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Pflegeroboter in der Praxis: Operative Effizienz für Betreiber
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Pflegeroboter in der Praxis: Operative Effizienz für Betreiber

Die Einführung von Pflegerobotern scheitert oft an monatelangen Discovery-Phasen. werob verkürzt den Weg von der Workflow-Analyse zur einsatzbereiten Flotte auf acht Wochen und sichert die regulatorische Compliance ab.

werob Care Desk· Care-vertical specialists at werob· 27. Mai 2026

Station 2. 22:00 Uhr. Die Nachtschicht beginnt in einem führenden Pflegebetreiber. Anstatt schwere Medikamentenwagen manuell durch die Flure zu schieben, konzentriert sich die Pflegekraft auf die direkte Bewohneransprache. Der Roboter hat die vorbereiteten Einheiten bereits autonom von der zentralen Apotheke auf die Etage transportiert. Diese Szene ist kein Pilotprojekt, sondern operativer Alltag in über 200 Live-Betrieben. werob übersetzt solche Arbeitsabläufe innerhalb von 48 Stunden in eine technische Spezifikation und bringt die passende Hardware in acht Wochen auf die Fläche. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Technologie an sich, sondern auf der messbaren Entlastung des Personals und der wirtschaftlichen Stabilität des Standorts.

Key Takeaways

Vom Arbeitsablauf zur Spezifikation in 48 Stunden

In der klassischen Beratung dauern Discovery-Phasen für Automatisierungsprojekte oft drei bis sechs Monate. Für Pflegebetreiber ist dieser Zeitrahmen angesichts des akuten Personalmangels nicht tragbar. werob nutzt eine Spec Engine, die auf den Daten von über 35.000 Projekten trainiert wurde. Innerhalb von 48 Stunden wird ein verbal beschriebener Arbeitsablauf wie die Medikamentenrunde oder der Wäschetransport in eine präzise Roboterspezifikation übersetzt. Dieser Prozess eliminiert langwierige Sondierungsgespräche und schafft sofortige Klarheit über die technische Machbarkeit.

Die Spezifikation berücksichtigt dabei nicht nur die rein mechanische Aufgabe, sondern auch die infrastrukturellen Gegebenheiten vor Ort. Fahrstuhlanbindungen, Türsteuerungen und WLAN-Abdeckung werden direkt in das Anforderungsprofil integriert. Das Ziel ist eine reibungslose Einbettung in den bestehenden Schichtplan, ohne dass das Personal IT-Kenntnisse erwerben muss. Durch diesen standardisierten Ansatz verkürzt werob die Zeit bis zum ersten Angebot auf fünf Tage. Betreiber erhalten so eine Entscheidungsgrundlage, die auf harten Fakten und operativen Notwendigkeiten basiert, statt auf vagen Technologie-Versprechen.

Wirtschaftlichkeit und Kostenentlastung pro Standort

Der Einsatz von Robotik in der Pflege muss sich betriebswirtschaftlich unmittelbar rechnen. Die Daten aus dem Live-Betrieb bei Kunden wie führenden Betreibern zeigen deutliche Ergebnisse. Eine automatisierte Medikamentenrunde führt zu einer jährlichen Kostenentlastung von signifikante Beträge pro Standort. Diese Summe ergibt sich aus der Reduktion von unproduktiven Laufzeiten und der Minimierung von Fehlerquellen bei der Verteilung. Im Bereich der internen Logistik, etwa beim Transport von Schmutzwäsche oder Mahlzeiten, liegt die Entlastung bei durchschnittlich erhebliche Summen pro Jahr.

Diese Zahlen sind keine theoretischen Hochrechnungen, sondern basieren auf dem Outcome-only Modell von werob. Betreiber zahlen erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Das kommerzielle Risiko verlagert sich damit vom Kunden auf den Systemintegrator. Für eine Pflegegruppe mit beispielsweise vier Standorten und jeweils fünf Robotern summiert sich die jährliche Entlastung auf beträchtliche Millionenbeträge. Diese Mittel können direkt in die Qualität der Pflege oder in die Attraktivität der Arbeitsplätze für Fachkräfte reinvestiert werden. Die Amortisation beginnt mit dem ersten Tag des Live-Betriebs im Cockpit.

