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BSI Roboter Cybersecurity: Standards für sichere Flotten
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BSI Roboter Cybersecurity: Standards für sichere Flotten

Cybersecurity in der Robotik ist kein IT-Thema, sondern eine Frage der Betriebssicherheit. Erfahren Sie, wie werob die Anforderungen des BSI und der neuen EU-Maschinenverordnung in produktive Flotten integriert.

werob Compliance Desk· Compliance & regulatory affairs at werob· 9. August 2026

Logistikzentrum. 03:15 Uhr. Die Nachtschicht läuft auf Hochtouren. Ein autonomer mobiler Roboter stoppt abrupt vor einer Brandschutztür, obwohl kein Hindernis den Weg versperrt. Das werob Cockpit meldet eine Anomalie in der Netzwerkkommunikation. Während herkömmliche Systeme hier eine manuelle Fehlersuche erfordern würden, greift bei werob bereits das integrierte Sicherheitsprotokoll nach BSI-Vorgaben. Cybersecurity in der Robotik ist kein theoretisches IT-Konzept, sondern die Grundvoraussetzung für den unterbrechungsfreien Betrieb in kritischen Infrastrukturen. Wer heute Roboterflotten plant, muss die regulatorische Deadline am 20. Januar 2027 im Blick haben. Ab diesem Zeitpunkt wird die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 zur Pflicht, die Cybersicherheit als integralen Bestandteil der Maschinensicherheit definiert.

Key Takeaways

Die neue regulatorische Realität: EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Die Landschaft der industriellen Sicherheit verändert sich grundlegend. Am 20. Januar 2027 tritt die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 vollumfänglich in Kraft und löst die alte Maschinenrichtlinie ab. Diese Verordnung ist für jeden Betreiber in Europa von höchster Relevanz, da sie Cybersicherheit erstmals als verbindliches Kriterium für die Konformitätsbewertung festschreibt. Ein Roboter, der nicht gegen Korruption von außen geschützt ist, gilt ab diesem Datum als unsicher und darf im EU-Binnenmarkt nicht betrieben werden.

Für Unternehmen bedeutet dies ein erhebliches Haftungsrisiko. werob agiert hier als der entscheidende Compliance-Pfad. Da viele asiatische OEMs keine direkten lokalen Strukturen für diese komplexen Konformitätsbewertungen unterhalten, übernimmt werob als Systemintegrator die Verantwortung für die regulatorische Absicherung. Wir prüfen die Hardware von über 44 OEM-Partnern gegen die strengen Anforderungen der Verordnung. Dies schützt Sie vor Investitionsruinen, die nach dem Stichtag 2027 keine Betriebserlaubnis mehr erhalten würden. Die Integration von Cybersecurity-Maßnahmen nach BSI-Standards ist dabei kein optionales Extra, sondern ein Kernbestandteil unserer Spec Engine, die innerhalb von 48 Stunden eine einsatzfähige und konforme Spezifikation erstellt.

BSI IT-Grundschutz und IEC 62443 in der Robotik

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) definiert über den IT-Grundschutz klare Anforderungen an vernetzte Systeme. In der Robotik übersetzt sich dies primär in die Anwendung der Normenreihe IEC 62443. Diese Norm befasst sich spezifisch mit der Sicherheit industrieller Kommunikationsnetze und Leitsysteme. Ein wesentlicher Aspekt ist die Segmentierung der Netzwerke. Ein Service-Roboter in einem Hotel oder einer Pflegeeinrichtung darf niemals direkten Zugriff auf das Kernnetzwerk haben, in dem sensible Patientendaten oder Buchungsinformationen verarbeitet werden.

werob implementiert diese Trennung durch vorgefertigte Connectors in den Betreiber-Stack. Ob PointClickCare, MatrixCare oder SAP EWM, die Datenübertragung erfolgt über gesicherte Gateways, die den BSI-Empfehlungen entsprechen. Wir betrachten den Roboter nicht als isoliertes Gerät, sondern als Endpunkt in einer komplexen IT-Infrastruktur. Das werob Cockpit überwacht dabei kontinuierlich die Integrität dieser Verbindungen. Sollte ein Gerät untypische Kommunikationsmuster zeigen, wird es automatisiert isoliert, bevor ein potenzieller Schaden entstehen kann. Dieser proaktive Ansatz minimiert das Risiko von Ransomware-Angriffen, die in der Logistik oder im Gesundheitswesen verheerende Folgen hätten.

Hardware-Agnostik als Sicherheitsvorteil

Ein häufig unterschätztes Risiko ist der Vendor-Lock-in bei gleichzeitig schwacher Security-Infrastruktur des Herstellers. Wenn Sie sich an einen einzelnen OEM binden, sind Sie von dessen Patch-Zyklen und Sicherheitsverständnis abhängig. werob bricht dieses Modell auf. Wir sind hardware-agnostisch und ranken über 44 OEM-Partner gegen Ihre spezifischen Anforderungen. In unserem Supplier Match Prozess ist die Cybersecurity-Performance ein gewichtetes Kriterium.

