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Transportroboter Pflege: Effizienz und Entlastung im Betrieb
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Transportroboter Pflege: Effizienz und Entlastung im Betrieb

Die Automatisierung von Transportwegen in der Pflege reduziert die Belastung des Personals erheblich. werob integriert herstellerunabhängige Lösungen in bestehende Workflows und IT-Systeme.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 16. August 2026

Station 4. 19:30 Uhr. Der Schichtwechsel steht bevor. Während die Pflegekräfte die Übergabe besprechen, bewegt sich ein autonomer Transportroboter lautlos über den Flur. Er bringt die Schmutzwäsche der Spätschicht zum zentralen Abwurfpunkt und kehrt mit frischen Handtüchern zurück. Kein Mitarbeiter musste diesen Weg gehen. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung ist dieses Szenario bereits seit zwölf Wochen Realität. Hier zeigt sich, dass Robotik kein Zukunftsprojekt ist, sondern ein operatives Werkzeug zur Bewältigung des Fachkräftemangels. werob übersetzt diese Arbeitsabläufe in präzise technische Spezifikationen und bringt die Hardware in den Live-Betrieb.

Key Takeaways

Die operative Realität der Pflegelogistik

In einer durchschnittlichen Pflegeeinrichtung verbringen Fachkräfte bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit rein logistischen Tätigkeiten. Dazu gehören das Schieben von Wäschewagen, der Transport von Speisencontainern und die Entsorgung von Abfällen. Diese Wege sind unproduktiv und belasten das Personal physisch. In Zeiten des akuten Fachkräftemangels ist diese Ressourcenverteilung betriebswirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Ein Transportroboter in der Pflege ist hier kein Ersatz für den Menschen, sondern ein Werkzeug, das den Fokus zurück auf die Bewohner lenkt.

Die Herausforderung liegt nicht in der Verfügbarkeit von Robotern, sondern in deren nahtloser Integration. Ein isoliert betrachteter Roboter ist lediglich ein Stück Hardware. Erst die Einbindung in den Betreiber-Stack und die Abstimmung auf die spezifischen Etagenpläne und Schichtpläne schafft echten Mehrwert. werob setzt hier an, indem der gesamte Workflow analysiert wird. Wir betrachten die Anzahl der Betten, die Frequenz der Wäschezyklen und die Wegezeiten zwischen Küche, Wäscherei und Wohnbereichen. Diese Daten bilden die Grundlage für eine automatisierte Logistikstrategie, die sofortige Entlastung bringt.

Betreiber wie Korian Deutschland haben bereits erkannt, dass die Skalierung von Robotiklösungen über eine zentrale Plattform erfolgen muss. Es geht nicht darum, ein einzelnes Pilotprojekt zu starten, sondern eine robuste Infrastruktur aufzubauen, die über mehrere Standorte hinweg funktioniert. Die operative Exzellenz wird dadurch messbar: Weniger Überstunden beim Personal, eine höhere Präsenzzeit am Bewohner und eine stabilere Prozesskette in der Hauswirtschaft.

Wirtschaftlichkeit: 71.000 € Kostenentlastung pro Jahr

Zahlen lügen nicht. In der operativen Analyse zeigt sich, dass ein Transportroboter im Bereich Logistik eine jährliche Kostenentlastung von 71.000 € pro Standort realisieren kann. Diese Summe ergibt sich aus der Einsparung von Arbeitsstunden, die bisher für einfache Transportwege aufgewendet wurden. Wenn man diese Zahl auf eine Gruppe mit mehreren Standorten hochrechnet, wird das Potenzial deutlich. Eine Pflegegruppe mit vier Standorten und jeweils fünf Robotern erzielt eine jährliche Entlastung von rund 1,8 Millionen Euro.

Diese Einsparungen sind keine theoretischen Werte, sondern basieren auf realen Einsatzdaten aus über 200 Robotern im Live-Betrieb. Der entscheidende Faktor ist die Auslastung. Ein Roboter kennt keine Pausen und kann auch in der Nachtschicht Aufgaben übernehmen, die sonst liegen bleiben würden. Besonders bei der Medikamentenrunde ist der Effekt noch deutlicher: Hier liegt die Kostenentlastung sogar bei 92.000 € pro Standort und Jahr. werob nutzt ein Outcome-only Modell. Das bedeutet für Sie als Betreiber: Sie zahlen erst, wenn der Roboter läuft und den definierten Mehrwert erbringt.

