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White Label Robotik Plattform: Skalierung ohne Vendor-Lock-in
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White Label Robotik Plattform: Skalierung ohne Vendor-Lock-in

Unternehmen in der Pflege, Hotellerie und Logistik benötigen keine einzelnen Roboter, sondern eine funktionierende Betriebsebene. Eine White Label Robotik Plattform ermöglicht die herstellerübergreifende Steuerung und Integration in bestehende IT-Systeme.

werob· Systems integrator for robotics· 21. Juli 2026

Dienstag, 02:15 Uhr. Ein Logistikzentrum in Norddeutschland. Der Nachtschichtleiter überwacht die Hofpatrouille über ein zentrales Dashboard, das nahtlos in die bestehende Sicherheitsarchitektur integriert ist. Der eingesetzte Roboter stammt von einem spezialisierten OEM aus Asien, doch die Steuerung, die Compliance-Prüfung und das Datenmanagement laufen über eine herstellerunabhängige Plattform. Dies ist kein Pilotprojekt, sondern der produktive Regelbetrieb. Für den Betreiber zählt nicht der Markenname auf dem Gehäuse, sondern die verlässliche Ausführung des Workflows und die Integration in das SAP EWM. werob stellt genau diese operative Schicht bereit, die den Übergang von manuellen Prozessen zu einer automatisierten Flotte in acht Wochen ermöglicht.

Key Takeaways

Die Notwendigkeit einer herstellerunabhängigen Betriebsebene

In der aktuellen Robotik-Landschaft stehen Betreiber oft vor dem Problem des Vendor-Lock-ins. Wer sich heute für einen einzelnen Hersteller entscheidet, bindet seine gesamte Prozesskette an dessen proprietäre Software und Hardware-Entwicklung. Eine White Label Robotik Plattform bricht dieses Modell auf. Sie trennt die physische Hardware von der logischen Steuerungsebene. Für einen Director of Operations bedeutet dies, dass er Roboter verschiedener Marken wie Keenon, Pudu oder Apptronik in einer einzigen Flotte betreiben kann, ohne für jedes Modell eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.

Die Herausforderung bei der Skalierung liegt selten in der Hardware selbst, sondern in der Interoperabilität. Wenn ein Roboter in der Logistik eine Hofpatrouille übernimmt, muss er Daten in Echtzeit an das Sicherheits-Backend liefern. In der Hotellerie muss der Zimmerservice-Roboter mit dem Property Management System (PMS) kommunizieren. werob fungiert hier als der entscheidende Systemintegrator, der diese Lücke schließt. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb in elf europäischen Ländern hat werob bewiesen, dass die Plattform-Ebene der wichtigste Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg ist. Ein isolierter Roboter ist ein Spielzeug, eine integrierte Flotte ist eine operative Lösung.

Spec Engine: Vom Workflow zur Spezifikation in 48 Stunden

Der herkömmliche Weg zur Robotik-Einführung dauert oft drei bis sechs Monate und ist geprägt von langwierigen Discovery-Workshops. werob verkürzt diesen Prozess durch die Spec Engine auf 48 Stunden. Diese KI-gestützte Engine wurde auf Basis von über 35.000 Projekten trainiert. Sie übersetzt die menschliche Beschreibung eines Arbeitsablaufs, zum Beispiel die Medikamentenrunde in einem Pflegeheim oder die Tablett-Rückführung in einer Kantine, in eine präzise technische Spezifikation. Dabei werden Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Türbreiten, Aufzugsteuerungen und WLAN-Abdeckung sofort berücksichtigt.

Diese Geschwindigkeit ist entscheidend für Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden. Anstatt Monate mit Beratern zu verbringen, erhalten Betreiber innerhalb von zwei Tagen eine einsatzfähige Spezifikation. Diese bildet das Fundament für die White Label Strategie, da sie herstellerneutral definiert, was der Roboter leisten muss. Erst wenn die Anforderungen feststehen, erfolgt die Auswahl der Hardware. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Technik dem Prozess folgt und nicht umgekehrt. In der Pflege führt dies beispielsweise zu einer jährlichen Kostenentlastung von 92.000 Euro pro Standort allein bei der Medikamentenrunde.

Supplier Match: 44 OEMs objektiv bewertet

Sobald die Spezifikation vorliegt, nutzt werob den Supplier Match, um aus einem Katalog von über 44 OEM-Partnern die optimale Hardware zu identifizieren. Derzeit sind über 280 verschiedene Robotermodelle im System rangierfähig. Dieser Prozess ist vollkommen hardware-agnostisch. Das Ziel ist nicht der Verkauf eines bestimmten Modells, sondern die Erfüllung der Spec. Dabei werden nicht nur technische Daten verglichen, sondern auch Faktoren wie Lieferfähigkeit, Wartungsnetzwerk in Europa und die Einhaltung regulatorischer Standards.

