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Drohnengestützte Brückeninspektion: die Untersicht erreichen, ohne zu sperren
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Drohnengestützte Brückeninspektion: die Untersicht erreichen, ohne zu sperren

Die Untersicht einer Brücke erreichen, ohne Seilzugang und ohne Sperrung. Die Befliegung ersetzt keine Prüfung, sie verkürzt die Zeit dazwischen.

werob Robotics Desk· Robotik-Integration bei werob· 17. Juli 2026

Deutschland trägt 40.264 Brückenbauwerke an Bundesfernstraßen (BASt, März 2026), jedes in einem vorgeschriebenen Prüfintervall. Statt Seilzugang und Sperrung erfasst eine Drohne Untersichten, Lager und Pfeiler aus der Luft. Die Befliegung ersetzt keine DIN-1076-Prüfung, sie verkürzt die Zeit, in der niemand hinsieht.

Key Takeaways

Das alternde Brückennetz Deutschlands

Deutschland trägt 40.264 Brückenbauwerke allein an Bundesfernstraßen (BASt, März 2026). Viele stammen aus den Wachstumsjahrzehnten und stehen unter wachsendem Erhaltungsdruck, während jede einzelne regelmäßig geprüft werden muss.

Der Engpass ist selten die Prüfung selbst, sondern der Zugang: Gerüst, Seilzugang, Hubsteiger und Verkehrssicherung bestimmen, wann eine Untersicht überhaupt angesehen wird.

Die Kosten von Seilzugang und Sperrung

Die klassische Erfassung einer Untersicht braucht Untersichtgerät oder Seilzugang und häufig eine Sperrung. Das ist teuer, langsam und bindet Fachpersonal, das ohnehin knapp ist.

Weil der Aufwand hoch ist, richtet sich das Intervall oft nach den Kosten statt nach dem Bedarf des Bauwerks. Genau hier setzt die Befliegung an.

Aus der Luft an die Untersicht

Eine Drohne erreicht Untersichten, Lager und Pfeiler aus der Luft, ohne Gerüst und ohne Sperrung. Visuelle und thermografische Aufnahmen zeigen Risse, Abplatzungen und Feuchteeintrag im Bild.

Der Punkt ist die Wiederholbarkeit: dieselbe Route, dieselben Wegpunkte, dieselben Winkel bei jedem Durchgang, sodass aus Einzelbefunden ein Verlauf wird.

DIN 1076: die Lücke zwischen den Prüfungen schließen

Die Bauwerksprüfung nach DIN 1076 macht ein qualifizierter Prüfingenieur, und daran ändert eine Drohne nichts. Die Befliegung liefert die Routineerfassung zwischen den Prüfterminen und die Bilddaten für schwer zugängliche Bereiche.

So reist der Prüfingenieur mit einem dokumentierten Verlauf an statt mit einem leeren Blatt. Die Drohne ersetzt keine Prüfung, sie verkürzt die Zeit, in der niemand hinsieht.

Integration in die werob-Plattform

Die Erfassung ist nur der Anfang. Über die werob-Plattform laufen Bilddaten, Thermografie und Verlaufsvergleiche im Cockpit zusammen, angebunden über die Connectors-Schicht.

So wird aus einzelnen Flügen ein nachvollziehbarer Zustandsverlauf. wedrone fliegt herstellerunabhängig und strukturiert die Regulatorik nach EU-Drohnenverordnung 2019/947; Flüge über Verkehrswegen werden gesondert nachgewiesen.

FAQ

Ersetzt ein Drohnenflug die DIN-1076-Prüfung?
Nein. Die Prüfung nach DIN 1076 macht ein qualifizierter Prüfingenieur. Die Befliegung liefert die Routineerfassung dazwischen und die Bilddaten für schwer zugängliche Bereiche, ersetzt die Prüfung aber nicht.
Wie erreichen Drohnen die Untersicht ohne Sperrung?
Die Drohne fliegt Untersichten, Lager und Pfeiler aus der Luft an, ohne Gerüst, Hubsteiger oder Seilzugang. In vielen Fällen entfällt damit die Sperrung, die eine bodengebundene Erfassung nötig macht.
Wie viele Brücken werden im Bundesfernstraßennetz geführt?
40.264 Brückenbauwerke an Bundesfernstraßen (BASt, Stand März 2026), jedes in einem vorgeschriebenen Prüfintervall.
Hilft das gegen den Fachkräftemangel im Bau?
Indirekt. Die Befliegung nimmt der knappen Prüf- und Fachkraft die aufwendige, zugangsintensive Routineerfassung ab, sodass ihre Zeit auf die Bewertung entfällt, die Urteil erfordert.
Welche Rolle spielt werob bei der Brückeninspektion?
werob und wedrone integrieren die Befliegung herstellerunabhängig, strukturieren die Regulatorik und führen Bilddaten, Thermografie und Verlaufsvergleiche in der werob-Plattform zusammen. Die Bewertung bleibt beim Prüfingenieur.
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