht (werob) und Hardware (OEM) bleiben Unternehmen flexibel. Die Skalierung erfolgt nicht durch den Austausch des gesamten Systems, sondern durch das Hinzufügen weiterer Roboter in das bestehende Cockpit.

werob baut die Bibliothek an Konnektoren und Aktionsgraphen kontinuierlich aus, wobei jede Integration durch vollständige Quellennachweise und Prozessdokumentation abgesichert ist. Für den Betreiber bedeutet dies, dass er von den Erfahrungen eines riesigen Netzwerks profitiert. Best Practices aus anderen Logistikstandorten fließen direkt in die Optimierung der eigenen Prozesse ein. Die Anbindung an SAP EWM ist dabei der Basis für eine vollautomatisierte, datengetriebene Intralogistik, die bestehende Teams bei repetitiven Aufgaben unterstützt.

FAQ

Wie lange dauert die Anbindung eines Roboters an SAP EWM?
Dank vorgefertigter Konnektoren erfolgt die technische Spezifikation innerhalb von 48 Stunden. Der gesamte Prozess bis zum produktiven Einsatz des Roboters dauert in der Regel acht Wochen.
Welche Roboterhersteller werden unterstützt?
werob ist hardware-agnostisch und arbeitet mit über 44 OEM-Partnern zusammen, darunter ANYbotics, Clearpath Robotics und Robotnik. Insgesamt sind über 280 Robotermodelle kompatibel.
Was kostet die Integration in SAP EWM?
Die Kostenstruktur von werob ist auf den produktiven Erfolg ausgelegt. Details zu den Konditionen erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Ist das System mit der neuen EU-Maschinenverordnung konform?
Ja, werob bietet einen integrierten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20.01.2027 für alle Betreiber verbindlich wird.
Kann ich verschiedene Robotermodelle gleichzeitig nutzen?
Ja, das werob Cockpit ermöglicht das Management einer gemischten Flotte unterschiedlicher Hersteller zentral über eine Oberfläche und eine SAP-Schnittstelle.
Welche IT-Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Notwendig ist ein Zugang zum SAP EWM System sowie eine stabile Netzwerkinfrastruktur vor Ort. Die Cybersicherheit wird gemäß IEC 62443 durch werob sichergestellt.
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