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Wachschutz Roboter Ersatz: Autonome Sicherheit im Objektschutz
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Wachschutz Roboter Ersatz: Autonome Sicherheit im Objektschutz

Der Fachkräftemangel im Sicherheitsgewerbe erreicht kritische Ausmaße. Autonome Patrouillenroboter bieten eine technische Lösung, um unbesetzte Nachtschichten zu kompensieren und die operative Sicherheit zu erhöhen.

werob· Systems integrator for robotics· 16. August 2026

Dienstag, 02:15 Uhr. Ein Logistikaußenlager in Hamburg-Süd. Während die personelle Besetzung der Zentrale auf ein Minimum reduziert ist, zieht ein autonomer Patrouillenroboter seine Bahnen entlang des 18 Hektar großen Zaunverlaufs. Jede thermische Anomalie und jede unbefugte Bewegung wird in Echtzeit an das Genetec-System gemeldet. Es handelt sich hierbei nicht um ein Zukunftsszenario, sondern um den operativen Alltag bei werob-Kunden. Der Einsatz von Robotik im Wachschutz ist die Antwort auf steigende Lohnkosten und eine sinkende Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. Als Systemintegrator übersetzt werob diese Anforderungen in funktionale Flotten, die innerhalb von acht Wochen einsatzbereit sind.

Key Takeaways

Die ökonomische Notwendigkeit autonomer Patrouillen

Die Sicherheitsbranche steht vor einer Zäsur. Steigende Mindestlöhne und eine Fluktuationsrate, die viele Dienstleister an ihre Grenzen bringt, machen den klassischen Objektschutz zunehmend unwirtschaftlich. Ein Wachschutz Roboter Ersatz ist in diesem Kontext kein bloßes Gadget, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. In der Logistik ermöglicht der Einsatz autonomer Systeme eine verifizierte Kostenentlastung von 68.000 Euro pro Standort und Jahr bei der Hofpatrouille. Diese Zahlen basieren auf dem Ersatz repetitiver Rundgänge, die bisher durch teures Personal abgedeckt werden mussten.

Im Bereich des Retail-Objektschutzes liegt die jährliche Ersparnis bei 58.000 Euro pro Standort. Hier übernehmen die Roboter die Überwachung der Verkaufsflächen nach Ladenschluss. Der Fokus liegt dabei auf der Brandfrüherkennung und der Detektion von Wasserschäden oder unbefugtem Zutritt. Durch die konstante Präsenz der Hardware wird eine Überwachungsdichte erreicht, die mit menschlichem Personal nur durch einen massiven finanziellen Mehraufwand realisierbar wäre. werob agiert hierbei als Integrator, der die passende Hardware aus einem Katalog von über 44 OEM-Partnern auswählt und in den Betrieb überführt.

Rechtliche Rahmenbedingungen und die BewachVO

Der Einsatz von Robotik im Sicherheitsbereich unterliegt in Deutschland strengen regulatorischen Anforderungen, insbesondere der Bewachungsverordnung (BewachVO). Ein Roboter kann die rechtliche Verantwortung einer zertifizierten Wachperson nicht vollständig ersetzen, er dient jedoch als hocheffizientes Werkzeug zur Erfüllung der Überwachungspflichten. Die BewachVO fordert für bestimmte Objekte eine menschliche Interventionskraft. Der Roboter übernimmt hierbei die Rolle des Sensorsystems, das die Reaktionszeit der menschlichen Kraft drastisch verkürzt.

Ein entscheidender Vorteil der werob-Plattform ist die Berücksichtigung dieser regulatorischen Ebenen im Cockpit-Management. Das vierdimensionale Ampelsystem überwacht nicht nur die Hardware und die Infrastruktur, sondern auch die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben. Dies stellt sicher, dass der Betrieb der Roboterflotte jederzeit konform zu den lokalen Gesetzen erfolgt. Für Betreiber bedeutet dies Rechtssicherheit bei der Implementierung neuer Technologien im sensiblen Bereich der Objektsicherung. Die Dokumentation der Vorfälle erfolgt automatisiert und revisionssicher, was die Anforderungen an die Beweissicherung im Schadensfall erfüllt.

Die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 als Pflichtvorgabe

Ein oft übersehener, aber kritischer Aspekt bei der Auswahl eines Wachschutz Roboter Ersatzes ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230. Diese wird ab dem 20. Januar 2027 verbindlich und stellt hohe Anforderungen an die Konformitätsbewertung von autonomen Systemen. Viele asiatische OEMs verfügen aktuell nicht über die notwendigen Zertifizierungen, um diese Verordnung im europäischen Raum eigenständig zu erfüllen. werob bietet hier den notwendigen Compliance-Pfad.