Hardware-agnostisches Ranking aus 44+ OEM-Partnern

Ein häufiger Fehler bei der Einführung von Robotik ist der sogenannte Vendor-Lock-in, also die Bindung an einen einzigen Hersteller. werob agiert hardware-agnostisch und führt keinen eigenen Roboter-Hersteller im Portfolio. Stattdessen greift der Supplier Match auf einen Katalog von über 44 OEM-Partnern und 280 verschiedenen Robotertypen zu. Darunter befinden sich etablierte Service-Roboter von Keenon oder Pudu sowie fortschrittliche humanoide Systeme von Apptronik oder Figure AI. Das System rankt diese Hardware gegen die individuelle Spezifikation des Betreibers.

Dieses Ranking stellt sicher, dass für jede Aufgabe das effizienteste Gerät gewählt wird. Während für den reinen Tablett-Transport ein einfacher Service-Roboter ausreicht, erfordern komplexere Interaktionen oder die Überwindung von Hindernissen spezialisierte Kinematiken. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung wurde so beispielsweise das erste humanoide Pilotprojekt erfolgreich in den Betrieb integriert und befindet sich im Mai 2026 bereits in der zwölften Betriebswoche. Durch die Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern bleibt der Betreiber flexibel und kann seine Flotte jederzeit um neue, leistungsfähigere Modelle erweitern, ohne die gesamte Infrastruktur austauschen zu müssen.

Regulatorische Sicherheit und EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Robotern in der Pflege verschärfen sich. Besonders relevant ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich gilt. Sie stellt hohe Anforderungen an die Konformitätsbewertung, insbesondere bei Importen von Herstellern außerhalb der EU. werob fungiert hier als Compliance-Pfad und stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme die notwendigen Zertifizierungen besitzen. Dies umfasst auch die ISO 13482 für persönliche Pflegeroboter, die den sicheren Kontakt zwischen Mensch und Maschine regelt.

Zusätzlich müssen landesspezifische Vorgaben wie die Anforderungen der Heimaufsicht in Deutschland erfüllt werden. Der Datenschutz nach DSGVO ist bei kamerabasierten Systemen ein kritischer Faktor. werob integriert diese regulatorischen Anforderungen direkt in das Live-Cockpit. Ein vierdimensionales Ampelsystem überwacht permanent den Status der Hardware, der Infrastruktur, der Spezifikation und eben der Regulatorik. Sollten sich gesetzliche Anforderungen ändern, wird dies im Cockpit sofort sichtbar und kann proaktiv adressiert werden. Dies schützt Betreiber vor Haftungsrisiken und sorgt für einen rechtssicheren Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Flotte.

Nahtlose Integration in PointClickCare und MatrixCare

Ein Roboter, der als isolierte Insellösung agiert, erzeugt oft mehr Verwaltungsaufwand als er einspart. Die wahre Effizienz entsteht durch die Anbindung an den bestehenden Software-Stack des Betreibers. werob liefert vorgefertigte Konnektoren für marktführende Systeme wie PointClickCare und MatrixCare. Diese Integration ermöglicht es, dass der Roboter Informationen über Aufgaben direkt aus der Pflegedokumentation erhält. Wenn eine Medikamentenbestellung im System ausgelöst wird, setzt sich der Roboter automatisch in Bewegung, um die Lieferung abzuholen.

Diese Konnektivität stellt sicher, dass jeder Schritt des Roboters dokumentiert wird und in die digitale Patientenakte einfließt. Das Personal muss keine zusätzliche Software bedienen, sondern arbeitet in der gewohnten Umgebung weiter. Die bidirektionale Kommunikation sorgt zudem dafür, dass der Status der Aufgaben in Echtzeit im werob Cockpit und im Pflegesystem synchronisiert wird. Neben EHR-Systemen (Electronic Health Records) unterstützt werob auch Integrationen in ERP-Systeme wie SAP EWM für die Lagerlogistik innerhalb großer Einrichtungen. Damit wird der Roboter zu einem integralen Bestandteil der digitalen Infrastruktur und nicht nur zu einem mechanischen Hilfsmittel.

