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BewachVO und Wachroboter: Compliance für autonome Sicherheit
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BewachVO und Wachroboter: Compliance für autonome Sicherheit

Die Automatisierung der Objektsicherung scheitert oft an regulatorischen Hürden. werob liefert den Compliance-Pfad für die BewachVO und die EU-Maschinenverordnung 2023/1230.

werob Compliance Desk· Compliance & regulatory affairs at werob· 29. Mai 2026

Logistikzentrum. 03:15 Uhr. Der Außenperimeter wird alle 20 Minuten patrouilliert. Während die Leitstelle drei Standorte gleichzeitig überwacht, erkennt der autonome Roboter eine unbefugte Person am Zaun. Kein Ermüdungsrisiko, keine Lücken in der Dokumentation. Dies ist kein Zukunftsszenario, sondern operativer Alltag in der modernen Objektsicherung. Für Sicherheitsverantwortliche stellt sich jedoch die Frage, wie solche Systeme innerhalb des rechtlichen Rahmens der Bewachungsverordnung (BewachVO) und der kommenden EU-Maschinenverordnung 2023/1230 betrieben werden können. werob übersetzt diese komplexen Anforderungen in einsatzfähige Spezifikationen und sorgt dafür, dass die Technologie nahtlos in den bestehenden Sicherheits-Stack integriert wird.

Key Takeaways

Die BewachVO im Kontext der autonomen Robotik

Die Bewachungsverordnung (BewachVO) bildet in Deutschland das rechtliche Fundament für gewerbliche Bewachungstätigkeiten. Beim Einsatz von Wachrobotern stellt sich primär die Frage der menschlichen Aufsicht und der Interventionskette. Ein autonomes System darf nach aktuellem Rechtsstand die menschliche Entscheidung nicht vollständig ersetzen, sondern dient als technisches Hilfsmittel zur Detektion und Dokumentation. Die BewachVO schreibt vor, dass das eingesetzte Personal über die notwendige Qualifikation verfügen muss. Dies gilt im übertragenen Sinne auch für die Steuerung und Überwachung von Roboterflotten.

Ein entscheidender Aspekt ist die Zuverlässigkeit der Alarmierung. Wenn ein Roboter eine Unregelmäßigkeit feststellt, muss dieser Impuls ohne Zeitverzögerung an eine zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) übertragen werden. Hier setzt werob an, indem die Roboter-Aktionsgraphen so konfiguriert werden, dass sie den Anforderungen der BewachVO entsprechen. Die Dokumentationspflichten der Verordnung werden durch das werob Cockpit automatisiert erfüllt, da jede Patrouille und jedes Ereignis revisionssicher geloggt wird. Dies entlastet die Betriebsleitung von manuellen Protokollführungen und schafft eine lückenlose Beweiskette für Versicherungen und Behörden.

EU-Maschinenverordnung 2023/1230: Der Stichtag 2027

Ein kritischer Faktor für jeden Betreiber von Sicherheitsrobotik ist die EU-Maschinenverordnung 2023/1230. Diese wird am 20. Januar 2027 verbindlich und löst die alte Maschinenrichtlinie ab. Für Wachroboter, die oft von asiatischen OEMs stammen, bedeutet dies eine erhebliche Verschärfung der Konformitätsanforderungen. Ohne einen lokalen Integrator, der die notwendigen Konformitätsbewertungen durchführt, riskieren Betreiber den Verlust ihres Versicherungsschutzes oder behördliche Stilllegungen. werob positioniert sich hier als der zentrale Compliance-Pfad in Europa.

Die neue Verordnung legt besonderen Wert auf die Sicherheit von KI-gesteuerten Funktionen und die Cybersicherheit der Maschinen. Da Wachroboter autonom in Umgebungen mit Menschen agieren, fallen sie unter strenge Prüfkriterien. werob stellt sicher, dass alle eingesetzten Systeme aus dem Katalog von über 44 OEM-Partnern bereits heute auf diese Anforderungen hin geprüft werden. Wir übernehmen die Rolle des lokalen Konformitätsbewerters für Partner wie ANYbotics oder Robotnik, damit Sie als Betreiber rechtssicher agieren können. Dies ist keine rein bürokratische Übung, sondern die Voraussetzung für den langfristigen Betrieb Ihrer Flotte in allen 11 europäischen Ländern, in denen werob operativ tätig ist.