Für einen Betreiber ist dieser neutrale Vergleich Gold wert. Er muss nicht selbst mit Dutzenden Herstellern aus China, den USA oder Europa verhandeln. werob übernimmt das Ranking und stellt sicher, dass die gewählte Hardware nahtlos in die White Label Plattform integriert werden kann. Ob es sich um einen spezialisierten Reinigungsroboter für Küchenböden handelt, der 44.000 Euro pro Jahr einspart, oder um einen Transportroboter in der Pflege mit 71.000 Euro Einsparungspotenzial, der Supplier Match findet die effizienteste Lösung. Dies schützt das Unternehmen vor Fehlinvestitionen in Hardware, die nach einem Jahr nicht mehr unterstützt wird oder deren Hersteller den europäischen Markt verlässt.

Nahtlose Integration durch vorgefertigte Konnektoren

Ein Roboter, der nicht mit der bestehenden IT-Landschaft spricht, erzeugt Mehrarbeit statt Entlastung. Eine echte White Label Robotik Plattform zeichnet sich durch ihre Konnektivität aus. werob bietet vorgefertigte Konnektoren in den Betreiber-Stack an. Dazu gehören Integrationen in PointClickCare und MatrixCare für den Pflegesektor, Opera PMS und Mews für die Hotellerie sowie Toast und Lightspeed für die Gastronomie. Im Bereich Logistik und Security sind Anbindungen an SAP EWM und Genetec Standard.

Diese Konnektoren ermöglichen es, dass der Roboter Teil des digitalen Workflows wird. Wenn im Hotel ein Gast über das PMS ein zusätzliches Handtuch bestellt, wird der Auftrag automatisch an den Roboter übermittelt. In der Logistik löst das SAP EWM den Transportauftrag aus, den der Roboter autonom ausführt. Diese tiefe Integration ist der Grund, warum werob den produktiven Einsatz innerhalb von nur acht Wochen garantieren kann. Es müssen keine individuellen Schnittstellen programmiert werden, da die Plattform die Übersetzung zwischen dem Roboter-Protokoll und der Unternehmenssoftware übernimmt. Dies reduziert die Komplexität für die interne IT-Abteilung auf ein Minimum.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein oft unterschätzter Aspekt beim Einsatz von Robotik ist die Compliance. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Viele asiatische Hersteller verfügen derzeit nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als der Compliance-Pfad. Als Systemintegrator stellt werob sicher, dass alle eingesetzten Roboter den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen, einschließlich ISO 13482 für Serviceroboter und den Anforderungen der Heimaufsicht in Deutschland.

Die White Label Plattform übernimmt die Überwachung dieser regulatorischen Anforderungen im Live-Cockpit. Das vierdimensionale Ampelsystem im Cockpit zeigt jederzeit den Status der Hardware, der Infrastruktur, der Spezifikation und eben der Regulatorik an. Dies gibt dem Betreiber die Sicherheit, dass seine Flotte nicht nur effizient, sondern auch rechtssicher arbeitet. Besonders in sensiblen Bereichen wie der Pflege oder bei autonomen Patrouillen im öffentlichen Raum (BewachVO) ist diese Absicherung essenziell. werob übernimmt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Normen, sodass sich der Betreiber auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Outcome-only: Ein kommerzielles Modell ohne Vorabrisiko

Das kommerzielle Modell von werob unterscheidet sich grundlegend von klassischen Hardware-Verkäufen oder Leasing-Modellen. Es ist ein Outcome-only Modell. Das bedeutet, der Betreiber zahlt erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist und den definierten Workflow erfüllt. Es gibt keine versteckten Kosten für die Discovery-Phase oder die Spezifikationserstellung. Dieses Modell verschiebt das Risiko fast vollständig zum Integrator. werob ist darauf angewiesen, dass die Lösung funktioniert, da erst dann Umsätze generiert werden.

Für Unternehmen bedeutet dies eine enorme finanzielle Flexibilität. Anstatt hohe Investitionskosten (CAPEX) für Hardware zu binden, die in drei Jahren veraltet sein könnte, nutzen sie ein OPEX-Modell, das direkt an den operativen Nutzen gekoppelt ist. In der Hotellerie, wo ein Zimmerservice-Roboter eine jährliche Kostenentlastung von 112.000 Euro bewirken kann, ist die Amortisation sofort gegeben. Das Ziel von werob ist es, bis 2028 über 2.000 Roboter in diesem Modell zu betreiben. Diese Skalierung ist nur möglich, weil das kommerzielle Modell die Eintrittshürden für Unternehmen massiv senkt.