Zusätzlich zur direkten Kostenersparnis sinkt die Fluktuationsrate beim Personal. Mitarbeiter, die von schweren körperlichen Transportaufgaben entlastet werden, bleiben länger im Beruf und sind zufriedener. In einer Branche, in der die Rekrutierung neuer Fachkräfte immense Kosten verursacht, ist dies ein indirekter, aber massiver wirtschaftlicher Vorteil. Die Investition in Robotik ist somit eine Investition in die langfristige Betriebsstabilität Ihrer Einrichtung.

Der werob-Ansatz: Spec Engine statt Discovery-Decks

Die klassische Beratung benötigt oft drei bis sechs Monate, um ein Konzept für die Automatisierung zu erstellen. In dieser Zeit hat sich der operative Druck in der Pflege meist weiter verschärft. werob bricht diesen Prozess auf. Mit unserer Spec Engine übersetzen wir Ihre Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation. Wir fragen nicht nach technischem Verständnis, sondern nach Ihren Schichten, Ihren Etagen und Ihren Aufgaben.

Unsere Spec Engine ist auf Daten aus über 35.000 Projekten trainiert. Sie erkennt sofort, welche Hardware-Anforderungen für einen Wäschetransport in einem Altbau mit engen Fluren im Vergleich zu einem modernen Neubau bestehen. Innerhalb von fünf Tagen erhalten Sie ein konkretes Angebot. Das Ziel ist klar definiert: In acht Wochen steht der Roboter auf der Fläche und arbeitet. Diese Geschwindigkeit ist im Markt einzigartig und wird durch unsere standardisierten Prozesse ermöglicht.

Nach der Spezifikation folgt der Supplier Match. werob ist hardware-agnostisch. Wir sind kein Hersteller und kein exklusiver Wiederverkäufer eines einzelnen OEMs. Wir ranken über 44 Partner-Hersteller und mehr als 280 verschiedene Robotermodelle gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Ob ein Modell von Keenon, Pudu oder ein spezialisierter Transportroboter eines anderen Herstellers die beste Wahl ist, entscheidet allein die Performance-Metrik Ihrer Spezifikation. So vermeiden Sie einen Vendor-Lock-in und erhalten immer die effizienteste Lösung.

Integration in den Betreiber-Stack

Ein Transportroboter muss wissen, was er transportiert und wohin er es bringen soll. Dafür ist eine tiefe Integration in die bestehende IT-Infrastruktur der Pflegeeinrichtung notwendig. werob liefert vorgefertigte Konnektoren für die gängigen Systeme im Gesundheitswesen. Dazu gehören Integrationen in PointClickCare und MatrixCare. Diese Konnektoren ermöglichen es, dass der Roboter Informationen direkt aus dem Pflegemanagementsystem erhält.

Wenn beispielsweise in der Software ein Bettenwechsel oder eine neue Medikamentenbestellung vermerkt wird, kann das System automatisch einen Transportauftrag an den Roboter auslösen. Dies eliminiert manuelle Eingaben und reduziert Fehlerquellen. Die Kommunikation erfolgt über gesicherte Schnittstellen, die den höchsten Anforderungen an den Datenschutz und die IT-Sicherheit entsprechen. Wir integrieren den Roboter nicht nur physisch in das Gebäude, sondern digital in Ihren gesamten Betriebsablauf.

Darüber hinaus umfasst die Integration auch die physische Infrastruktur. Dazu gehört die Ansteuerung von Aufzügen und automatischen Türen. werob sorgt dafür, dass der Roboter autonom zwischen den Etagen wechseln kann, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Diese End-to-End-Automatisierung ist der Schlüssel zur Skalierbarkeit. Nur wenn der Roboter ohne menschliche Assistenz von der Küche bis zum Bewohnerzimmer gelangt, wird das volle Einsparungspotenzial ausgeschöpft.

