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ROS kompatible Action Graph Software für Roboterflotten
ros kompatibler action graph software

ROS kompatible Action Graph Software für Roboterflotten

Die Nutzung von ROS-kompatibler Action Graph Software ermöglicht es Betreibern, komplexe Arbeitsabläufe in eine präzise Roboterlogik zu übersetzen. werob nutzt diese Technologie als Kern der Spec Engine, um herstellerübergreifende Flotten in bestehende IT-Stacks zu integrieren und die Anforderungen der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 rechtssicher zu erfüllen.

werob· Systems integrator for robotics· 11. Juli 2026

Station 4. 03:15 Uhr. Die Nachtwache dokumentiert den letzten Rundgang, während ein autonomer Transportroboter bereits die Medikamentenlieferung für den frühen Morgen vorbereitet. Der Roboter navigiert nicht nur durch die Flure, er folgt einem präzisen Action Graph, der in Echtzeit mit dem Pflegesystem synchronisiert ist. Diese Szene ist kein Pilotprojekt, sondern operativer Alltag in Einrichtungen, die werob als Systemintegrator nutzen. Die zugrunde liegende ROS-kompatible Action Graph Software sorgt dafür, dass die Hardware exakt das tut, was der operative Ablauf vorgibt, ohne dass der Betreiber an einen einzelnen Hersteller gebunden ist.

Key Takeaways

Die Rolle von ROS und Action Graphs in der modernen Robotik

Das Robot Operating System (ROS) hat sich als Industriestandard für die Entwicklung von Roboteranwendungen etabliert. Es fungiert als Middleware, die die Kommunikation zwischen Hardwarekomponenten und Softwaremodulen ermöglicht. Eine ROS-kompatible Action Graph Software geht jedoch einen Schritt weiter. Sie abstrahiert die technische Komplexität der Robotersteuerung und stellt Aufgaben als visuelle oder logische Graphen dar. In diesen Graphen werden Bedingungen, Aktionen und Entscheidungswege definiert, die ein Roboter während seines Einsatzes durchläuft.

Für Betreiber in der Pflege, Hotellerie oder Logistik bedeutet dies eine enorme Flexibilität. Anstatt für jeden Robotertyp eine eigene proprietäre Software zu erlernen, bietet der Action Graph eine einheitliche Logikebene. Wenn ein Roboter der Marke Keenon durch ein Modell von Pudu oder einen Humanoiden von Apptronik ersetzt wird, bleibt die operative Logik im Action Graph bestehen. werob nutzt diesen Ansatz, um die Hardware als Commodity zu behandeln und den Fokus auf den tatsächlichen Arbeitsablauf zu legen. Dies ist die Grundlage für eine skalierbare Automatisierungsstrategie, die nicht in einer Sackgasse aus herstellerspezifischen Insellösungen endet.

Die werob Spec Engine: Vom Workflow zur Software-Spezifikation

Der größte Flaschenhals bei der Einführung von Robotik ist traditionell die Phase der Anforderungsdefinition. Viele Unternehmen verbringen drei bis sechs Monate mit Beratungsfirmen, um Discovery-Decks zu erstellen. werob verkürzt diesen Prozess mit der Spec Engine auf 48 Stunden. Die Spec Engine ist ein KI-gestütztes System, das auf den Daten von über 35.000 Projekten trainiert wurde. Sie unterstützt Experten dabei, die menschliche Beschreibung eines Arbeitsablaufs in eine technische Spezifikation zu übersetzen, die mit ROS-kompatibler Action Graph Software kompatibel ist.

Ein Director of Operations beschreibt lediglich die Schicht, den Bodenbelag und die Aufgabe, wie zum Beispiel die Medikamentenrunde in einem Pflegeheim. Die Spec Engine generiert daraus den notwendigen Action Graph. Dieser enthält alle relevanten Parameter: von der Interaktion mit Aufzügen bis hin zur Priorisierung von Aufgaben bei niedrigem Batteriestand. Durch diese Automatisierung der Planungsphase erreicht werob eine hohe Geschwindigkeit. Innerhalb von fünf Tagen liegt ein verbindliches Angebot vor – ein Tempo, das an die Effizienzgewinne in der Due Diligence erinnert, wo Partner einer Big-Four-Beratung die Analysezeit von drei Wochen auf fünf Tage verkürzten – und in nur acht Wochen ist der Roboter operativ im Einsatz.