Operatives Flottenmanagement über das Live-Cockpit

Sobald die Roboter auf der Fläche sind, übernimmt das werob Cockpit die zentrale Steuerung und Überwachung. Es handelt sich dabei um eine Betriebsebene, die weit über einfaches Monitoring hinausgeht. Das System überwacht die Flotte in Echtzeit und erkennt Abweichungen von der Spezifikation, bevor sie zu Ausfällen führen. Wenn ein Roboter beispielsweise aufgrund einer blockierten Fahrspur seine Aufgabe nicht erfüllen kann, wird dies sofort gemeldet und eine alternative Route berechnet oder das Personal informiert.

Das Cockpit dient auch als Schnittstelle für die Wartung und Software-Updates. Da werob in 11 europäischen Ländern operativ tätig ist, fließen kontinuierlich Daten zur Performance unterschiedlicher OEM-Modelle in die Plattform ein. Diese Erkenntnisse werden genutzt, um die Einsatzpläne der Kunden zu verbessern. Betreiber erhalten monatliche Reports über die erzielten Entlastungen und die Auslastung der Flotte. Diese Transparenz ist die Basis für das outcome-only Modell: Nur eine funktionierende, integrierte und regulatorisch einwandfreie Flotte generiert den versprochenen Mehrwert. Das Cockpit ist somit das digitale Rückgrat für einen stabilen 24/7-Betrieb in der Pflegeeinrichtung.

Der Weg zum Roboter-Einsatz in acht Schritten

Der Onboarding-Prozess bei werob ist auf Geschwindigkeit und operative Präzision ausgelegt. Er beginnt mit einer einfachen Aufnahme des Ist-Zustands: Wer sind Sie, wie sieht die Schicht aus und welche Aufgabe soll automatisiert werden? In diesem achtstufigen Prozess werden auch die Infrastruktur vor Ort und regulatorische Besonderheiten abgefragt. Da werob bereits 200 Roboter im Live-Betrieb hat, können viele Herausforderungen bereits im Vorfeld durch bestehende Best-Practices gelöst werden. Nach der 48-stündigen Spec-Phase und dem Angebot innerhalb von fünf Tagen folgt die Einführungsphase.

Innerhalb von acht Wochen wird die Hardware geliefert, die Konnektoren in den Stack integriert und das Personal vor Ort eingewiesen. Dieser straffe Zeitplan ist nur möglich, weil werob als Systemintegrator die gesamte Komplexität der OEM-Kommunikation und der technischen Integration übernimmt. Der Betreiber muss keine eigenen Kapazitäten für die Projektleitung aufbauen. Das Ziel ist ein schlüsselfertiges System, das ab dem ersten Tag der Inbetriebnahme die Pflegekräfte entlastet. Dieser strukturierte Ansatz minimiert die Reibungsverluste, die normalerweise bei der Einführung neuer Technologien in sensiblen Bereichen wie der Pflege entstehen.

Humanoide Robotik: Die nächste Stufe der Pflegeunterstützung

Während Service-Roboter heute primär Transportaufgaben übernehmen, rücken humanoide Systeme zunehmend in den Fokus für komplexere Tätigkeiten. In einer Hamburger Pflegeeinrichtung wird bereits seit zwölf Wochen ein humanoider Roboter (Modell Apptronik Apollo) für unterstützende Tätigkeiten eingesetzt. Diese Systeme sind in der Lage, sich in Umgebungen zu bewegen, die für klassische Rollroboter schwer zugänglich sind, und können durch ihre menschenähnliche Kinematik Aufgaben übernehmen, die eine höhere Flexibilität erfordern. werob beobachtet und rankt diese Entwicklungen kontinuierlich im Supplier Match.