Als Systemintegrator stellt werob sicher, dass alle eingesetzten Roboter, ob von ANYbotics, Boston Dynamics oder anderen Partnern, die strengen Sicherheitsvorgaben der EU erfüllen. Dies umfasst die Risikobeurteilung der autonomen Fahrfunktionen sowie die Cybersicherheit der Steuerungssysteme. Ohne diese Compliance riskieren Betreiber die Stilllegung ihrer Flotten durch die Marktaufsichtsbehörden. werob integriert die regulatorischen Anforderungen bereits in der Spec Engine, sodass Kunden eine zukunftssichere Lösung erhalten, die über das Jahr 2027 hinaus Bestand hat.

Nahtlose Integration in Genetec und SAP EWM

Ein Roboter, der isoliert von der restlichen Sicherheitsinfrastruktur agiert, erzeugt Mehrarbeit statt Entlastung. Der entscheidende Differenziator von werob ist die Bereitstellung vorgefertigter Konnektoren in den bestehenden Betreiber-Stack. Im Sicherheitsbereich ist die Integration in Video-Management-Systeme wie Genetec essenziell. Der Roboter wird hierbei als mobile Kameraquelle und Sensor-Hub behandelt, dessen Alarme direkt in der gewohnten Benutzeroberfläche des Wachpersonals erscheinen.

In der Logistik erfolgt zudem die Anbindung an Systeme wie SAP EWM. Dies ermöglicht es dem Roboter, seine Patrouillenwege dynamisch an die aktuellen Warenbewegungen oder Torbelegungen anzupassen. Wenn ein Tor im SAP-System als offen gemeldet wird, kann der Roboter diesen Bereich priorisiert anfahren. Diese Tiefe der Integration unterscheidet eine professionelle Systemintegration von einem bloßen Hardware-Kauf. werob liefert die Software-Ebene, die den Roboter zu einem integralen Bestandteil der betrieblichen Abläufe macht, ohne dass der Kunde eigene Entwicklungsressourcen aufwenden muss.

Hardware-Agnostik: Den richtigen Roboter finden

Der Markt für Sicherheitsrobotik ist fragmentiert. Es gibt spezialisierte Systeme für unwegsames Gelände, wie den Spot von Boston Dynamics oder die Lösungen von ANYbotics, und Radroboter für ebene Flächen in Lagerhallen oder Einkaufszentren. werob ist kein Hersteller und somit nicht an ein bestimmtes Modell gebunden. Mit über 44 OEM-Partnern und 280 rangierfähigen Robotertypen bietet werob die maximale Auswahlfreiheit.

Im Supplier Match Prozess werden die Anforderungen des Kunden gegen die Leistungsdaten der verfügbaren Hardware geprüft. Dabei spielen Faktoren wie Akkulaufzeit, IP-Schutzklasse für den Außeneinsatz, Sensorreichweite und Steigfähigkeit eine Rolle. Ein Betreiber eines Logistikzentrums benötigt eine andere Hardware-Spezifikation als ein Sicherheitsdienstleister für ein innerstädtisches Bürogebäude. Durch die hardware-agnostische Herangehensweise vermeidet werob einen Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass immer die technologisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung zum Einsatz kommt.

Von der Anforderung zur Spec in 48 Stunden

Traditionelle Beratungsprojekte im Bereich der Robotik dauern oft drei bis sechs Monate, bevor das erste Angebot vorliegt. werob hat diesen Prozess durch die Spec Engine radikal verkürzt. Innerhalb von 48 Stunden übersetzt das System die verbalen Anforderungen des Betreibers in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation. Dabei greift die Engine auf Daten aus über 35.000 Projekten zurück, um realistische Einsatzszenarien zu simulieren.

Nach der Erstellung der Spezifikation folgt innerhalb von fünf Tagen ein konkretes Angebot. Das Ziel ist es, den Roboter innerhalb von acht Wochen im Live-Betrieb zu haben. Diese Geschwindigkeit ist entscheidend für Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden und sofortige Entlastung benötigen. Der strukturierte Onboarding-Prozess umfasst acht Schritte, von der Analyse der Schichtpläne bis zur finalen Integration in das Live-Cockpit. Dieser operative Fokus stellt sicher, dass die Technologie nicht im Pilotstadium stecken bleibt, sondern echten Mehrwert liefert.

Kostenentlastung im Detail: Logistik und Retail

Die wirtschaftliche Validierung eines Wachschutz Roboter Ersatzes erfolgt über die Reduktion der operativen Ausgaben (OPEX). In einem typischen Logistikhof mit einer Fläche von mehreren Hektar entfallen auf die manuelle Bestreifung hunderte Arbeitsstunden pro Monat. Durch den Einsatz eines autonomen Systems, das für die Hofpatrouille optimiert ist, erzielen Betreiber eine jährliche Kostenentlastung von 68.000 Euro. Diese Summe berücksichtigt bereits die Betriebskosten der Hardware und der Software-Plattform.

