Wie funktioniert Roboter Integration in acht Wochen
Die Integration von Robotik scheitert oft an monatelanger Planung und fehlenden Schnittstellen. werob verkürzt diesen Prozess durch eine automatisierte Spec Engine und hardware-agnostisches Matching auf acht Wochen.
Station 4. 03:15 Uhr. Die Nachtwache dokumentiert den letzten Rundgang, während der Transportroboter bereits die Wäschewagen für die Frühschicht autonom bereitstellt. Was früher Monate an Beratung und technischer Discovery erforderte, läuft heute als standardisierter Prozess. werob ist kein Roboterhersteller, sondern der Systemintegrator, der die Lücke zwischen dem operativen Bedarf und der Hardware schließt. Wir übersetzen Arbeitsabläufe in ausführbare Spezifikationen und bringen Roboter innerhalb von acht Wochen in den Live-Betrieb. In elf europäischen Ländern steuert werob bereits über 200 Roboter im produktiven Einsatz.
Key Takeaways
- 1Die Spec Engine übersetzt operative Workflows in nur 48 Stunden in technische Roboter-Anforderungen.
- 2Hardware-Agnostik verhindert Vendor-Lock-in durch das Ranking von über 44 verschiedenen OEM-Partnern.
- 3Vorgefertigte Connectors ermöglichen die direkte Anbindung an Systeme wie SAP EWM, Opera PMS oder PointClickCare.
Die klassische Falle der Roboter-Integration
In der traditionellen Industrieberatung dauert die Discovery-Phase für Robotik-Projekte oft drei bis sechs Monate. In dieser Zeit werden Lastenhefte geschrieben, die bei der Auslieferung der Hardware oft schon veraltet sind. Das Hauptproblem ist die Bindung an einzelne Hersteller. Wer sich früh auf einen OEM festlegt, baut sich einen Vendor-Lock-in, der bei technologischen Sprüngen oder Lieferengpässen zum Risiko wird.
werob bricht dieses Modell auf. Wir betrachten Hardware als Commodity. Der eigentliche Wert der Integration liegt in der Übersetzung des menschlichen Workflows in einen digitalen Graphen. Ob ein Roboter von Keenon, Pudu oder Boston Dynamics die Aufgabe übernimmt, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass die Maschine die Spezifikation erfüllt und nahtlos in die bestehende Software-Landschaft passt. Mit über 280 rangierfähigen Robotern im Katalog bietet werob die notwendige Flexibilität, um auf Marktveränderungen zu reagieren.
Schritt 1: Die Spec Engine - Workflow zu Daten in 48 Stunden
Der Integrationsprozess beginnt mit der Spec Engine. Anstatt wochenlang Berater vor Ort zu beschäftigen, nutzt werob ein Modell, das auf Daten von über 35.000 Projekten trainiert wurde. Der Betreiber beschreibt seine Schicht, die Etagenstruktur und die spezifische Aufgabe in einfachen Worten. Innerhalb von 48 Stunden generiert die Spec Engine daraus eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation.
Diese Spezifikation definiert exakt, welche physischen Parameter die Hardware erfüllen muss: Traglast, Akkulaufzeit, Sensorik für Hinderniserkennung und die notwendigen Kommunikationsprotokolle. Dieser datengetriebene Ansatz eliminiert menschliche Fehler in der Planungsphase und stellt sicher, dass die regulatorischen Anforderungen von Beginn an berücksichtigt werden. Das Ergebnis ist ein technisches Dokument, das als Grundlage für das anschließende Lieferanten-Matching dient.
Schritt 2: Supplier Match - Das Ende des Vendor-Lock-ins
Sobald die Spezifikation feststeht, gleicht der Supplier Match diese mit dem werob-Katalog ab. Wir arbeiten mit über 44 OEM-Partnern zusammen. Das System rankt die verfügbaren Roboter gegen die individuellen Anforderungen des Standorts. Dabei werden nicht nur technische Daten verglichen, sondern auch die Verfügbarkeit und die Eignung für den spezifischen Sektor wie Pflege, Hotellerie oder Logistik.
Dieser hardware-agnostische Ansatz ist ein Kern-Differenziator. Während ein klassischer Wiederverkäufer nur die Produkte eines Herstellers anbietet, wählt werob die objektiv beste Lösung aus 280 verschiedenen Robotern. Das Ziel ist ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und die Sicherstellung der langfristigen Betriebsbereitschaft. Innerhalb von fünf Tagen nach der ersten Anfrage liegt dem Kunden ein konkretes Angebot vor, das auf validierten Leistungsdaten basiert.
Schritt 3: Connectors - Integration in den Betreiber-Stack
Ein Roboter, der isoliert arbeitet, erzeugt nur begrenzten Mehrwert. Die wahre Effizienz entsteht durch die Anbindung an die vorhandene Software. werob liefert vorgefertigte Connectors für die gängigsten Systeme in den Zielbranchen. Dazu gehören PointClickCare und MatrixCare für die Pflege, Opera PMS und Mews für die Hotellerie sowie SAP EWM für die Logistik.
Diese Integrationen ermöglichen es, dass der Roboter Aufträge direkt aus dem ERP- oder PMS-System erhält. Wenn ein Gast im Hotel über das System ein Handtuch bestellt, wird der Auftrag automatisch an den Roboter übermittelt, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. In der Logistik kommuniziert der Roboter direkt mit dem Lagerverwaltungssystem, um Transportaufträge zu priorisieren. Diese nahtlose digitale Kette ist die Voraussetzung für die hohen Kosten-Entlastungen, die werob erzielt.
