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Robotik Supplier Matching: Den richtigen OEM für Ihren Betrieb finden
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Robotik Supplier Matching: Den richtigen OEM für Ihren Betrieb finden

Die Auswahl eines Roboters scheitert oft an mangelnder Spezifikation. werob übersetzt Ihre Arbeitsabläufe in 48 Stunden in technische Anforderungen und matcht diese gegen 44+ OEMs.

werob· Systems integrator for robotics· 10. Juli 2026

Station 2. 22:00 Uhr. Der Medikamentenwagen steht bereit, aber die Pflegekraft ist in einem Notfall gebunden. In einer herkömmlichen Einrichtung bleibt die Runde liegen. In einer werob-gesteuerten Einrichtung übernimmt ein autonomes System den Transport. Doch welcher Roboter ist der richtige für diesen spezifischen Flur, diese Teppichkante und diese Brandschutztür. Die Antwort liegt nicht im Prospekt eines Herstellers, sondern in einem präzisen Supplier Matching. werob agiert hierbei als hardware-agnostischer Systemintegrator, der nicht den Roboter verkauft, sondern den funktionierenden Prozess. Mit über 200 Robotern im Live-Betrieb in 11 europäischen Ländern wissen wir, dass die Hardware nur 20 Prozent des Erfolgs ausmacht. Der Rest ist Spezifikation, Integration und Compliance.

Key Takeaways

Das Problem der isolierten Hardware-Entscheidung

Viele Unternehmen begehen den Fehler, zuerst einen Roboter auszuwählen und dann zu überlegen, wie er in den Betrieb passt. Dieser Ansatz führt fast immer zu teuren Pilot-Ruinen. Ein Roboter von Herstellern wie Keenon, Pudu oder Boston Dynamics ist ein Werkzeug, keine Lösung. Ohne eine präzise Übersetzung des Arbeitsablaufs in eine technische Spezifikation bleibt die Hardware ein isoliertes System. Ein Director of Operations benötigt keine Hardware-Liste, sondern eine Kostenentlastung. In der Pflege bedeutet dies beispielsweise eine jährliche Entlastung von 92.000 Euro pro Standort allein bei der Medikamentenrunde.

Wer sich frühzeitig auf einen einzelnen OEM festlegt, begibt sich in einen Vendor-Lock-in. Die technologische Entwicklung in der Robotik verläuft so schnell, dass eine heute getroffene Entscheidung in 24 Monaten veraltet sein kann. werob bricht dieses Modell auf. Als Systemintegrator bewerten wir 44+ OEM-Partner neutral gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Wir betrachten dabei nicht nur die Traglast oder die Akkulaufzeit, sondern die Integrationsfähigkeit in Ihren bestehenden Stack, sei es SAP EWM in der Logistik oder Opera PMS in der Hotellerie. Das Ziel ist ein nahtloser Betrieb ab Woche acht, nicht ein ewiges Experiment.

Die werob Spec Engine: Vom Wort zur Spezifikation in 48 Stunden

Der traditionelle Weg zur Robotik-Einführung dauert oft drei bis sechs Monate und besteht aus unzähligen Discovery-Workshops und Powerpoint-Decks. werob hat diesen Prozess radikal verkürzt. Unsere Spec Engine nutzt die Daten aus über 35.000 Projekten, um Ihre verbal beschriebenen Arbeitsabläufe in eine einsatzfähige Roboter-Spezifikation zu übersetzen. Sie beschreiben die Schicht, den Bodenbelag, die Durchgangsbreiten und die Aufgabenstellung. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie eine technische Spezifikation, die als Grundlage für das Supplier Matching dient.

