
Drohnenlieferung auf der letzten Meile: vom Pilotprojekt zum Liefernetz
Erfahren Sie, wie Unternehmen Drohnenlieferungen auf der letzten Meile erfolgreich vom Pilotprojekt in den herstellerunabhängigen Regelbetrieb überführen.
Die Drohnenlieferung auf der letzten Meile steht vor dem Sprung in den Alltag. Für den wirtschaftlichen Regelbetrieb braucht es herstellerunabhängige Integration, smarte Landeplätze wie Pad Business und eine zentrale Überwachung im Cockpit.
Key Takeaways
- 1Regelbetrieb erfordert ein herstellerunabhängiges Partner-Netzwerk anstelle isolierter Insellösungen.
- 2Bis 2030 prognostiziert eine DLR-Studie ein Wachstum auf 130.000 gewerbliche Drohnen in Deutschland.
- 3Die EU-Drohnenverordnung 2019/947 bildet den rechtlichen Rahmen für sichere Flüge außerhalb der Sichtweite.
- 4Smarte Infrastruktur wie Pad Home, Pad Business und Pad Med sichert den automatisierten Lade- und Liefervorgang.
Der Schritt in die Luft: Drohnenlieferung auf der letzten Meile
Die Zustellung auf der letzten Meile gilt in der Logistik als besonders kostenintensiv und komplex. Um Prozesse zu beschleunigen und Verkehrswege zu entlasten, gewinnt der Luftweg rasant an Bedeutung. Der Übergang von vereinzelten, zeitlich begrenzten Pilotprojekten hin zu einem flächendeckenden, skalierbaren Liefernetz ist keine ferne Zukunftsvision mehr. Laut einer umfassenden Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird prognostiziert, dass bis zum Jahr 2030 rund 130.000 gewerbliche Drohnen im deutschen Luftraum im Einsatz sein werden. Für Logistikentscheider bedeutet diese Entwicklung, dass jetzt die Weichen für den Übergang in den produktiven Regelbetrieb gestellt werden müssen.
Dieser massive Zuwachs lässt sich jedoch nur bewältigen, wenn Unternehmen die Skalierung strategisch planen und die logistische Reife ihrer Prozesse erhöhen. Ein einfacher Testflug reicht nicht aus, um langfristige Skalierungseffekte zu erzielen. Gefragt ist eine herstellerunabhängige Systemintegration, die Hard- und Software nahtlos miteinander verknüpft. Mit wedrone, der spezialisierten Drohneneinheit von werob, erhalten Betreiber Zugriff auf ein herstellerunabhängiges Partnernetzwerk, das den gesamten Lebenszyklus eines autonomen Logistiksystems abbildet. Erst durch diese technologieoffene Verknüpfung lässt sich ein echtes Liefernetz aufbauen, das wirtschaftlich arbeitet und flexibel bleibt.
Infrastruktur und Regulatorik als Fundamente des Luftnetzes
Ein verlässlicher Flugbetrieb benötigt mehr als nur hochentwickelte Fluggeräte. Die physische und digitale Infrastruktur muss lückenlos ineinandergreifen, um Transporte sicher abzuwickeln. Aus diesem Grund plant und baut wedrone dedizierte Drohnenlandeplätze, die exakt auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sind. Je nach Anwendungsfall kommen Modelle wie das Pad Home für den privaten Bereich, das Pad Business für gewerbliche Areale oder das Pad Med für den medizinischen Sektor zum Einsatz. Diese standardisierten Landestationen gewährleisten, dass Start- und Landevorgänge autonom, präzise und geschützt vor äußeren Einflüssen stattfinden können.
Parallel zur Hardware stellt die rechtliche Konformität eine der größten Hürden für Unternehmen dar. Der Betrieb muss strikt den Vorgaben der EU-Drohnenverordnung 2019/947 entsprechen. Da die Genehmigungsprozesse für Flüge außerhalb der direkten Sichtweite (BVLOS) anspruchsvoll sind, arbeitet wedrone mit spezialisierten Partnern zusammen, um Betreiber sicher durch die regulatorischen Prozesse zu führen. Die Steuerung der gesamten Flotte und die Überwachung aller Flugparameter erfolgt in Echtzeit über das Cockpit, welches als zentrales Missions-Cockpit fungiert und kritische Dimensionen wie Hardware, Infrastruktur und Regularien im Blick behält.