Wir bewerten 280 verschiedene Robotermodelle nicht nur nach ihrer mechanischen Leistungsfähigkeit, sondern auch nach ihrer digitalen Resilienz. Wie werden Updates eingespielt? Gibt es eine dokumentierte Schwachstellen-Historie? Entspricht die Software-Architektur modernen Standards wie ROS-2? Durch diesen Filterprozess stellen wir sicher, dass nur Hardware in Ihren Betrieb gelangt, die den europäischen Sicherheitsstandards standhält. Dies ist besonders kritisch bei der Nutzung von Humanoiden oder spezialisierten Service-Robotern, die in unmittelbarer Nähe zu Menschen agieren. Hier ist die funktionale Sicherheit untrennbar mit der Cybersicherheit verbunden. Ein kompromittiertes Steuerungssystem stellt eine physische Gefahr dar, die durch werob-geprüfte Spezifikationen ausgeschlossen wird.

Operative Sicherheit und Kostenentlastung

Sicherheit wird oft als Kostenfaktor wahrgenommen, doch das Gegenteil ist der Fall. Eine sicher betriebene Roboterflotte ist die Basis für kalkulierbare Einsparungen. In der Logistik realisieren unsere Kunden beispielsweise eine Kostenentlastung von 68.000 € pro Jahr durch automatisierte Hofpatrouillen. Diese Einsparung ist nur dann nachhaltig, wenn das System nicht durch Cyber-Vorfälle stillsteht. Ein einziger Tag Betriebsausfall in einem Logistikzentrum kann die jährliche Ersparnis zunichtemachen.

Das werob-Modell ist outcome-only ausgelegt. Das bedeutet, Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv und sicher läuft. Wir übernehmen das Risiko der Integration und der regulatorischen Abnahme. In der Hotellerie sehen wir Entlastungen von 112.000 € beim Zimmerservice. Auch hier ist die Cybersecurity entscheidend, da die Roboter sich in öffentlichen Bereichen bewegen und über Schnittstellen wie Opera PMS oder Mews mit dem Hotelmanagementsystem verbunden sind. Unsere Connectors sorgen dafür, dass diese Schnittstellen nach dem Stand der Technik gehärtet sind, sodass keine Gastdaten über den Roboter abfließen können. Sicherheit ist somit der Enabler für die hohen ROI-Zahlen, die werob in elf europäischen Ländern realisiert.

Das werob Cockpit: Live-Überwachung der Flottensicherheit

Einmalige Sicherheitszertifikate sind in einer dynamischen Bedrohungslage nicht ausreichend. Das werob Cockpit bietet ein vierdimensionales Ampelsystem, das Hardware, Infrastruktur, Regulatorik und die spezifische Einsatz-Spezifikation in Echtzeit überwacht. Dieser kontinuierliche Monitoring-Ansatz entspricht den Forderungen des BSI nach einem aktiven Schwachstellenmanagement. Wir sehen sofort, wenn ein Roboter eine veraltete Firmware-Version nutzt oder wenn die Latenzzeiten im Netzwerk auf eine Störung hindeuten.

Diese Transparenz ist für Compliance-Verantwortliche und Datenschutzbeauftragte von unschätzbarem Wert. Anstatt sich auf die Aussagen verschiedener Hardware-Hersteller verlassen zu müssen, haben Sie eine zentrale Instanz, die den Sicherheitsstatus der gesamten Flotte aggregiert. Dies vereinfacht Audits und stellt sicher, dass die Anforderungen der DSGVO sowie branchenspezifischer Vorschriften wie der BewachVO im Security-Bereich oder der Heimaufsicht in der Pflege durchgehend erfüllt werden. Das Cockpit ist das operative Gehirn, das die Komplexität von 280 rangierfähigen Robotern in eine klare, handlungsrelevante Übersicht übersetzt.

Vom Workflow zur sicheren Spezifikation in 48 Stunden

Der traditionelle Weg zur Robotik-Integration dauert oft drei bis sechs Monate und ist geprägt von endlosen Discovery-Workshops. werob hat diesen Prozess radikal verkürzt. Unsere Spec Engine nutzt die Daten aus über 35.000 Projekten, um Ihre verbalen Arbeitsabläufe in eine technisch präzise und sicherheitsgeprüfte Spezifikation zu übersetzen. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ein Dokument, das nicht nur die mechanischen Aufgaben definiert, sondern auch die notwendigen Cybersecurity-Leitplanken setzt.

Dieser Prozess stellt sicher, dass Sicherheitsaspekte von Anfang an in das Design der Automatisierungslösung einfließen (Security by Design). Wir definieren genau, welche Datenpunkte zwischen dem Roboter und Ihrem Stack, beispielsweise SAP EWM oder Toast, ausgetauscht werden müssen und welche Protokolle dafür genutzt werden. Dies verhindert eine Über-Spezifikation, die unnötige Angriffsflächen schaffen würde, und garantiert gleichzeitig, dass alle funktionalen Anforderungen erfüllt werden. Nach der Spec-Erstellung dauert es nur fünf Tage bis zum Angebot und acht Wochen bis zum produktiven Einsatz. Diese Geschwindigkeit ist im Markt einzigartig und wird durch unsere standardisierten Sicherheits-Frameworks ermöglicht.

