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Flottendimensionierung Roboter: Strategie für den Skalierungserfolg
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Flottendimensionierung Roboter: Strategie für den Skalierungserfolg

Die präzise Flottendimensionierung entscheidet über ROI und operative Stabilität. Erfahren Sie, wie werob Workflows in exakte Hardware-Bedarfe übersetzt.

werob· Systems integrator for robotics· 31. Mai 2026

Station 4. 03:15 Uhr. Die Nachtwache ist mit Notfällen belegt, während der autonome Transportroboter die dritte Medikamentenrunde autonom abschließt. Die Flottendimensionierung ist kein theoretischer Wert, sondern die Differenz zwischen operativer Entlastung und Systemstillstand. Wenn die Anzahl der Einheiten nicht exakt auf die Spitzenlasten abgestimmt ist, bricht der Workflow in kritischen Phasen zusammen. werob setzt hier an, um die Lücke zwischen Prozessbeschreibung und tatsächlicher Flottenstärke zu schließen. Wir betrachten die Flotte nicht als Ansammlung von Hardware, sondern als operative Kapazität, die exakt auf Ihre Schichtpläne skaliert werden muss.

Key Takeaways

Die mathematische Basis der Flottendimensionierung

Die Ermittlung der korrekten Flottengröße beginnt mit einer detaillierten Durchsatzanalyse. In der Logistik oder Pflege reicht es nicht aus, die durchschnittliche Anzahl der Aufgaben pro Schicht zu kennen. Entscheidend ist die Varianz der Lastspitzen. Ein Roboter, der für den Durchschnittswert dimensioniert ist, wird bei 90 Prozent der Einsätze versagen, wenn diese in einem Zeitfenster von zwei Stunden konzentriert sind. Wir berechnen die Flottendimensionierung basierend auf der Zykluszeit, die sich aus der Fahrzeit, der Be- und Entladezeit sowie den notwendigen Pufferzeiten für Hindernisumfahrungen zusammensetzt.

Ein entscheidender Faktor ist das Verhältnis von Einsatzzeit zu Ladezeit. Moderne Lithium-Ionen-Akkus erlauben zwar Zwischenladungen, doch diese müssen strategisch in den Workflow integriert werden. Wenn ein Roboter in einer Pflegeeinrichtung für den Transport von Wäschewagen eingesetzt wird, muss die Flottengröße so gewählt werden, dass während der Ladephasen einzelner Einheiten keine Versorgungslücken entstehen. werob analysiert diese Parameter hardware-agnostisch und vergleicht über 280 verschiedene Robotermodelle von mehr als 44 OEM-Partnern, um die effizienteste Kombination für Ihren Standort zu finden.

Spec Engine: Von der Prozessbeschreibung zur Einheitenzahl

Der herkömmliche Weg zur Flottendimensionierung dauert in der Industrie oft drei bis sechs Monate und umfasst zahlreiche Discovery-Workshops. werob verkürzt diesen Prozess mit der Spec Engine auf 48 Stunden. Unsere Engine ist auf Daten aus über 35.000 Projekten trainiert und übersetzt Ihre operative Beschreibung direkt in eine technische Spezifikation. Sie geben vor, wie viele Medikamentenrunden oder Zimmerservice-Fahrten pro Schicht anfallen, und das System berechnet die notwendige Flottenstärke.

Diese Geschwindigkeit ist entscheidend für Unternehmen, die unter akutem Personalmangel leiden. Anstatt monatelang über Konzepte zu diskutieren, erhalten Sie innerhalb von fünf Tagen ein konkretes Angebot. Die Spec Engine berücksichtigt dabei nicht nur die reine Anzahl der Roboter, sondern auch die notwendige Infrastruktur wie Ladestationen und Netzwerkabdeckung. Durch diesen automatisierten Ansatz reduzieren wir das Risiko menschlicher Schätzfehler, die oft zu einer Über- oder Unterdimensionierung führen. Das Ergebnis ist eine Präzision bei der Kapazitätsplanung, die direkt in den operativen Einsatz überführt werden kann.

Hardware-Agnostik als Sicherheitsfaktor in der Planung

Ein häufiger Fehler bei der Flottendimensionierung ist der Vendor-Lock-in. Wer sich frühzeitig auf einen einzigen Hersteller festlegt, ist an dessen Kapazitäten und technische Grenzen gebunden. werob verfolgt einen hardware-agnostischen Ansatz. Wir ranken über 44 OEM-Partner gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Wenn ein Hersteller die benötigte Stückzahl nicht zeitnah liefern kann oder die technischen Spezifikationen für eine bestimmte Steigung im Gebäude nicht ausreichen, schlägt unser Supplier Match sofort Alternativen vor.