- Logistische Reife: Vollautomatisierte Abläufe von der Paketaufnahme bis zur autonomen Landung auf dem Pad Business.
- Strategische Flexibilität: Ein herstellerunabhängiges Netzwerk stellt sicher, dass Unternehmen nicht an einen einzigen Hardware-Produzenten gebunden sind.
- Regulatorische Sicherheit: Konforme Flugplanung gemäß EU-Drohnenverordnung 2019/947 in Kooperation mit erfahrenen Rechtsexperten.
- Zentrale Kontrolle: Vollständige Transparenz über den Betriebszustand aller Drohnensysteme über das Cockpit.
Herstellerunabhängige Systemintegration als Fundament
Wenn Unternehmen den Übergang von vereinzelten Drohnen-Pilotprojekten zum skalierbaren Regelbetrieb planen, stoßen sie in der Praxis häufig an komplexe technische Grenzen. Ein starres, herstellergebundenes System schränkt die operative Flexibilität im täglichen Betrieb stark ein und verhindert eine schnelle Anpassung an neue technologische oder marktseitige Entwicklungen. Um auf der letzten Meile langfristig wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu agieren, ist eine herstellerunabhängige Systemintegration das entscheidende Fundament. wedrone, die Drohnen-Einheit von werob, fungiert hierbei als herstellerunabhängiger Systemintegrator für Robotik und bietet Betreibern die Möglichkeit, verschiedene Drohnentypen flexibel in ein bestehendes Liefernetzwerk einzubinden, ohne dass bestehende IT-Infrastrukturen grundlegend neu konzipiert werden müssen.
Die Vermeidung eines sogenannten Vendor-Lock-ins steht bei der Planung moderner Liefernetzwerke im Mittelpunkt der strategischen Überlegungen. Da sich die Technologie der unbemannten Luftfahrtsysteme (UAS) kontinuierlich weiterentwickelt, dürfen Betreiber nicht von den starren Entwicklungszyklen oder Produktlinien eines einzelnen Herstellers abhängig sein. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und der herstellerübergreifende Austausch von werob im Bereich der industriellen Robotik lässt sich auch auf Plattformen wie LinkedIn transparent mitverfolgen. Durch eine konsequent herstellerunabhängige Systemstruktur können Unternehmen flexibel auf technologische Neuerungen reagieren, unterschiedliche Modelle für verschiedene Anwendungsfälle parallel nutzen und ihre Flotte bedarfsgerecht erweitern, was das finanzielle Risiko von Fehlinvestitionen signifikant senkt.
Auswahl optimaler Hardware mit Supplier Match
Für die zielgerichtete Evaluation und die fundierte Auswahl der optimalen Drohnen-Hardware nutzt die werob Platform spezialisierte Tools wie Supplier Match. Diese herstellerunabhängige Matching-Engine ermöglicht es Entscheidern, die am besten geeigneten unbemannten Luftfahrzeuge für ihren konkreten logistischen Anwendungsfall systematisch zu identifizieren. Anstatt sich auf rein qualitative Herstellerangaben zu verlassen, bewertet Supplier Match die Systeme anhand harter, operativer Kriterien. Dabei werden unter anderem die regulatorische Bereitschaft nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947 sowie die regionale Service-Abdeckung im Detail analysiert, um einen zuverlässigen, sicheren und vor allem gesetzeskonformen Betrieb auf der letzten Meile dauerhaft zu gewährleisten.
- Evaluierung der regulatorischen Konformität für den Betrieb in spezifischen Kategorien nach europäischem Recht
- Analyse der regionalen Service-Abdeckung für schnelle Wartung und minimale Ausfallzeiten
- Prüfung der Integrationsfähigkeit der Schnittstellen in bestehende Software-Systeme
- Vergleich der technischen Spezifikationen wie Traglast, Reichweite und Akkulaufzeit
Einbindung in die werob Platform
Die erfolgreiche Integration eines Liefernetzes endet keineswegs mit der reinen Auswahl der passenden Hardware. Über die werob Platform werden alle ausgewählten Komponenten und Subsysteme in ein zentrales, einheitliches Steuerungssystem eingebunden. Dies ermöglicht den nahtlosen und sicheren Datenfluss zwischen den fliegenden Einheiten, den automatisierten Bodenstationen und den übergeordneten operativen Systemen des Unternehmens. Durch diesen ganzheitlichen Integrationsansatz wird sichergestellt, dass der tägliche Flugbetrieb nicht als isolierte technische Insellösung existiert, sondern als vollwertiger, transparenter und hocheffizienter Bestandteil der gesamten logistischen Wertschöpfungskette des Betreibers fungiert.