Zukunftssicherheit durch den werob Compliance-Pfad

Die Investition in Robotik ist eine langfristige Entscheidung. Umso wichtiger ist es, heute auf Partner zu setzen, die die regulatorischen Anforderungen von morgen bereits implementiert haben. Die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 wird den Markt bereinigen. Hersteller, die die Cybersicherheit vernachlässigen, werden vom europäischen Markt verschwinden. werob bietet Ihnen die Sicherheit, dass Ihre Flotte auch nach 2027 legal und sicher betrieben werden kann.

Unser Fokus liegt auf dem Ergebnis. Wir sind kein Beratungsunternehmen, das dicke Konzepte schreibt, sondern ein Systemintegrator, der Roboter zum Laufen bringt. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb und einer Präsenz in elf Ländern verfügen wir über die operative Erfahrung, um auch komplexe Cybersecurity-Anforderungen in den Alltag von Pflegeheimen, Hotels oder Logistikzentren zu integrieren. Ob es um die Medikamentenrunde in der Pflege mit einer Kostenentlastung von 92.000 € oder um die Reinigung von Küchenböden im F&B-Bereich für 44.000 € geht: Die Basis ist immer ein sicheres, BSI-konformes System, das zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

Fazit: Cybersecurity als Fundament der Skalierung

Unternehmen, die bis 2028 eine Flotte von 2.000 Robotern anstreben, wie es das Ziel von werob ist, müssen Cybersecurity als skalierbaren Prozess begreifen. Manuelle Sicherheitsprüfungen für jeden einzelnen Roboter sind nicht praktikabel. Die Lösung liegt in der Plattform-Ebene, die werob bereitstellt. Durch die Kombination aus Spec Engine, Supplier Match, Connectors und Cockpit schaffen wir eine Umgebung, in der Sicherheit automatisiert mitwächst.

Nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zum Januar 2027, um Ihre bestehenden oder geplanten Systeme auf den Prüfstand zu stellen. Ein Audit Ihrer aktuellen Robotik-Strategie gegen die kommenden EU-Vorgaben ist der erste Schritt zur langfristigen Absicherung Ihrer Investitionen. werob unterstützt Sie dabei, den Übergang von Pilotprojekten zu einer stabilen, sicheren und hochprofitablen Roboterflotte zu meistern. Starten Sie Ihre Spezifikation noch heute und profitieren Sie von unserer Erfahrung aus tausenden Projekten.

FAQ

Was ändert sich durch die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 für Roboterbetreiber?
Ab dem 20. Januar 2027 müssen alle neuen Maschinen, einschließlich Roboter, spezifische Anforderungen an die Cybersicherheit erfüllen, um eine CE-Kennzeichnung zu erhalten. Betreiber müssen sicherstellen, dass ihre Systeme gegen Korruption und unbefugte Zugriffe geschützt sind, da sonst die Betriebserlaubnis erlöschen kann.
Welche BSI-Standards sind für die Robotik relevant?
Besonders relevant sind der IT-Grundschutz sowie die Normenreihe IEC 62443 für industrielle Kommunikationsnetze. Diese fordern unter anderem eine strikte Netzwerksegmentierung, sichere Authentifizierungsmechanismen und ein kontinuierliches Monitoring der Systeme.
Wie unterstützt werob bei der Einhaltung von Cybersecurity-Vorgaben?
werob integriert Sicherheitsprüfungen direkt in die Spec Engine und den Supplier Match Prozess. Wir wählen nur Hardware aus, die den EU-Standards entspricht, und überwachen die Flotte live über das werob Cockpit auf Sicherheitsanomalien.
Können asiatische Roboter-OEMs weiterhin in der EU genutzt werden?
Ja, sofern sie die neuen Konformitätsbewertungen bestehen. werob agiert hier als lokaler Systemintegrator, der die notwendigen Anpassungen und Prüfungen vornimmt, um auch Hardware von globalen Partnern wie Keenon oder Pudu rechtssicher in den EU-Markt zu bringen.
Welche Rolle spielen die werob Connectors für die Sicherheit?
Die Connectors dienen als gesicherte Schnittstellen zwischen dem Roboter und dem Betreiber-Stack (z.B. Opera PMS oder SAP EWM). Sie verhindern den direkten Zugriff des Roboters auf sensible Kernsysteme und stellen sicher, dass nur autorisierte Daten fließen.
Was passiert, wenn ein Roboter während des Betriebs gehackt wird?
Das werob Cockpit erkennt untypische Verhaltensmuster in Echtzeit. Durch das integrierte Ampelsystem und automatisierte Protokolle kann der betroffene Roboter sofort isoliert oder abgeschaltet werden, um eine Ausbreitung im Netzwerk zu verhindern.
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