Wirtschaftlichkeit: 68.000 Euro Kostenentlastung pro Jahr

Der Einsatz von Wachrobotern ist keine reine Innovationsentscheidung, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. In der Logistik ermöglicht eine automatisierte Hofpatrouille eine verifizierte Kostenentlastung von 68.000 Euro pro Standort und Jahr. Im Bereich der Retail-Patrouille, etwa in großen Einkaufszentren oder Lagerverkaufsflächen, liegt die Ersparnis bei rund 58.000 Euro jährlich. Diese Zahlen basieren auf realen Einsatzdaten unserer 200 Roboter im Live-Betrieb und berücksichtigen die Reduktion von Personalkosten in der Nachtschicht sowie die Vermeidung von Sachschäden durch schnellere Detektion.

Das kommerzielle Modell von werob folgt dem Outcome-only-Prinzip. Das bedeutet für Sie: Sie zahlen erst, wenn der Roboter produktiv im Einsatz ist. Es gibt keine versteckten Listenpreise oder hohen Vorabinvestitionen für Machbarkeitsstudien. Wir übersetzen Ihren Workflow innerhalb von 48 Stunden in eine Spezifikation und liefern innerhalb von acht Wochen ein einsatzbereites System. Die Amortisation erfolgt meist bereits im ersten Betriebsjahr, da die Roboter repetitive Aufgaben wie Perimeter-Checks oder Temperaturüberwachungen ohne Pausen und mit gleichbleibender Präzision ausführen. Dies erlaubt es Ihrem qualifizierten Sicherheitspersonal, sich auf komplexe Interventionsaufgaben zu konzentrieren.

Hardware-Agnostik und das Supplier Match System

Der Markt für Sicherheitsrobotik ist fragmentiert. Es gibt spezialisierte Roboter für unwegsames Gelände, humanoide Systeme für komplexe Interaktionen und Rad-basierte Plattformen für Innenräume. werob ist kein Hersteller und somit nicht an eine bestimmte Hardware gebunden. Unser Supplier Match System rankt über 44 OEM-Partner und mehr als 280 verschiedene Robotermodelle gegen Ihre spezifischen Anforderungen. Ob Sie einen vierbeinigen Roboter von Boston Dynamics für eine Baustelle oder einen diskreten Indoor-Roboter für ein Hotel benötigen, entscheidet allein die Spezifikation.

Diese Hardware-Agnostik schützt Sie vor einem Vendor-Lock-in. Sollte ein Hersteller seine Strategie ändern oder die Compliance-Anforderungen nicht mehr erfüllen, erlaubt die werob Plattform einen einfachen Wechsel der Hardware, während die Software-Integration und die Workflows bestehen bleiben. Unsere Spec Engine nutzt Daten aus über 35.000 Projekten, um in nur 48 Stunden die optimale Hardware-Kombination für Ihren Standort zu ermitteln. Dieser datengetriebene Ansatz eliminiert das Risiko von Fehlkäufen, die in der Branche oft zu ungenutzten Robotern in Abstellräumen führen.

Integration in den Sicherheits-Stack via Genetec

Ein Wachroboter ist nur so wertvoll wie seine Anbindung an die bestehende Infrastruktur. Ein isoliertes System, das eine eigene App zur Überwachung benötigt, erhöht die Komplexität für das Personal, statt sie zu senken. werob liefert vorgefertigte Konnektoren in den Betreiber-Stack. Im Sicherheitsbereich ist die Integration in Videomanagementsysteme (VMS) wie Genetec essenziell. Durch unsere Konnektoren wird der Roboter zu einer mobilen Kamera und einem Sensor-Hub innerhalb Ihrer gewohnten Benutzeroberfläche.