Sichere Steuerung: Das Cockpit für den Regelbetrieb
Der Schritt von isolierten Pilotprojekten hin zu einem skalierbaren Drohnen-Liefernetzwerk stellt Betreiber vor komplexe Herausforderungen. Während im Testbetrieb oft eine manuelle Überwachung einzelner Drohnen ausreicht, verlangt der automatisierte Regelbetrieb eine herstellerunabhängige Systemintegration, die verschiedene Drohnentypen und Infrastrukturen nahtlos zusammenführt. Hierbei fungiert wedrone, die spezialisierte Drohnen-Einheit von werob, als herstellerunabhängiger Systemintegrator für Robotik. Um komplexe Lieferflotten auf der letzten Meile zuverlässig und wirtschaftlich zu koordinieren, ist eine zentrale Steuerungseinheit unerlässlich, die alle betriebsrelevanten Daten in Echtzeit bündelt und auswertet.
Echtzeit-Monitoring und proaktives Risikomanagement
Die Überwachung komplexer Lieferflotten erfolgt zentral über das Cockpit, das als primäre Steuerungseinheit dient. Das Cockpit von wedrone ermöglicht es Betreibern und Entscheidern, den Status aller autonomen Einheiten lückenlos zu kontrollieren und bei Abweichungen im Missionsverlauf sofort einzugreifen. Dies minimiert Ausfallzeiten und optimiert die Betriebssicherheit signifikant. Neben der reinen Flugüberwachung integriert die Lösung auch die physische Infrastruktur am Boden, wie die von wedrone installierten Drohnenlandeplätze. Dazu gehören spezialisierte Stationen wie Pad Home für den Heimbereich, Pad Business für gewerbliche Standorte und Pad Med für den medizinischen Sektor.
- Hardware: Überwachung des technischen Zustands, der Akkukapazität und der Sensordaten jeder einzelnen Drohne im Netzwerk.
- Infrastructure: Integration und Statuskontrolle der automatisierten Landeplätze wie Pad Home, Pad Business und Pad Med.
- Regulatory: Echtzeit-Abgleich mit den gesetzlichen Vorgaben, um die Einhaltung der geltenden Genehmigungen und Luftraumvorgaben sicherzustellen.
- Spec: Kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich der Missionsparameter, um Abweichungen im Flugweg oder in der Lieferzeit sofort zu erkennen.
Neben dem technischen Monitoring ist die rechtliche Absicherung im täglichen Flugbetrieb entscheidend. Der Betrieb außerhalb der Sichtweite (BVLOS) erfordert eine lückenlose Einhaltung der regulatorischen Rahmenbedingungen gemäß der EU-Drohnenverordnung 2019/947. wedrone arbeitet hierfür eng mit spezialisierten Partnern zusammen, um Betreibern eine rechtssichere Einbindung in den kontrollierten Luftraum zu garantieren. Durch diese Kombination aus herstellerunabhängiger Integration über die werob Platform, physischer Infrastruktur am Boden und der Echtzeit-Kontrolle über das Cockpit gelingt der verlässliche Übergang vom Pilotprojekt zum produktiven Liefernetzwerk.
Regulatorische Konformität nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947
Der Übergang von vereinzelten Drohnen-Pilotprojekten zum skalierbaren Regelbetrieb im europäischen Luftraum setzt die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben voraus. Die EU-Drohnenverordnung 2019/947 definiert dafür einen klaren gesetzlichen Rahmen, der die Sicherheit im bodennahen Luftraum gewährleisten soll. Als herstellerunabhängiger Systemintegrator mit Hauptsitz in Hamburg unterstützt wedrone, die Drohneneinheit von werob, Unternehmen dabei, diese komplexen gesetzlichen Anforderungen effizient und rechtssicher in die eigene Logistik zu integrieren.