Diese Geschwindigkeit ist entscheidend, um den ROI nicht durch Planungskosten zu verwässern. Die Spec Engine berücksichtigt dabei Faktoren, die oft übersehen werden: die notwendige WLAN-Infrastruktur, die Anbindung an Aufzugssteuerungen und die Einhaltung lokaler Vorschriften wie der Heimaufsicht in Deutschland. Erst wenn die Spezifikation steht, beginnt die Suche nach der Hardware. Dieser prozessorientierte Ansatz stellt sicher, dass der Roboter am Ende genau das tut, was er soll: Personal entlasten und Kosten senken. Ein Hotel kann so beispielsweise 112.000 Euro pro Jahr im Zimmerservice einsparen, weil die Spezifikation von Anfang an auf die Integration in Mews oder Opera PMS ausgelegt war.

Supplier Match: 44+ OEMs im objektiven Ranking

Sobald die Spezifikation vorliegt, gleicht unser Supplier Match diese mit unserem Katalog von über 44 OEM-Partnern ab. Wir führen derzeit 280 verschiedene Robotermodelle, die für ein Ranking in Frage kommen. Dabei bewerten wir die Hardware nach vier Dimensionen: technische Eignung, Infrastruktur-Anforderungen, regulatorische Compliance und Spezifikations-Treue. Ein Roboter, der in einer Fabrikhalle in Asien perfekt funktioniert, kann in einem deutschen Pflegeheim an der ISO 13482 oder an der fehlenden Konnektivität zu MatrixCare scheitern.

Unser Ranking ist dynamisch. Wir berücksichtigen die Lieferfähigkeit, den Wartungssupport in den 11 europäischen Ländern, in denen wir operativ tätig sind, und die Langzeitstabilität der Software-Schnittstellen. Da werob hardware-agnostisch agiert, haben wir kein Interesse daran, Ihnen ein bestimmtes Modell zu verkaufen. Unser Erfolg bemisst sich am Outcome. Sie zahlen erst, wenn der Roboter läuft. Dieses Outcome-only Modell zwingt uns dazu, beim Supplier Matching extrem präzise zu sein. Wir wählen nur die Hardware aus, von der wir wissen, dass sie die versprochene Kostenentlastung, wie etwa 71.000 Euro im Pflegetransport, auch tatsächlich realisiert.

Regulatorik als entscheidender Filter: EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Ein oft unterschätzter Aspekt beim Supplier Matching ist die rechtliche Sicherheit. Ab dem 20. Januar 2027 wird die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Viele asiatische OEMs verfügen derzeit nicht über die notwendigen Konformitätsbewertungen für den europäischen Markt. Wer heute Hardware ohne Blick auf diese Verordnung beschafft, riskiert, dass die Flotte in weniger als zwei Jahren stillgelegt werden muss. werob bietet hier den notwendigen Compliance-Pfad.

Wir prüfen jeden OEM in unserem Katalog auf die Einhaltung europäischer Standards. Das betrifft nicht nur die physische Sicherheit nach ISO 13482 für Service-Roboter, sondern auch die Cybersicherheit nach IEC 62443 und die Anforderungen des EU AI Acts. Besonders in sensiblen Bereichen wie der Pflege oder bei Sicherheitsdiensten (BewachVO) ist diese Rechtssicherheit existenziell. Unser Cockpit überwacht im Live-Betrieb permanent den Status der regulatorischen Compliance. Damit schützen wir nicht nur Ihre Investition, sondern auch die Geschäftsführung vor Haftungsrisiken. Ein sicherer Betrieb ist die Voraussetzung für jede Form der Automatisierung.

Integrationstiefe: Warum Konnektoren wichtiger sind als die Hardware

Ein Roboter, der nicht mit Ihrer Software spricht, ist nur ein teures Spielzeug. Das Supplier Matching bei werob legt daher einen massiven Fokus auf die Konnektivität. Wir liefern vorgefertigte Konnektoren in den Betreiber-Stack. Ob PointClickCare in der Pflege, Toast in der Gastronomie oder SAP EWM in der Logistik: Die Integration ist bei uns kein individuelles Projekt, sondern ein Standard-Produkt. Dies verkürzt die Zeit bis zum produktiven Einsatz auf acht Wochen.