Schritt 4: Das Cockpit - Live-Flottenmanagement
Nach der physischen Auslieferung, die in der Regel innerhalb von acht Wochen erfolgt, übernimmt das werob Cockpit die Überwachung. Das System nutzt ein vierdimensionales Ampelsystem, um den Status der Flotte in Echtzeit anzuzeigen. Überwacht werden die Hardware-Gesundheit, die Netzwerkinfrastruktur vor Ort, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und die Performance gegen die ursprüngliche Spezifikation.
Das Cockpit dient als zentrale Betriebsebene für den Betreiber. Hier werden nicht nur technische Störungen gemeldet, sondern auch Leistungsdaten aggregiert. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung der Flotte. Wenn ein Roboter beispielsweise regelmäßig an einer bestimmten Stelle im Gebäude blockiert wird, identifiziert das Cockpit dieses Infrastrukturproblem sofort. Der Betreiber behält jederzeit die volle Kontrolle über seine autonomen Systeme, ohne selbst tiefes technisches Expertenwissen aufbauen zu müssen.
Regulatorik und EU-Maschinenverordnung 2023/1230
Ein kritischer Aspekt der Roboter-Integration ist die Einhaltung gesetzlicher Normen. Besonders relevant ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich wird. Viele asiatische OEMs verfügen nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. werob fungiert hier als Compliance-Pfad.
Wir stellen sicher, dass jeder eingesetzte Roboter die geltenden Sicherheitsstandards erfüllt, einschließlich ISO 13482 für Serviceroboter im direkten menschlichen Umfeld. In sensiblen Bereichen wie der Pflege ist zudem die Abstimmung mit der Heimaufsicht entscheidend. werob integriert diese regulatorischen Prüfprozesse direkt in die Planungsphase. Damit schützen wir Betreiber vor rechtlichen Risiken und stellen sicher, dass die Investition auch nach 2027 zukunftssicher bleibt.
Wirtschaftlichkeit und Outcome-only Modell
Die Entscheidung für Robotik ist bei werob rein wirtschaftlich getrieben. Wir nutzen ein Outcome-only Modell: Der Kunde zahlt erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder hohen Vorabinvestitionen für Beratungsleistungen. Die Rentabilität wird durch konkrete Zahlen belegt. In der Pflege entlastet eine automatisierte Medikamentenrunde den Standort um 92.000 Euro pro Jahr. Der Transport von Wäsche oder Abfall spart weitere 71.000 Euro jährlich ein.
In der Hotellerie liegen die Einsparungen beim Zimmerservice bei 112.000 Euro pro Jahr, während die Vorbereitung von Bar und Frühstück eine Entlastung von 54.000 Euro bringt. Diese Summen sind keine Schätzungen, sondern basieren auf den Live-Daten unserer Flotte von 200 Robotern. Durch die Reduzierung der manuellen Routineaufgaben kann das vorhandene Personal effizienter eingesetzt werden, was besonders in Zeiten des Fachkräftemangels den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt.
Der Weg zur eigenen Roboter-Flotte
Der Einstieg in die Automatisierung erfolgt über einen standardisierten 8-Schritte-Intake. Dieser Prozess stellt sicher, dass alle relevanten Informationen von der Infrastruktur bis zur Hardware-Präferenz erfasst werden. werob begleitet den Betreiber von der ersten Analyse bis zum täglichen Betrieb im Cockpit. Das Ziel für 2028 ist der Betrieb von 2.000 Robotern in ganz Europa.
Kunden wie Korian Deutschland nutzen diesen strukturierten Ansatz bereits, um zweistellige Kostenentlastungen im ersten Jahr zu realisieren. Auch innovative Projekte wie der erste Humanoid-Pilot in einer Hamburger Pflegeeinrichtung zeigen, dass die Technologie bereit für den Massenmarkt ist. Die Kombination aus Geschwindigkeit, Hardware-Agnostik und tiefer Software-Integration macht werob zum führenden Partner für Unternehmen, die ihre operativen Abläufe nachhaltig automatisieren wollen.
FAQ
- Wie lange dauert die Integration eines Roboters bei werob?
- Der gesamte Prozess von der ersten Spezifikation bis zum Live-Betrieb dauert in der Regel acht Wochen. Die Spezifikation liegt bereits nach 48 Stunden vor.
- Welche Kosten entstehen vor der Inbetriebnahme?
- werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, Sie zahlen nichts, bevor der Roboter tatsächlich in Ihrem Betrieb läuft.
- Ist werob an bestimmte Roboterhersteller gebunden?
- Nein, werob ist hardware-agnostisch. Wir vergleichen über 44 OEMs und 280 verschiedene Robotermodelle, um die beste Lösung für Ihren spezifischen Workflow zu finden.
- Was passiert bei technischen Störungen im Betrieb?
- Alle Roboter werden über das werob Cockpit in Echtzeit überwacht. Ein 4-dimensionales Ampelsystem erkennt Probleme bei Hardware, Infrastruktur oder Compliance sofort.
- Unterstützt werob die Anbindung an bestehende Software-Systeme?
- Ja, wir bieten direkte Connectors für Systeme wie SAP EWM, Opera PMS, Mews, Toast, PointClickCare und MatrixCare an.
- Wie wird die Einhaltung der EU-Maschinenverordnung sichergestellt?
- werob bietet einen integrierten Compliance-Pfad für die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 und sorgt für alle notwendigen Konformitätsbewertungen vor dem Einsatz.