Klassifizierung der Betriebskategorien
Die Verordnung teilt den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen in drei Kategorien ein: Offen, Spezifisch und Zertifiziert. Für kommerzielle Liefernetzwerke und Transportflüge, die außerhalb der direkten Sichtverbindung des Steuerers (BVLOS) stattfinden, ist in der Regel die Kategorie Spezifisch relevant. In Deutschland ist das Luftfahrt-Bundesamt die zuständige Behörde für die Erteilung der entsprechenden Betriebsgenehmigungen.
| Betriebskategorie | Risikoprofil | Relevanz für Liefernetzwerke |
|---|---|---|
| Offen (Open) | Geringes Risiko, Betrieb nur in direkter Sichtweite (VLOS) bis maximal 120 Meter Höhe. | Nicht geeignet für autonome Liefernetzwerke auf der letzten Meile. |
| Spezifisch (Specific) | Mittleres Risiko, Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) zulässig. | Der Standard für kommerzielle Drohnenlieferungen unter Erteilung einer Betriebsgenehmigung. |
| Zertifiziert (Certified) | Hohes Risiko, vergleichbar mit der bemannten Luftfahrt. | Relevant für den zukünftigen Transport von Personen oder hochgefährlichen Gütern. |
SORA-Risikobewertung und behördliche Genehmigung
Der Schlüssel zur Erlangung einer Betriebsgenehmigung in der Kategorie Spezifisch liegt in der Durchführung einer SORA-Risikobewertung (Specific Operations Risk Assessment). Dieser standardisierte Prozess bewertet sowohl das Bodenrisiko als auch das Luftraumrisiko des geplanten Betriebs. wedrone arbeitet eng mit spezialisierten Partnern zusammen, um Betreiber durch diesen mehrstufigen Prozess zu führen, technische Nachweise zu erbringen und alle notwendigen Betriebshandbücher für das Luftfahrt-Bundesamt vorzubereiten.
Durch die nahtlose Verknüpfung von regulatorischer Konformität und moderner Betriebsführung im herstellerunabhängigen System von werob behalten Betreiber stets die volle Kontrolle. Im zentralen Cockpit werden neben den Echtzeit-Betriebsdaten auch regulatorische Ampelsysteme, anstehende Wartungsaufgaben, Schulungsnachweise und Audit-Logs zusammengeführt. So wird sichergestellt, dass der automatisierte Flugbetrieb zwischen fest installierten Start- und Landeplätzen wie Pad Home, Pad Business oder Pad Med im täglichen Regelbetrieb jederzeit den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Infrastruktur am Boden: Intelligente Landeplätze von Pad Home bis Pad Med
Der Übergang von vereinzelten Drohnen-Pilotprojekten zu einem skalierbaren, kontinuierlichen Regelbetrieb scheitert in der Praxis oft an der fehlenden physischen Infrastruktur am Boden. Ein automatisiertes Liefernetzwerk benötigt spezialisierte Schnittstellen, die den sicheren Empfang, die geschützte Zwischenlagerung und die automatisierte Ladung der Fluggeräte ohne manuellen Aufwand gewährleisten. Als herstellerunabhängiger Systemintegrator für Robotik und Marke der Hamburger CITO GmbH schließt wedrone, die Drohnen-Einheit der werob, genau diese Lücke. Mit der Entwicklung und Integration von modularen Landeplätzen schafft das Unternehmen die physische Grundlage für logistische Netzwerke, die sich nahtlos in bestehende Prozesse von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen einbinden lassen.
Schnittstellen für jeden Anwendungsfall: Pad Home, Pad Business und Pad Med
Um den unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Branchen und Standorte gerecht zu werden, hat wedrone ein modulares System von Landestationen entwickelt. Diese physischen Hubs dienen nicht nur als reine Landeflächen, sondern als intelligente Stationen, die den gesamten Vorgang nach dem Aufsetzen steuern. Jedes Terminal ist so konzipiert, dass es die Drohne vor Witterungseinflüssen schützt und gleichzeitig den Akku für den nächsten Flug lädt. Auf diese Weise wird eine hohe Betriebsbereitschaft erzielt, die für die Wirtschaftlichkeit automatisierter Lieferungen im Rahmen der EU-Drohnenverordnung 2019/947 entscheidend ist.