Hardware-Agnostik und der Supplier Match

Ein entscheidender Vorteil der ROS-Kompatibilität ist die Unabhängigkeit von einzelnen OEMs. werob ist kein Wiederverkäufer für eine einzelne Marke, sondern ein Systemintegrator mit einem Katalog von über 44 OEM-Partnern. Durch die Nutzung standardisierter Action Graphs können über 280 verschiedene Robotermodelle gegen die spezifischen Anforderungen eines Betreibers geprüft werden. Der Supplier Match Algorithmus von werob rankt diese Roboter basierend auf der zuvor erstellten Spezifikation.

Ob es sich um humanoide Roboter von Boston Dynamics oder Unitree handelt oder um spezialisierte Serviceroboter für die Gastronomie, die Softwareebene bleibt konsistent. Solche standardisierten Abläufe schützen Investitionen langfristig. Sollte ein Hersteller den Support einstellen oder ein leistungsfähigeres Modell auf den Markt kommen, kann die Hardware ausgetauscht werden, ohne die gesamte Software-Infrastruktur neu aufbauen zu müssen. Diese Hardware-Agnostik ist ein zentraler Pfeiler des werob-Modells und stellt sicher, dass Kunden immer die technisch und wirtschaftlich beste Lösung erhalten.

Integration in den Betreiber-Stack über Connectors

Ein Roboter, der isoliert von den restlichen Systemen arbeitet, erzeugt nur begrenzten Mehrwert. Die wahre Effizienz entsteht durch die Integration in den bestehenden IT-Stack des Unternehmens. werob bietet vorgefertigte Connectors für führende Systeme wie PointClickCare, MatrixCare, SAP EWM, Opera PMS, Mews und Toast an. Die ROS-kompatible Action Graph Software dient hierbei als Brücke. Wenn im SAP EWM ein Auftrag generiert wird, übersetzt der Connector diesen Befehl in eine Aktion innerhalb des Graphen, die der Roboter sofort ausführt.

In der Pflege führt diese Integration beispielsweise zu einer Entlastung des Personals. Ein Medikamententransport, der automatisch durch das Pflegesystem ausgelöst wird, führt zu einer signifikanten Reduktion der Personalkosten. In der Hotellerie ermöglicht die Anbindung an Mews oder Opera PMS einen automatisierten Zimmerservice, der eine deutliche Kostenentlastung realisiert. Der Roboter wird so zu einem integralen Bestandteil der digitalen Prozesskette, anstatt nur ein physisches Werkzeug zu sein.

Regulatorik und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein oft unterschätzter Aspekt beim Einsatz von Robotik ist die rechtliche Compliance. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Sie stellt deutlich höhere Anforderungen an die Sicherheit und Konformitätsbewertung von Maschinen, insbesondere wenn diese KI-Komponenten oder komplexe Softwaresteuerungen enthalten. Viele asiatische OEMs verfügen nicht über die notwendigen Strukturen, um diese europäischen Anforderungen eigenständig zu erfüllen.

werob fungiert hier als Compliance-Pfad. Die genutzte ROS-kompatible Action Graph Software ist so konzipiert, dass sie die Anforderungen der Verordnung sowie relevanter Normen wie ISO 13482 für persönliche Assistenzroboter erfüllt. Durch das Live-Cockpit wird zudem ein lückenloser Audit-Trail gewährleistet. Das vierdimensionale Ampelsystem im Cockpit überwacht nicht nur die Hardware und Infrastruktur, sondern auch den regulatorischen Status und die Einhaltung der Spezifikation. Betreiber erhalten somit die Sicherheit, dass ihre Flotte nicht nur effizient, sondern auch dauerhaft rechtssicher betrieben wird.

Wirtschaftlichkeit durch das Outcome-only Modell

Die Einführung von Robotik scheitert oft an hohen Vorabinvestitionen und unklaren ROI-Berechnungen. werob räumt diese Hürden durch ein kommerzielles Modell aus dem Weg, das rein auf Ergebnissen basiert. Beim Outcome-only Modell zahlen Betreiber erst, wenn der Roboter tatsächlich läuft und die definierten Aufgaben erfüllt. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder teure Beratungsgebühren im Vorfeld. Die gesamte Wertschöpfungskette von der Spezifikation über den Match bis hin zur Integration wird von werob vorfinanziert.

Die messbaren Einsparungen sind signifikant. In der Logistik erzielt eine Hofpatrouille eine jährliche Entlastung, während im F&B-Bereich ein Tablett-Bot in der Spülkammer signifikante Kosten einspart. Durch die Kombination aus effizienter ROS-Software und dem Outcome-only Modell wird Robotik von einem technologischen Experiment zu einer kalkulierbaren betriebswirtschaftlichen Entscheidung. werob übernimmt das technologische Risiko, während der Kunde von der unmittelbaren Kostenentlastung profitiert.