Regulatorik und Compliance: EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Robotik in der Pflege werden strenger. Ein zentrales Thema ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich gilt. Viele asiatische Hersteller erfüllen diese Anforderungen aktuell nicht direkt für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass alle eingesetzten Systeme den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen.

Neben der Maschinenverordnung ist die ISO 13482 für Serviceroboter im Bereich der persönlichen Pflege relevant. Diese Norm definiert Sicherheitsanforderungen für Roboter, die in unmittelbarer Nähe zum Menschen agieren. Da Transportroboter in Pflegeheimen ständig mit Bewohnern, Besuchern und Personal interagieren, ist die Einhaltung dieser Norm zwingend erforderlich. werob übernimmt die Konformitätsbewertung und sorgt dafür, dass Ihr Betrieb rechtssicher bleibt.

Zusätzlich müssen landesspezifische Anforderungen wie die der Heimaufsicht in Deutschland berücksichtigt werden. Der Einsatz von Technik darf die Würde der Bewohner nicht beeinträchtigen und muss den Qualitätsstandards der Pflege entsprechen. werob dokumentiert alle Prozesse im Live-Cockpit, sodass Sie bei Prüfungen jederzeit einen lückenlosen Nachweis über den sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb Ihrer Roboterflotte erbringen können. Wir minimieren Ihr Haftungsrisiko durch professionelles Risikomanagement.

Das werob Cockpit: Live-Flottenmanagement

Sobald die Roboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die Überwachung. Es handelt sich um ein zentrales Dashboard, das den Status Ihrer gesamten Flotte in Echtzeit anzeigt. Dabei nutzen wir ein vierdimensionales Ampelsystem, das die Bereiche Hardware, Infrastruktur, Regulatorik und Spezifikation abdeckt. So sehen Sie auf einen Blick, ob ein Roboter gewartet werden muss, ob es Probleme mit der WLAN-Abdeckung gibt oder ob alle Compliance-Vorgaben erfüllt sind.

Das Cockpit ermöglicht es auch, die Performance der Roboter zu analysieren. Wie viele Kilometer wurden zurückgelegt? Wie viele Transportaufträge wurden erfolgreich abgeschlossen? Welche Wegezeiten konnten eingespart werden? Diese Daten sind essenziell für das Reporting an die Geschäftsführung und zur kontinuierlichen Optimierung der Abläufe. Wenn sich die Anforderungen in Ihrer Einrichtung ändern, beispielsweise durch einen Umbau oder eine Änderung der Belegungsstruktur, kann die Spezifikation im Cockpit angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil ist die proaktive Fehlererkennung. Oft erkennt das System eine Unregelmäßigkeit, bevor sie den Betrieb stört. Wenn ein Roboter beispielsweise wiederholt an einer bestimmten Stelle im Flur stoppt, deutet dies auf ein Hindernis oder ein Problem mit der Kartierung hin. Unser Support-Team kann über das Cockpit remote eingreifen oder Anweisungen an das Personal vor Ort geben. Dies garantiert eine maximale Verfügbarkeit der Systeme und schützt Ihre Investition.

Vergleich: Eigenregie vs. werob Integration

Viele Betreiber versuchen zunächst, Roboter in Eigenregie direkt beim Hersteller zu kaufen. Dieser Weg führt oft zu Problemen bei der Integration und Skalierung. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede zwischen einem Einzelkauf und der Systemintegration über werob.

| Hardware-Auswahl | Limitiert auf einen Hersteller | 44+ OEMs, 280+ Roboter | | Spezifikationsdauer | 3-6 Monate Discovery | 48 Stunden Spec Engine | | Integration | Manuell / Bespoke | Vorgefertigte Konnektoren (PCC, SAP) | | Compliance | Eigenverantwortung | EU-Maschinenverordnung 2023/1230 inkl. | | Kommerzielles Modell | Kauf / Leasing (Fixkosten) | Outcome-only (Leistungsbasiert) | | Betrieb | Eigenregie | Live-Cockpit Überwachung |
KriteriumEinzel-OEM Kaufwerob Systemintegration

Der Vergleich zeigt, dass werob das Risiko vom Betreiber auf den Integrator verlagert. Während Sie beim Einzelkauf das volle technische und regulatorische Risiko tragen, garantiert werob den operativen Erfolg. Besonders die Hardware-Agnostik ist ein entscheidender Vorteil: Sollte ein Hersteller vom Markt verschwinden oder die Qualitätsstandards nicht mehr erfüllen, kann werob das Modell innerhalb der bestehenden Infrastruktur austauschen, ohne dass der gesamte Workflow neu aufgesetzt werden muss.