Diese Flexibilität ist besonders wichtig, wenn es um die Skalierung geht. Eine Flotte kann aus verschiedenen Robotertypen bestehen, die über das werob Cockpit zentral gesteuert werden. So können für einfache Transportaufgaben kostengünstigere Modelle gewählt werden, während für komplexe Interaktionen spezialisierte Einheiten zum Einsatz kommen. Diese Differenzierung optimiert die Gesamtkosten der Flotte erheblich. Da werob kein Wiederverkäufer eines einzelnen Herstellers ist, bleibt die Beratung objektiv und rein auf das operative Ergebnis ausgerichtet. Sie erhalten die Hardware, die am besten zu Ihrem Workflow passt, nicht die, die gerade im Lager eines Händlers steht.

Integration in den Betreiber-Stack

Eine Roboterflotte ist nur so effektiv wie ihre Anbindung an die bestehenden Systeme. Ohne Integration bleibt jeder Roboter eine isolierte Insellösung, die manuell angestoßen werden muss. werob liefert vorgefertigte Konnektoren in den gängigen Betreiber-Stack. In der Pflege bedeutet dies eine direkte Anbindung an PointClickCare oder MatrixCare. In der Hotellerie integrieren wir in Opera PMS oder Mews. Diese Konnektoren sorgen dafür, dass Aufgaben automatisch generiert und an die Flotte verteilt werden.

Die Flottendimensionierung muss diese Integrationstiefe widerspiegeln. Ein voll integrierter Roboter erreicht eine deutlich höhere Auslastung als ein manuell bedientes Gerät. Dadurch kann in vielen Fällen die Gesamtzahl der benötigten Einheiten reduziert werden, was die Investitionskosten senkt. Wenn das SAP EWM in der Logistik direkt mit der Roboterflotte kommuniziert, entfallen Wartezeiten an den Übergabestationen. Unsere Konnektoren stellen sicher, dass die Daten fließen und die Roboterflotte als integraler Bestandteil Ihrer digitalen Infrastruktur agiert. Dies ist ein Kernaspekt unseres Versprechens: In acht Wochen vom Projektstart zum produktiven Einsatz.

Regulatorik und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230

Bei der Dimensionierung einer Flotte müssen rechtliche Rahmenbedingungen von Beginn an berücksichtigt werden. Ein kritischer Faktor ist die neue EU-Maschinenverordnung 2023/1230, die ab dem 20. Januar 2027 verbindlich gilt. Diese Verordnung stellt hohe Anforderungen an die Konformitätsbewertung, insbesondere wenn Roboter verschiedener Hersteller in einem gemeinsamen System arbeiten. werob fungiert hier als Ihr Compliance-Pfad. Wir stellen sicher, dass die gesamte Flotte den europäischen Sicherheitsstandards entspricht.

Zusätzlich müssen vertikale Regulierungen wie die ISO 13482 für Serviceroboter in der Pflege oder die BewachVO im Sicherheitsbereich beachtet werden. Eine falsch dimensionierte Flotte, die zu engmaschigen Verkehr in öffentlichen Bereichen führt, kann Sicherheitsrisiken bergen und regulatorische Probleme nach sich ziehen. werob integriert diese Compliance-Prüfung direkt in das Cockpit. Das vierdimensionale Ampelsystem überwacht nicht nur die Hardware und Infrastruktur, sondern auch den regulatorischen Status jeder einzelnen Einheit. So bleiben Sie jederzeit auditfähig und minimieren Haftungsrisiken, die durch den Betrieb autonomer Systeme entstehen könnten.

Kosten-Entlastung in der Pflege durch präzise Planung

In der Pflegebranche ist der Kostendruck immens. Eine präzise Flottendimensionierung ermöglicht hier signifikante Einsparungen. Für eine typische Medikamentenrunde in einer Pflegeeinrichtung haben wir eine jährliche Kostenentlastung von einen signifikanten Betrag pro Standort ermittelt. Diese Zahl basiert auf der Übernahme repetitiver Wegezeiten durch die Roboterflotte, wodurch das Fachpersonal für die direkte Bewohnerpflege frei wird. Beim reinen Transport von Wäsche oder Mahlzeiten liegt die Entlastung bei etwa einen erheblichen Betrag pro Jahr.

Diese Ergebnisse sind jedoch nur erreichbar, wenn die Flotte exakt dimensioniert ist. Zu wenige Roboter führen dazu, dass das Personal doch wieder selbst laufen muss, wenn ein Gerät besetzt ist. Zu viele Roboter verursachen unnötige Kosten und stehen sich gegenseitig im Weg. werob nutzt die Daten von unseren Kunden, um diese Kalkulationen zu validieren. Unser Ziel ist ein Outcome-only Modell: Sie zahlen erst, wenn der Roboter läuft und den definierten Workflow übernimmt. Damit verlagert sich das Risiko der Dimensionierung von Ihnen auf uns als Systemintegrator.

Skalierungseffekte in Hotellerie und Gastronomie

In der Hotellerie bietet die Automatisierung des Zimmerservice ein enormes Potenzial. Eine korrekt dimensionierte Flotte kann hier eine Kostenentlastung von eine beachtliche Summe pro Standort und Jahr realisieren. Dabei geht es nicht nur um die Auslieferung von Speisen und Getränken, sondern auch um die Entlastung der Etagenreinigung durch den Transport von Reinigungsmitteln und Abfällen. In der Vorbereitung von Bar und Frühstücksbuffet liegt das Einsparpotenzial bei einen signifikanten Betrag jährlich.