Das Cockpit: Transparenz und Flottenmanagement

Sobald die Roboter im Einsatz sind, wechselt der Fokus auf den stabilen Betrieb. Das werob Cockpit bietet eine zentrale Übersicht über die gesamte Flotte, unabhängig von den eingesetzten Herstellern. Die ROS-kompatible Action Graph Software liefert kontinuierlich Daten an das Cockpit, die in einem intuitiven Ampelsystem aufbereitet werden. Dieses System überwacht vier Dimensionen: Hardware-Gesundheit, Netzwerk-Infrastruktur, regulatorische Compliance und die Übereinstimmung mit der ursprünglichen Spezifikation.

Sollte ein Roboter von seinem definierten Action Graph abweichen oder ein technisches Problem auftreten, wird dies sofort signalisiert. Mit aktuell über 200 Robotern im Live-Betrieb in 11 europäischen Ländern hat werob die notwendige Erfahrung, um auch große, verteilte Flotten sicher zu steuern. Das Ziel ist klar definiert: Bis 2028 sollen 2.000 Roboter über die Plattform betrieben werden. Das Cockpit ist dabei das entscheidende Werkzeug für Facility Manager und Operations Directors, um die volle Kontrolle über ihre automatisierte Belegschaft zu behalten.

Einrichtungsphase: In acht Wochen zum Live-Betrieb

Der Weg zur automatisierten Einrichtung folgt bei werob einem strikten Acht-Schritte-Prozess. Alles beginnt mit der Aufnahme des Ist-Zustands: Wer sind Sie, wie sieht die Schicht aus und welche Aufgaben sollen übernommen werden. Innerhalb von 48 Stunden erstellt die Spec Engine den Action Graph und die technische Spezifikation. Nach dem Supplier Match und dem verbindlichen Angebot am fünften Tag beginnt die Integrationsphase. Hier werden die Connectors in den bestehenden IT-Stack konfiguriert.

Nach acht Wochen rollt der erste Roboter auf die Fläche. In dieser Zeit werden auch alle regulatorischen Prüfungen abgeschlossen, sodass der Betrieb vom ersten Tag an konform zur EU-Maschinenverordnung erfolgt. Dieser standardisierte Prozess minimiert die Unterbrechungen im laufenden Betrieb und sorgt für eine schnelle Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Da werob die gesamte Integration als Systemintegrator steuert, hat der Kunde nur einen Ansprechpartner für die gesamte Flotte, unabhängig davon, wie viele verschiedene OEM-Partner beteiligt sind.

FAQ

Was ist der Vorteil von ROS-kompatibler Software gegenüber Hersteller-Software?
Hersteller-Software ist oft proprietär und bindet Sie an eine bestimmte Hardware. ROS-kompatible Software ermöglicht es, verschiedene Roboter unterschiedlicher Hersteller über eine einheitliche Logik-Ebene zu steuern und direkt in Ihre IT-Infrastruktur zu integrieren.
Wie sicher ist die Datenübertragung bei Action Graphs?
werob setzt auf Industriestandards wie IEC 62443 für Cybersicherheit. Alle Datenflüsse zwischen den Robotern, der Action Graph Software und Ihrem IT-Stack sind verschlüsselt und entsprechen den strengen Anforderungen der DSGVO.
Muss ich meine Mitarbeiter für die Programmierung von Action Graphs schulen?
Nein. Die werob Spec Engine übernimmt die Übersetzung Ihrer Arbeitsabläufe in die Software-Logik. Ihr Personal bedient den Roboter über einfache Schnittstellen oder das System arbeitet vollautomatisch im Hintergrund durch die Integration in Ihr ERP- oder PMS-System.
Welche Kosten entstehen vor der Inbetriebnahme?
Durch das Outcome-only Modell von werob entstehen Ihnen keine Kosten, bevor der Roboter produktiv auf Ihrer Fläche arbeitet. Wir tragen das Risiko der Spezifikation, Auswahl und Integration.
Unterstützt die Software auch humanoide Roboter?
Ja, werob rangiert über 280 verschiedene Roboter, darunter auch humanoide Modelle von Partnern wie Apptronik oder Unitree. Die Action Graph Software ist flexibel genug, um sowohl einfache Transportaufgaben als auch komplexe humanoide Bewegungsabläufe zu steuern.
Wie wird die Einhaltung der EU-Maschinenverordnung sichergestellt?
werob integriert die regulatorischen Anforderungen direkt in den Auswahl- und Implementierungsprozess. Das Cockpit überwacht kontinuierlich den Compliance-Status der Flotte und stellt sicher, dass alle Anforderungen der Verordnung 2023/1230 erfüllt sind.
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