Operative Einsparungen in der Praxis

Die Theorie der Automatisierung muss sich an harten Zahlen messen lassen. In der Pflege hat Korian Deutschland durch den Einsatz von Robotik bereits im ersten Jahr eine zweistellige Kostenentlastung erzielt. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung läuft seit zwölf Wochen das erste Humanoid-Pilotprojekt im produktiven Betrieb. Diese Beispiele zeigen, dass Robotik heute keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern ein notwendiges Werkzeug gegen den Fachkräftemangel. Ein Roboter für die Medikamentenrunde entlastet das Fachpersonal von repetitiven Transportwegen, was einer Ersparnis von 92.000 Euro pro Jahr entspricht.

In der Gastronomie und Hotellerie sind die Zahlen ähnlich beeindruckend. Ein Tablett-Bot in der Spülkammer entlastet das Team um 76.000 Euro jährlich. Im Golf-Bereich spart das automatisierte Greens-Mähen 31.000 Euro pro Jahr ein. Diese Zahlen sind keine Schätzungen, sondern verifizierte Daten aus dem Live-Betrieb der werob-Plattform. Durch das Cockpit haben Betreiber jederzeit Zugriff auf diese Leistungsdaten und können den Return on Invest (ROI) ihrer Flotte in Echtzeit verfolgen. Die Plattform macht den Erfolg der Automatisierung messbar und steuerbar.

In acht Wochen zum produktiven Robotereinsatz

Der Weg zur eigenen Roboterflotte ist bei werob in einem klaren Acht-Wochen-Plan strukturiert. Alles beginnt mit dem 48-Stunden-Workflow-Check. Innerhalb von fünf Tagen liegt ein konkretes Angebot vor. Nach der Beauftragung erfolgt die Konfiguration der Konnektoren und die Vorbereitung der Hardware. Da werob auf vorgefertigte Integrationen setzt, entfallen komplexe Entwicklungszeiten. Die Implementierung vor Ort ist minimalinvasiv, da die Roboter über die Cloud-Plattform gesteuert und überwacht werden.

Dieser Prozess ist darauf ausgelegt, den laufenden Betrieb nicht zu stören. Ob im Hotel, im Krankenhaus oder im Logistikzentrum, die Einführung erfolgt schrittweise und wird durch das werob Cockpit begleitet. Das Ziel ist die schnelle Erreichung des produktiven Zustands. Nach acht Wochen ist der Roboter nicht mehr nur ein Testobjekt, sondern ein fester Bestandteil des Teams. Mit der Unterstützung von werob als Systemintegrator wird die Komplexität der Robotik beherrschbar, und Unternehmen können die Vorteile der Automatisierung ohne technisches Risiko nutzen.

FAQ

Was ist eine White Label Robotik Plattform?
Es handelt sich um eine Software- und Betriebsebene, die es ermöglicht, Roboter verschiedener Hersteller unter einer einheitlichen Oberfläche zu verwalten und in bestehende IT-Systeme zu integrieren, ohne an einen einzelnen Hardware-Anbieter gebunden zu sein.
Wie erfolgt die Integration in bestehende Systeme?
werob nutzt vorgefertigte Konnektoren für gängige Software-Stacks wie SAP EWM, Opera PMS, Mews, Toast und PointClickCare. Dadurch entfällt aufwendige Individualprogrammierung und die Implementierungszeit verkürzt sich auf acht Wochen.
Welche Rolle spielt die EU-Maschinenverordnung 2023/1230?
Diese Verordnung wird ab dem 20.01.2027 verbindlich. werob fungiert als Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Roboter, insbesondere von außereuropäischen OEMs, die notwendigen Konformitätsbewertungen erfüllen.
Wie lange dauert die Implementierung eines Roboters?
Vom ersten Workflow-Check bis zum produktiven Einsatz vergehen in der Regel acht Wochen. Die Spezifikation liegt bereits nach 48 Stunden vor, ein verbindliches Angebot nach fünf Tagen.
Welche Kosten entstehen vor dem Live-Betrieb?
Durch das Outcome-only Modell von werob entstehen für den Betreiber keine Kosten, bevor der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine Vorabinvestitionen für die Planungs- oder Discovery-Phase.
Sind humanoide Roboter bereits einsatzbereit?
Ja, werob betreibt bereits Pilotprojekte mit humanoiden Robotern, beispielsweise in einer Hamburger Pflegeeinrichtung. Die Plattform ist darauf ausgelegt, auch diese nächste Generation von Hardware nahtlos zu integrieren.
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