Im Einzelhandel sind die Anforderungen anders gelagert. Hier geht es primär um die Prävention von Inventurdifferenzen und die Überwachung technischer Anlagen während der Schließzeiten. Ein Patrouillenroboter im Retail-Bereich führt zu einer Entlastung von 58.000 Euro pro Jahr. Da werob nach einem Outcome-only Modell arbeitet, zahlt der Kunde erst, wenn das System produktiv läuft. Es gibt keine versteckten Vorabkosten für langwierige Discovery-Phasen. Die Investition amortisiert sich in der Regel bereits im ersten Jahr der Nutzung, was die Robotik zu einer der effizientesten Maßnahmen zur Kostenkontrolle im Facility Management macht.

Outcome-only: Sicherheit ohne Investitionsrisiko

Ein wesentliches Hindernis für die Einführung von Robotik war in der Vergangenheit das hohe Investitionsrisiko. Betreiber fürchteten teure Fehlinvestitionen in Hardware, die am Ende nicht die gewünschte Leistung erbringt. werob räumt dieses Hindernis durch das kommerzielle Modell Outcome-only aus dem Weg. Das bedeutet: Sie zahlen nichts, bevor der Roboter auf Ihrer Fläche läuft und die spezifizierten Aufgaben erfüllt.

Dieses Modell zwingt werob als Integrator dazu, von Anfang an auf höchste Qualität und Zuverlässigkeit zu setzen. Das wirtschaftliche Risiko liegt beim Integrator, nicht beim Betreiber. Dies umfasst auch die Wartung und den Support über das Live-Cockpit. Sollte ein Roboter aufgrund technischer Probleme ausfallen, sorgt das 4-dimensionale Ampelsystem für eine sofortige Benachrichtigung und Einleitung von Korrekturmaßnahmen. Für den Sicherheitsverantwortlichen bedeutet dies eine garantierte Verfügbarkeit der Überwachungsleistung ohne die Sorge um technische Details oder ungeplante Zusatzkosten.

Cybersicherheit nach IEC 62443

Sicherheitsroboter sind Teil der kritischen Infrastruktur eines Unternehmens. Da sie über Kameras und Sensoren verfügen und tief in das Firmennetzwerk integriert sind, ist das Thema Cybersicherheit von höchster Priorität. werob setzt hierbei auf den Industriestandard IEC 62443. Dieser Standard definiert die Anforderungen an die Cybersicherheit von industriellen Kommunikationsnetzen und Systemen.

Jeder Roboter, der über die werob-Plattform betrieben wird, durchläuft eine Sicherheitsprüfung, die den Schutz vor unbefugtem Zugriff und Datenabfluss sicherstellt. Die Kommunikation zwischen dem Roboter, dem Cockpit und dem kundeneigenen VMS wie Genetec erfolgt verschlüsselt und über gesicherte Kanäle. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die unter die NIS2-Richtlinie fallen oder hohe Anforderungen an den Datenschutz (DSGVO) stellen. werob stellt sicher, dass die Roboterflotte kein Einfallstor für Cyberangriffe darstellt, sondern die Sicherheitsarchitektur des Unternehmens stärkt.

FAQ

Kann ein Roboter den menschlichen Wachschutz komplett ersetzen?
In der Regel fungiert der Roboter als Kraftmultiplikator. Er übernimmt die zeitintensiven Routinepatrouillen, während die menschliche Interventionskraft nur bei verifizierten Alarmen eingreift. Dies reduziert den Personalbedarf signifikant.
Welche Kosten entstehen vor der Inbetriebnahme?
Bei werob gilt das Outcome-only Modell. Das bedeutet, dass für den Betreiber keine Kosten anfallen, bevor das System produktiv auf der Fläche läuft.
Wie wetterfest sind die Sicherheitsroboter?
Die für den Außeneinsatz ausgewählten OEMs verfügen über hohe IP-Schutzklassen (z.B. IP67), die einen zuverlässigen Betrieb bei Regen, Schnee und extremen Temperaturen ermöglichen.
Ist die Integration in bestehende Kamerasysteme möglich?
Ja, werob bietet vorgefertigte Konnektoren für führende Systeme wie Genetec an, sodass der Roboter nahtlos in die bestehende Sicherheitszentrale integriert wird.
Was passiert bei einem technischen Defekt des Roboters?
Das werob Cockpit überwacht die Flotte in Echtzeit. Bei Störungen wird automatisch ein Support-Ticket erstellt und die Instandsetzung eingeleitet, um die Ausfallzeiten zu minimieren.
Wie wird der Datenschutz bei Kamerafahrten gewährleistet?
Die Systeme sind DSGVO-konform konfiguriert. Dies beinhaltet unter anderem die automatische Verpixelung von Gesichtern und Kennzeichen sowie strikte Zugriffskontrollen auf das Videomaterial.
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