- Pad Home: Diese kompakte Variante wurde speziell für den privaten Raum und Wohngebiete konzipiert. Sie ermöglicht die sichere Zustellung von Paketen direkt an Wohngebäuden, schützt die Ladung vor unbefugtem Zugriff und fügt sich dezent in das architektonische Umfeld ein.
- Pad Business: Optimiert für den intensiven Einsatz in Logistikzentren, auf Werksgeländen oder Industrie-Campussen. Dieses System unterstützt hohe Durchsatzraten, verfügt über robuste Sicherheitsbarrieren sowie beschleunigte Ladevorgänge, um Ausfallzeiten der Fluggeräte zu minimieren.
- Pad Med: Eine spezialisierte Lösung für den medizinischen Sektor, wie den Transport zwischen Kliniken und Laboren. Sie erfüllt strenge hygienische Anforderungen, bietet eine temperierte Lagerung für sensible Proben oder Medikamente und sichert den Zugriff durch autorisiertes Fachpersonal ab.
| Infrastruktur-Typ | Zielumgebung | Wesentliche Funktionen |
|---|---|---|
| Pad Home | Privatbereich und Wohnquartiere | Kompaktes Design, Diebstahlschutz, automatisierte Erhaltungsladung |
| Pad Business | Logistikzentren und Industrie-Campusse | Schnellladefunktion, physische Zugriffssperren, hohe Witterungsbeständigkeit |
| Pad Med | Kliniken, Labore und Apotheken | Temperaturüberwachung, hygienische Oberflächen, biometrische Zugangssicherung |
Die physischen Landeplätze arbeiten nicht isoliert, sondern sind vollständig in die digitale Betriebsarchitektur integriert. Über das Cockpit, das zentrale Überwachungs-Dashboard von werob, behalten Betreiber den Zustand jedes einzelnen Landeplatzes in Echtzeit im Blick. Das System zeigt übersichtlich den Status von Hardware, Ladezustand und Sicherheitsbereitschaft an. Über standardisierte Connectors lassen sich die Landeplätze zudem direkt mit den bestehenden ERP- oder Warehouse-Management-Systemen des Betreibers verknüpfen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede erfolgreiche Landung und jeder Paketempfang vollautomatisch im System verbucht wird, was den gesamten Prozess von der Luftfahrt-Regulatorik bis zur Bestandsverwaltung digital abbildet.
Schnittstellen und Systemkopplung für reibungslose Logistikketten
Damit Drohnenlieferungen im Logistikalltag einen echten Mehrwert bieten, dürfen sie nicht als isolierte Insellösungen betrieben werden. Der Übergang vom pilothaften Testbetrieb hin zu einem skalierbaren, kontinuierlichen Liefernetzwerk steht und fällt mit der tiefen Integration der Lufttransportprozesse in die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens. Vorkonfigurierte Connectors von werob ermöglichen es, autonome Transportflüge nahtlos an bestehende Lagerverwaltungs- (WMS) und ERP-Systeme anzubinden, um physische Transporte direkt mit den digitalen Datenströmen zu verknüpfen.
Integration in ERP- und WMS-Systeme
Die technologische Brücke wird durch standardisierte Schnittstellen geschlagen, die eine bidirektionale Kommunikation ermöglichen. Sobald beispielsweise im Warehouse-Management-System wie SAP EWM ein Kommissionierauftrag abgeschlossen wird, kann dieser über die Connectors automatisch eine Transportanforderung für die Drohne auslösen. Dadurch wird die Drohnenlogistik zu einem integralen Bestandteil der bestehenden Materialflusssteuerung, ohne dass dafür neue, isolierte Softwareplattformen in der IT-Abteilung eingeführt werden müssen. Die Steuerung und Statusüberwachung aller involvierten Systeme erfolgt dabei gebündelt im zentralen Cockpit, das dem Betriebsteam eine ganzheitliche Übersicht bietet.
- Direkte Auftragsübermittlung: Transportaufträge aus dem ERP-System lösen vollautomatisch den Startprozess der Drohne an den dafür vorgesehenen Drohnenlandeplätzen wie Pad Business oder Pad Med aus.