In der Hotellerie integrieren wir beispielsweise direkt in PMS-Systeme wie Mews oder Opera. Wenn ein Gast ein Handtuch bestellt, wird dieser Befehl ohne menschliches Zutun an den Roboter übertragen. In der Logistik ermöglicht die Anbindung an SAP EWM eine Hofpatrouille, die jährlich 68.000 Euro einspart. Diese nahtlose Kommunikation zwischen der physischen Welt des Roboters und der digitalen Welt Ihres Unternehmens ist das Herzstück der werob-Plattform. Ohne diese Konnektoren bleibt jede Robotik-Initiative in der manuellen Steuerung stecken und verfehlt ihre wirtschaftlichen Ziele.

Wirtschaftlichkeit und verifizierte Kostenentlastungen

Am Ende des Tages muss sich Robotik rechnen. Ein professionelles Supplier Matching stellt sicher, dass die gewählte Hardware den maximalen ROI erzielt. Wir arbeiten nicht mit vagen Versprechungen, sondern mit harten Zahlen aus der Praxis. In der Pflege entlastet eine automatisierte Medikamentenrunde einen Standort um 92.000 Euro pro Jahr. In der Gastronomie spart ein Tablett-Bot in der Spülkammer jährlich 76.000 Euro ein. Diese Zahlen sind keine Schätzungen, sondern Ergebnisse aus unserem Live-Betrieb mit 200 Robotern.

Das werob-Modell ist auf den wirtschaftlichen Erfolg des Betreibers ausgerichtet. Da wir ein Outcome-only Modell verfolgen, tragen wir das Risiko der Hardware-Auswahl mit. Wenn der Roboter nicht die spezifizierte Leistung bringt, verdient werob kein Geld. Diese Interessenidentität zwischen Integrator und Betreiber ist einzigartig am Markt. Wir vergleichen die Anschaffungskosten, die Wartungsgebühren und die operative Effizienz der OEMs, um das Paket mit der besten Kosten-Nutzen-Relation zu schnüren. Ein Golfclub kann so durch automatisiertes Greens-Mähen 31.000 Euro pro Jahr einsparen, während ein Security-Dienst im Retail-Bereich 58.000 Euro durch Patrouillen-Roboter freisetzt.

Vergleich der Matching-Kriterien für verschiedene Sektoren

Die Anforderungen an das Supplier Matching variieren stark je nach Branche. Während in der Pflege die Mensch-Roboter-Interaktion und die Hygiene (HACCP-ähnliche Standards) im Vordergrund stehen, zählen in der Logistik vor allem Durchsatz und Robustheit. Die folgende Tabelle zeigt, wie werob verschiedene Kategorien gewichtet:

+
KriteriumPflege / Senior LivingHotellerie / F&BLogistik / Security
ComplianceISO 13482, HeimaufsichtHACCP, DSGVOIEC 62443, BewachVO
IntegrationPointClickCare, MatrixCareOpera, Mews, ToastSAP EWM, Genetec
Hardware-FokusKompaktheit, SensorikDesign, AkkulaufzeitTraglast, Geländegängigkeit
Kosten-Offset92.000 € (Medikamente)112.000 € (Zimmerservice)68.000 € (Hofpatrouille)

Diese differenzierte Betrachtung stellt sicher, dass ein für die Logistik optimierter Roboter nicht fälschlicherweise in einem Hotel eingesetzt wird, nur weil er dort theoretisch auch fahren könnte. Das Matching berücksichtigt die feinen Nuancen des operativen Alltags.

Humanoide vs. spezialisierte Service-Roboter

Ein aktueller Trend im Supplier Matching ist die Einbindung humanoider Roboter von Partnern wie Apptronik, Figure AI oder Unitree. Während spezialisierte Roboter wie die von Keenon oder Pudu exzellent in ihrer Nische funktionieren, bieten Humanoide eine theoretisch unbegrenzte Flexibilität. werob betreibt bereits das erste Humanoid-Pilotprojekt in einer Hamburger Pflegeeinrichtung, das sich in Woche 12 des Betriebs befindet. Hier zeigt sich, dass das Matching für Humanoide noch komplexere Anforderungen an die Spec Engine stellt.