Der Weg zum Roboter-Einsatz in 8 Wochen

Der Prozess bei werob ist auf maximale Geschwindigkeit und minimale Belastung für Ihr Team ausgelegt. Alles beginnt mit einem achtstufigen Intake-Prozess. Zuerst klären wir, wer Sie sind und welche Schichten automatisiert werden sollen. Sie beschreiben die Aufgaben in Ihren eigenen Worten - wir übersetzen dies in die Technik. Im nächsten Schritt analysieren wir die Standort-Infrastruktur und Ihre Hardware-Präferenzen.

Nachdem die regulatorischen und kommerziellen Rahmenbedingungen abgestimmt sind, erfolgt das Supplier Matching. Wir präsentieren Ihnen die besten Optionen basierend auf den harten Daten Ihrer Einrichtung. Sobald die Entscheidung gefallen ist, beginnt die Implementierungsphase. Dank unserer vorgefertigten Konnektoren dauert die IT-Anbindung nur wenige Tage statt Wochen. Wir koordinieren die Lieferung und die Inbetriebnahme vor Ort.

In der achten Woche rollt der erste Roboter auf Ihrer Station. Das Personal wird kurz eingewiesen, wobei der Fokus auf der Interaktion mit dem System liegt, nicht auf der Technik selbst. Ab diesem Moment übernimmt das werob Cockpit die Überwachung. Sie zahlen erst, wenn das System produktiv arbeitet. Dieser strukturierte Ansatz hat sich bereits in elf europäischen Ländern bewährt und ist der sicherste Weg zur Automatisierung in der Pflege.

FAQ

Was kostet ein Transportroboter in der Pflege bei werob?
werob arbeitet mit einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, es gibt keine klassischen Listenpreise. Sie zahlen erst, wenn der Roboter auf der Fläche läuft und den definierten operativen Nutzen erbringt. Dies eliminiert das finanzielle Vorabrisiko für den Betreiber.
Wie reagieren Bewohner auf die Transportroboter?
Erfahrungen aus Projekten wie in der Hamburger Pflegeeinrichtung zeigen eine hohe Akzeptanz. Die Roboter bewegen sich berechenbar und leise. Oft werden sie als hilfreiche Unterstützung wahrgenommen, da das Personal durch die Entlastung mehr Zeit für die persönliche Zuwendung hat.
Ist die IT-Integration kompliziert?
Nein. werob nutzt vorgefertigte Konnektoren für Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Die technische Anbindung erfolgt standardisiert und schnell, sodass keine langwierigen IT-Projekte in Ihrer Einrichtung notwendig sind.
Erfüllen die Roboter die deutschen Sicherheitsstandards?
Ja. werob stellt sicher, dass alle eingesetzten Roboter der ISO 13482 entsprechen und bereitet den Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 vor, die ab 2027 verbindlich ist. Wir übernehmen die regulatorische Verantwortung.
Können die Roboter selbstständig Aufzug fahren?
Ja, die Integration der Aufzugssteuerung ist Teil unseres Leistungspakets. Über das werob Cockpit und entsprechende Schnittstellen kommuniziert der Roboter mit der Gebäudetechnik, um autonom zwischen den Etagen zu wechseln.
Welche Wartung ist für die Roboter erforderlich?
Die technische Überwachung erfolgt rund um die Uhr über das werob Live-Cockpit. Physische Wartungsintervalle werden von uns koordiniert. Da wir herstellerunabhängig agieren, sorgen wir dafür, dass Serviceeinsätze den Betrieb nicht stören.
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