- Echtzeit-Statusabgleich: Jede Statusänderung des Fluggeräts wird über das Cockpit direkt an das übergeordnete WMS zurückgemeldet, was eine lückenlose Verfolgung der Sendung ermöglicht.
- Automatisierter Datenfluss: Bestandsbuchungen und Umlagerungen werden im Hintergrund ohne manuelle Eingabe aktualisiert, wodurch Übertragungsfehler vermieden werden.
- Regulatorische Protokollierung: Alle flug- und sicherheitsrelevanten Daten werden gemäß der EU-Drohnenverordnung 2019/947 automatisch erfasst und für Audits archiviert.
Automatisierter Datenaustausch statt manueller Schritte
In vielen klassischen Pilotprojekten müssen Daten zu Flugrouten, Freigaben und Lieferungen noch manuell zwischen verschiedenen Systemen übertragen werden. Diese manuellen Zwischenschritte stellen im täglichen Regelbetrieb jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko und eine Barriere für die Skalierung dar. Durch den vollautomatisierten Datenaustausch entfallen Schnittstellenbrüche komplett. wedrone, als herstellerunabhängiger Systemintegrator von werob, konzipiert diese Systemkopplungen so, dass der operative Aufwand für das Personal am Boden auf ein Minimum reduziert wird. Der manuelle Aufwand beschränkt sich somit auf das Be- und Entladen der Drohne an den automatisierten Landeplätzen Pad Home, Pad Business oder Pad Med.
Die reibungslose Systemintegration stellt sicher, dass Unternehmen Drohnensysteme als verlässliche Transportkomponente in ihre Wertschöpfungskette integrieren können. Anstatt neue Insellösungen zu verwalten, nutzen Betreiber die werob Platform, um herstellerunabhängige Hardware und bestehende IT-Infrastruktur effizient miteinander zu verbinden. Dies ist die notwendige technologische Grundlage, um Drohnenlieferungen dauerhaft wirtschaftlich und prozesssicher auf der letzten Meile zu etablieren.
Weiterlesen: die Drohnen-Einheit wedrone · Drohnenlandeplätze für Unternehmen und Privat · Präzisionslandwirtschaft mit Drohnen.
FAQ
- Was ist die rechtliche Grundlage für den gewerblichen Betrieb von Lieferdrohnen in Deutschland?
- Der gewerbliche Betrieb wird durch die EU-Drohnenverordnung 2019/947 geregelt, die den Betrieb in Kategorien wie 'offen', 'speziell' und 'zertifiziert' einteilt. Für komplexe Lieferungen ist meist die spezielle Kategorie relevant.
- Welche Voraussetzungen müssen für Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) erfüllt sein?
- Für BVLOS-Flüge ist in der speziellen Kategorie eine Genehmigung der Luftfahrtbehörde erforderlich. Grundlage hierfür ist eine detaillierte Risikobewertung nach dem SORA-Verfahren (Specific Operations Risk Assessment).
- Welche Landeplätze bietet wedrone für unterschiedliche Einsatzzwecke an?
- wedrone bietet drei spezialisierte Landeplattformen an: Pad Home für den privaten Raum, Pad Business für den Einsatz in der gewerblichen Wirtschaft sowie Pad Med für den Transport medizinischer Güter.
- Wie werden Lieferdrohnen in bestehende Logistikprozesse und IT-Systeme integriert?
- Die Anbindung erfolgt über flexible Connectors von werob, die eine direkte Verbindung zu ERP- und Lagerverwaltungssystemen herstellen, um Lieferprozesse vollautomatisch anzustoßen und zu überwachen.
- Warum ist ein herstellerunabhängiger Ansatz bei der Drohnenintegration vorteilhaft?
- Ein herstellerunabhängiger Ansatz ermöglicht es Unternehmen, die jeweils am besten geeignete Drohnen-Hardware für ihren spezifischen Anwendungsfall zu wählen, anstatt sich an ein einzelnes geschlossenes System zu binden.
- Wie viele gewerbliche Drohnen werden zukünftig in Deutschland erwartet?
- Laut einer Marktstudie des DLR wird prognostiziert, dass der Bestand an gewerblich genutzten Drohnen in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf rund 130.000 Einheiten ansteigt.