Für die meisten aktuellen Business-Cases sind jedoch spezialisierte Service-Roboter oft die wirtschaftlichere Wahl. Ein Roboter zur Reinigung von Küchenböden spart 44.000 Euro pro Jahr und ist sofort einsatzbereit. Humanoide sind die Zukunft für multifunktionale Aufgaben, erfordern aber eine noch tiefere Integration in die KI-gesteuerten Action-Graphs von werob. Wir beraten Sie neutral, ob Ihr Anwendungsfall bereits reif für einen Humanoiden ist oder ob ein spezialisierter OEM derzeit den besseren ROI bietet. Unser Ziel ist die operative Exzellenz, nicht der Einsatz der spektakulärsten Hardware.

Der Weg zum Live-Betrieb: In acht Wochen zum Erfolg

Zeit ist Geld, besonders bei steigenden Personalkosten und Fachkräftemangel. Der werob-Prozess ist auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt. Nach der 48-stündigen Spezifikationsphase und dem fünf Tage dauernden Angebotsprozess folgt die Implementierung. Innerhalb von acht Wochen ist der Roboter in Ihrem Betrieb einsatzbereit. Das ist nur möglich, weil wir das Supplier Matching, die Beschaffung und die Integration parallelisieren. Wir warten nicht auf langwierige Abstimmungen, sondern nutzen unsere standardisierten Prozesse.

Sobald die Hardware vor Ort ist, übernimmt das werob Cockpit das Management. Dieses Live-Flottenmanagement überwacht die Hardware, die Infrastruktur, die Regulatorik und die Einhaltung der ursprünglichen Spezifikation über ein 4-dimensionales Ampelsystem. Sollte ein Roboter ausfallen oder eine Schnittstelle zu SAP EWM hängen, erkennt das Cockpit dies sofort. Dieser End-to-End-Ansatz unterscheidet werob von reinen Hardware-Händlern oder Beratungsfirmen. Wir bleiben an Bord, solange der Roboter läuft. Das ist unser Versprechen an den europäischen Mittelstand und an Großunternehmen in 11 Ländern.

FAQ

Was kostet das Supplier Matching bei werob?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, es gibt keine Vorabkosten für die Spezifikation oder das Matching. Sie zahlen erst, wenn das System in Ihrem Betrieb produktiv läuft.
Wie lange dauert es, bis ein Roboter einsatzbereit ist?
Vom ersten Kontakt bis zum Roboter im Live-Betrieb vergehen in der Regel acht Wochen. Die Spezifikation liegt bereits nach 48 Stunden vor, das Angebot nach fünf Tagen.
Sind asiatische Roboter in Europa zugelassen?
Viele asiatische Modelle erfüllen die europäischen Normen nicht ohne Anpassungen. werob fungiert als Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme der EU-Maschinenverordnung 2023/1230 entsprechen.
Kann werob in bestehende Software wie SAP integriert werden?
Ja, werob bietet vorgefertigte Konnektoren für SAP EWM, Opera PMS, Mews, Toast, MatrixCare und PointClickCare an, um eine nahtlose Datenübertragung zu gewährleisten.
Welche Branchen unterstützt werob?
Wir sind in der Pflege, Hotellerie, Gastronomie, Logistik, Sicherheit und im Facility Management sowie auf Golfplätzen in 11 europäischen Ländern aktiv.
Was passiert, wenn ein Roboter-Hersteller pleitegeht?
Durch den hardware-agnostischen Ansatz von werob können wir bei Bedarf schnell auf einen anderen OEM aus unserem Katalog von 44+ Partnern wechseln, ohne dass Ihre gesamte Integration neu aufgebaut werden muss.
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