Der Einsatz von Humanoiden ist kein Selbstzweck, sondern folgt der Logik der maximalen Entlastung. Wenn ein System in der Lage ist, Betten zu beziehen oder schwere Gegenstände in ergonomisch ungünstigen Höhen zu bewegen, sinkt die körperliche Belastung für das Personal massiv. werob stellt sicher, dass auch diese fortschrittlichen Systeme nahtlos in das Cockpit und die regulatorischen Rahmenbedingungen integriert werden. Die Erfahrungen aus dem Hamburger Pilotprojekt zeigen, dass die Akzeptanz beim Personal hoch ist, wenn der Nutzen unmittelbar spürbar wird. Humanoide sind kein Ersatz für menschliche Zuwendung, sondern ein Werkzeug, um den Raum für diese Zuwendung überhaupt erst wieder zu schaffen.

Outcome-only: Ein kommerzielles Modell ohne Risiko

Das kommerzielle Modell von werob unterscheidet sich grundlegend von klassischen Investitionsmodellen. Anstatt hohe Summen für Hardware und Lizenzen im Voraus zu verlangen, basiert das Modell auf dem erzielten Ergebnis. Betreiber zahlen für die erbrachte Leistung und die operative Verfügbarkeit der Systeme. Dieses Modell zwingt werob als Integrator dazu, nur Lösungen zu einsetzen, die dauerhaft und stabil funktionieren. Es gibt keine versteckten Kosten für Wartung oder Integration, da diese Bestandteil der Betriebsebene sind.

Für Pflegeeinrichtungen bedeutet dies eine hohe Planungssicherheit. Die monatlichen Kosten für den Betrieb der Roboterflotte stehen in einem direkten Verhältnis zur erzielten Kostenentlastung von bis zu signifikante Beträge pro Jahr. Sollte ein System nicht die spezifizierte Leistung erbringen, greift das werob Cockpit ein, um den Fehler zu beheben oder die Hardware über den Supplier Match auszutauschen. Dieses Modell ermöglicht es auch kleineren Trägern, ohne massives Eigenkapital in modernste Robotik einzusteigen und sofort von den Effizienzgewinnen zu profitieren. Es ist die konsequente Umsetzung einer partnerbasierten Automatisierungsstrategie.

FAQ

Welche Kosten entstehen bei der Einführung von Pflegerobotern?
werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Das bedeutet, Betreiber zahlen erst, wenn die Roboter produktiv im Einsatz sind. Für Details zur Preisgestaltung und zum individuellen ROI vereinbaren Sie bitte einen Demo-Termin.
Wie lange dauert es, bis ein Roboter in der Einrichtung einsatzbereit ist?
Vom ersten Kontakt bis zum produktiven Einsatz vergehen in der Regel acht Wochen. Die Spezifikation liegt nach 48 Stunden vor, das Angebot folgt innerhalb von fünf Tagen.
Können die Roboter in bestehende Pflegesysteme integriert werden?
Ja, werob bietet fertige Konnektoren für Systeme wie PointClickCare und MatrixCare an. Dadurch fließen Daten direkt zwischen dem Roboter und der digitalen Pflegedokumentation.
Ersetzen Pflegeroboter das qualifizierte Pflegepersonal?
Nein, die Roboter übernehmen repetitive Logistik- und Serviceaufgaben wie die Medikamentenrunde oder den Wäschetransport. Dadurch gewinnt das Fachpersonal Zeit für die direkte Bewohnerpflege.
Was passiert bei technischen Störungen des Roboters?
Alle Roboter werden über das werob Live-Cockpit überwacht. Störungen werden in Echtzeit erkannt und oft remote behoben. Bei Hardware-Defekten sorgt werob im Rahmen des Service-Modells für schnellen Ersatz.
Ist der Einsatz von Robotern rechtlich sicher?
werob stellt die Compliance zur EU-Maschinenverordnung 2023/1230 und zur ISO 13482 sicher. Alle regulatorischen Anforderungen werden im Cockpit permanent überwacht.
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