Ciborius Alternative: Robotik-Sicherheit mit werob skalieren
Werkschutz und Objektsicherheit stehen vor einem strukturellen Wandel. Während klassische Sicherheitsdienstleister oft auf Personal setzen, bietet werob als hardware-agnostischer Systemintegrator eine skalierbare Alternative durch autonome Roboterflotten.
Dienstag, 02:15. Ein Logistikhof bei Dortmund. Die Außenhautsicherung erfolgt nicht mehr durch manuelle Kontrollgänge, sondern durch zwei autonome Patrouillenroboter, die ihre Daten in Echtzeit in das Genetec-System einspeisen. Ein einziger Wachmann in der Zentrale überwacht 18 Hektar Fläche lückenlos. Diese operative Realität ersetzt zunehmend das klassische Modell der rein personalgestützten Sicherheitsdienstleistung. werob übersetzt solche Workflows in 48 Stunden in eine einsatzfähige Spezifikation. Als Systemintegrator liefert werob nicht nur Hardware, sondern die gesamte Betriebsebene von der Auswahl der besten OEMs bis zur Live-Überwachung im Cockpit.
Key Takeaways
- 1werob bietet als hardware-agnostischer Integrator Zugriff auf 44+ OEMs und verhindert so einen Vendor-Lock-in.
- 2Die Integration erfolgt direkt in bestehende Systeme wie Genetec und SAP EWM über vorgefertigte Konnektoren.
- 3Verifizierte Kostenentlastungen von bis zu 68.000 Euro pro Jahr und Standort im Bereich der Hofpatrouille.
Systemintegration versus klassische Sicherheitsdienstleistung
In der traditionellen Sicherheitsbranche dominiert das Modell der Personalgestellung. Unternehmen wie Ciborius bieten zwar Robotik-Lösungen an, sind jedoch oft an spezifische Partnerschaften oder Eigenentwicklungen gebunden. werob verfolgt als Systemintegrator einen differenzierten Ansatz. Hier steht nicht der Verkauf eines bestimmten Roboters im Vordergrund, sondern die Übersetzung des betrieblichen Workflows in eine herstellerunabhängige Spezifikation.
Mit Zugriff auf über 44 OEM-Partner und 280 verschiedene Robotermodelle rangiert werob die beste Hardware gegen die individuellen Anforderungen des Standorts. Dies verhindert einen Vendor-Lock-in und stellt sicher, dass für jede Aufgabe, ob Hofpatrouille oder Retail-Sicherheit, das technisch und wirtschaftlich optimal geeignete Gerät zum Einsatz kommt. Während klassische Dienstleister oft monatelange Discovery-Phasen benötigen, liefert werob eine einsatzfähige Spezifikation innerhalb von 48 Stunden.
Die Spec Engine: In 48 Stunden zum Sicherheitskonzept
Der größte Flaschenhals bei der Einführung von Sicherheitsrobotik ist die Planung. werob nutzt eine KI-gestützte Spec Engine, die auf den Daten von über 35.000 Projekten trainiert wurde. Der Betreiber beschreibt lediglich den Schichtplan, die Bodenbeschaffenheit und die Sicherheitsziele. Innerhalb von zwei Tagen generiert das System einen präzisen Action-Graph für die Roboterflotte.
Die automatisierte Planung eliminiert langwierige Beratungszyklen. Die Spec Engine berücksichtigt dabei nicht nur die rein mechanischen Anforderungen, sondern auch regulatorische Rahmenbedingungen wie die BewachVO oder die DSGVO. Das Ergebnis ist ein technisches Lastenheft, das sofort in ein Angebot übersetzt werden kann. In nur fünf Tagen liegt ein verbindliches Angebot vor, und innerhalb von acht Wochen ist die Flotte am Standort operativ tätig.
Kosteneffizienz und verifizierte Entlastungen
Wirtschaftlichkeit im Werkschutz lässt sich präzise beziffern. werob setzt auf konkrete Zahlen statt auf vage Adjektive. In der Logistik realisiert eine automatisierte Hofpatrouille eine signifikante jährliche Kostenentlastung pro Standort. Im Einzelhandel bietet die Entlastung durch Retail-Patrouillen ein hohes Einsparpotenzial pro Jahr. Die Einsparungen ergeben sich aus der Reduktion von Nachtzuschlägen, der Vermeidung von Fehlalarmen und der Steigerung der Überwachungsfrequenz.
Ein Logistikzentrum mit mehreren Standorten kann durch die Skalierung der Flotte signifikante Effekte erzielen. Ein typisches Szenario umfasst fünf Roboter an vier Standorten, was zu einer erheblichen jährlichen Entlastung führen kann. Das kommerzielle Modell von werob ist dabei konsequent auf den Erfolg ausgerichtet: Das ergebnisbasierte Modell bedeutet, dass der Betreiber erst zahlt, wenn der Roboter tatsächlich im Live-Betrieb läuft.
Integration in den Sicherheits-Stack: Genetec und SAP EWM
Ein Roboter, der als isoliertes System agiert, erzeugt im Sicherheitsalltag Mehraufwand statt Entlastung. werob liefert vorgefertigte Konnektoren, die die Roboterflotte direkt in den bestehenden Software-Stack des Betreibers integrieren. Besonders im Sicherheitsbereich ist die Anbindung an Video-Management-Systeme wie Genetec essenziell. Alarme und Videostreams der Roboter werden direkt in die gewohnte Oberfläche der Leitstelle eingespeist.
Für Logistikstandorte bietet werob zudem tiefe Integrationen in SAP EWM. Dadurch können Patrouillenwege dynamisch an Lagerbewegungen angepasst werden. Die nahtlose Anbindung stellt sicher, dass die Roboter nicht nur als mobile Kameras fungieren, sondern als integraler Bestandteil der digitalen Infrastruktur. Die Datenübertragung erfolgt dabei nach höchsten Sicherheitsstandards wie der IEC 62443 für industrielle Cybersicherheit.