Die Herausforderung in der Hotellerie ist die extreme Schwankung der Auslastung. Während der Frühstückszeit ist der Bedarf an Roboterkapazität am höchsten. Eine statische Planung würde hier scheitern. werob ermöglicht durch das Live-Cockpit eine dynamische Zuweisung von Aufgaben. Roboter, die nachts im Zimmerservice tätig sind, können morgens bei der Frühstücksvorbereitung unterstützen. Diese multifunktionale Nutzung reduziert die Anzahl der benötigten Einheiten und steigert den ROI. Durch die Integration in Systeme wie Opera PMS oder Mews erfolgt die Steuerung nahtlos im Hintergrund, ohne dass das Personal eingreifen muss.

Das Cockpit: Live-Management der Flottengröße

Nach der Inbetriebnahme beginnt die Phase der kontinuierlichen Optimierung. Das werob Cockpit bietet ein Echtzeit-Flottenmanagement, das weit über einfache Statusmeldungen hinausgeht. Es überwacht die Hardware-Gesundheit, die Netzwerkinfrastruktur und die Einhaltung der operativen Spezifikationen. Wenn die Daten zeigen, dass eine Flotte dauerhaft an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet, liefert das Cockpit die Entscheidungsgrundlage für eine Erweiterung. Umgekehrt können unterausgelastete Einheiten identifiziert und für andere Aufgaben umgewidmet werden.

Dieses Monitoring ist essenziell für den langfristigen Erfolg. Ein Roboter, der aufgrund einer fehlerhaften WLAN-Abdeckung in einer bestimmten Zone regelmäßig stehen bleibt, senkt die Effektivität der gesamten Flotte. Das Cockpit erkennt solche Muster sofort und ermöglicht eine gezielte Fehlerbehebung. Da werob bereits 200 Roboter in 11 europäischen Ländern operativ betreut, fließen diese Erfahrungswerte direkt in die Weiterentwicklung der Plattform ein. Wir bieten Ihnen die Betriebsebene, die sicherstellt, dass Ihre Investition in Robotik dauerhaft die versprochenen Ergebnisse liefert.

Outcome-only: Das kommerzielle Modell von werob

Ein wesentlicher Differenzierator von werob ist unser kommerzielles Modell. Wir verzichten auf klassische Listenpreise für Hardware. Stattdessen basiert unser Modell auf dem Ergebnis. Sie zahlen nichts, bevor der Roboter in Ihrem Betrieb läuft und die spezifizierten Aufgaben übernimmt. Dieses Outcome-only Modell zwingt uns als Integrator dazu, die Flottendimensionierung von Anfang an absolut präzise vorzunehmen. Eine Fehlplanung würde direkt zu unseren Lasten gehen.

Dieses Modell bietet Ihnen maximale Sicherheit. Sie müssen kein hohes Vorab-Kapital in Hardware investieren, deren Nutzen Sie noch nicht im Detail validieren konnten. Gemeinsam definieren wir die Erfolgskriterien, sei es die Anzahl der erledigten Transporte oder die Entlastung des Personals um eine bestimmte Stundenanzahl. Erst wenn diese Ziele erreicht sind, wird das Modell kommerziell aktiv. Dies ist der fairste Weg, um die Vorteile der Robotik in Branchen wie der Pflege, Hotellerie oder Logistik zugänglich zu machen, ohne die operativen Budgets durch unkalkulierbare Risiken zu belasten.

FAQ

Wie lange dauert es, bis die optimale Flottengröße feststeht?
Mit der werob Spec Engine erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden eine präzise Spezifikation und den Bedarf an Robotereinheiten für Ihren spezifischen Workflow.
Welche Daten werden für die Flottendimensionierung benötigt?
Wir benötigen Informationen zu Ihren Schichtplänen, den zu bewältigenden Aufgaben (z. B. Anzahl der Transporte), der Gebäudestruktur und den vorhandenen IT-Systemen.
Kann die Flotte nachträglich erweitert werden?
Ja, das werob Cockpit überwacht die Auslastung live. Bei steigendem Bedarf können zusätzliche Einheiten nahtlos in die bestehende Flotte integriert werden.
Wie wird die Einhaltung der EU-Maschinenverordnung sichergestellt?
werob fungiert als Systemintegrator und übernimmt den Compliance-Pfad, um sicherzustellen, dass alle eingesetzten Roboter der Verordnung 2023/1230 entsprechen.
Welche Kostenersparnis ist in der Pflege realistisch?
Eine korrekt dimensionierte Flotte kann in der Pflege eine jährliche Kostenentlastung von bis zu einen signifikanten Betrag pro Standort bei Medikamentenrunden erzielen.
Muss ich die Roboter vorab kaufen?
Nein, werob arbeitet nach einem Outcome-only Modell. Sie zahlen erst, wenn die Roboterflotte operativ läuft und die definierten Aufgaben erfüllt.
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