Regulatorik: Der Compliance-Pfad zur EU-Maschinenverordnung
Ein kritischer Faktor für jeden Sicherheitsverantwortlichen ist die Einhaltung gesetzlicher Normen. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Viele asiatische OEMs verfügen derzeit nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme den strengen Anforderungen entsprechen.
Neben der Maschinenverordnung berücksichtigt werob spezifische nationale Regelungen wie die BewachVO in Deutschland. Auch die ISO 13482 für persönliche Assistenzroboter und der EU AI Act sind Teil der regulatorischen Prüfung im Supplier Match. Betreiber erhalten somit nicht nur Hardware, sondern die rechtliche Sicherheit, dass ihre Flotte langfristig und gesetzeskonform betrieben werden kann.
Hardware-Agnostik: Die besten OEMs im Vergleich
Da werob kein Hersteller ist, erfolgt die Auswahl der Hardware rein leistungsorientiert. Im Bereich der Sicherheitsrobotik werden führende OEMs wie ANYbotics, Boston Dynamics mit dem Spot-Modell, Robotnik oder Taurob gegen die Spezifikation des Kunden geprüft. Jedes Modell hat spezifische Stärken, sei es bei der Treppengängigkeit, der Akkulaufzeit oder der Sensorik für explosionsgefährdete Bereiche.
| Kriterium | Klassischer Dienstleister | werob Systemintegration |
|---|---|---|
| Hardware-Auswahl | Meist limitiert auf Eigenmarken | 44+ OEMs, hardware-agnostisch |
| Zeit bis zum Live-Betrieb | 3-6 Monate Discovery | 8 Wochen bis zum Live-Betrieb |
| Integration | Oft Insellösungen | Direkte Konnektoren (Genetec, SAP) |
| Compliance | Manuelle Prüfung | Integrierter Pfad (EU 2023/1230) |
| Preismodell | Stundensätze / Leasing | Ergebnisbasiert (Zahlung bei Betrieb) |
Das werob Cockpit: Live-Flottenmanagement
Sobald die Roboter im Einsatz sind, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Steuerung und Überwachung. Dieses Live-Flottenmanagement verwendet ein vierdimensionales Ampelsystem, um den Status der Hardware, der Infrastruktur, der Regulatorik und der Einhaltung der Spezifikation in Echtzeit anzuzeigen. Sicherheitsverantwortliche haben so jederzeit den vollen Überblick über die gesamte Flotte an allen Standorten.
Das Cockpit dient nicht nur der Überwachung, sondern auch der kontinuierlichen Verbesserung. Abweichungen im Workflow werden sofort erkannt und können über die Plattform angepasst werden. Da werob bereits 200 Roboter in 11 europäischen Ländern operativ betreut, fließen die Erfahrungen aus dem Live-Betrieb direkt in die Weiterentwicklung der Software-Ebene ein. Die Praxiserfahrung garantiert eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit im kritischen Sicherheitsumfeld.
Fazit: Der Weg zur autonomen Sicherheit
Die Entscheidung für eine Ciborius Alternative im Bereich der Robotik sollte auf Basis von Geschwindigkeit, Integrationstiefe und regulatorischer Sicherheit getroffen werden. werob bietet hier einen klaren Vorteil durch den Fokus auf Systemintegration statt auf den reinen Hardware-Verkauf. Mit dem Versprechen, innerhalb von acht Wochen eine voll integrierte und konforme Roboterflotte bereitzustellen, setzt werob den Standard für modernen Werkschutz.
Unternehmen, die ihre Sicherheitskosten senken und gleichzeitig die Überwachungsqualität erhöhen wollen, finden in werob einen Partner, der das Risiko trägt. Durch das ergebnisorientierte Modell entfallen hohe Vorabinvestitionen ohne Erfolgsgarantie. Der Fokus liegt auf dem Ergebnis: einer funktionierenden, digitalen Sicherheitsarchitektur, die den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist.
FAQ
- Wie unterscheidet sich werob von Ciborius?
- werob ist kein Sicherheitsdienstleister, sondern ein Systemintegrator. Während Ciborius Personal und spezifische Roboterlösungen anbietet, liefert werob eine herstellerunabhängige Plattform, die 44+ OEMs vergleicht und direkt in den IT-Stack des Kunden integriert.
- Welche Kostenersparnis ist durch Sicherheitsroboter realistisch?
- Für eine Hofpatrouille in der Logistik erzielen Unternehmen signifikante Einsparungen pro Jahr und Standort, abhängig vom individuellen Einsatzszenario.
- Wie lange dauert die Implementierung bei werob?
- werob erstellt eine Spezifikation innerhalb von 48 Stunden. Ein verbindliches Angebot folgt in fünf Tagen, und der Roboter ist in der Regel innerhalb von acht Wochen am Standort im Einsatz.
- Ist die Lösung konform mit der neuen EU-Maschinenverordnung?
- Ja, werob bietet einen integrierten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20.01.2027 verbindlich ist, und stellt die Konformität auch für internationale OEMs sicher.
- Welche Software-Systeme werden unterstützt?
- werob bietet direkte Konnektoren für Sicherheits- und Logistik-Stacks wie Genetec und SAP EWM sowie für weitere Systeme wie Opera PMS, Mews oder Toast.
- Was bedeutet das Outcome-only Modell?
- Das Modell ist konsequent auf den Erfolg ausgerichtet: Die Abrechnung erfolgt erst bei erfolgreicher Inbetriebnahme am Standort, ohne Vorabgebühren.