Alarme, die der Roboter auslöst, erscheinen direkt im Genetec Security Center. Das Wachpersonal kann die Live-Feeds steuern, Zwei-Wege-Audio zur Kommunikation nutzen oder den Roboter manuell zu einem verdächtigen Punkt dirigieren. Diese tiefe Integration umfasst auch die Anbindung an SAP EWM für logistische Sicherheitsaufgaben oder an Gebäudeleittechniken zur Steuerung von Aufzügen und Toren. Das Ziel ist ein nahtloser Informationsfluss, bei dem der Roboter als integraler Bestandteil der Sicherheitsarchitektur agiert und nicht als Fremdkörper. Das werob Cockpit dient dabei als übergeordnete Management-Ebene, die den Status der Hardware, der Infrastruktur und der regulatorischen Compliance in Echtzeit überwacht.

Cybersecurity nach IEC 62443 und Datenschutz

Sicherheitsroboter sind vernetzte Endpunkte und damit potenzielle Ziele für Cyberangriffe. In einer Branche, die auf Vertrauen basiert, ist die IT-Sicherheit nicht verhandelbar. werob implementiert Sicherheitsstandards nach IEC 62443, um die Integrität der Flotte zu gewährleisten. Dies umfasst verschlüsselte Kommunikation, sichere Boot-Vorgänge und regelmäßige Sicherheits-Updates über das Cockpit. Da Wachroboter oft mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet sind, spielt auch die DSGVO eine zentrale Rolle. Wir stellen sicher, dass Datenverarbeitungsprozesse konform zu europäischen Richtlinien gestaltet sind, beispielsweise durch automatisierte Verpixelung von Gesichtern in nicht-kritischen Situationen.

Die Einhaltung dieser Standards ist Teil unseres Compliance-Pfads. Wir unterstützen Sie dabei, die notwendigen Datenschutz-Folgenabschätzungen zu erstellen und die Anforderungen der Heimaufsicht oder anderer regionaler Behörden zu erfüllen. Ein Roboter, der Sicherheitslücken schließt, darf selbst keine neuen Lücken in der IT-Infrastruktur öffnen. Durch die Trennung von operativen Daten und sensiblen Bilddaten im werob Cockpit gewährleisten wir ein Höchstmaß an Sicherheit, das auch strengen Audits nach ISO 27001 standhält.

In 48 Stunden zur Spezifikation mit der Spec Engine

Der traditionelle Weg zur Einführung von Robotik dauert oft drei bis sechs Monate und ist geprägt von langwierigen Discovery-Workshops. werob hat diesen Prozess radikal verkürzt. Unsere Spec Engine übersetzt Ihre betrieblichen Anforderungen - Schichtpläne, Geländebeschaffenheit, spezifische Aufgaben - innerhalb von 48 Stunden in eine technische Spezifikation. Sie beschreiben den Workflow in Ihren eigenen Worten, und unsere KI-gestützte Engine generiert daraus einen präzisen Aktionsgraphen für den Roboter.

Dieser Prozess stellt sicher, dass von Anfang an die richtige Hardware und die passenden Konnektoren ausgewählt werden. Nach der Spezifikation erhalten Sie innerhalb von fünf Tagen ein verbindliches Angebot. Unser Versprechen lautet: In acht Wochen ist der Roboter auf Ihrer Fläche im Einsatz. Diese Geschwindigkeit ist nur möglich, weil wir auf standardisierte Prozesse und eine umfangreiche Datenbank bereits realisierter Projekte zurückgreifen. Wir eliminieren die Unsicherheit in der Planungsphase und schaffen eine klare Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung.

Outcome-only: Sicherheit ohne Investitionsrisiko

Viele Unternehmen zögern bei der Einführung von Robotik aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen und der Sorge vor technologischem Veralten. Das kommerzielle Modell von werob adressiert genau diese Punkte. Wir agieren ergebnisorientiert. Unser Modell basiert darauf, dass Sie für die erbrachte Leistung zahlen, nicht für den Besitz einer Maschine, die in zwei Jahren veraltet sein könnte. Dies deckt die Hardware, die Software-Integration, die laufende Wartung und die regulatorische Überwachung ab.

Sollte ein System nicht die spezifizierte Leistung erbringen, liegt das Risiko bei uns. Dieser Ansatz zwingt uns dazu, nur Lösungen anzubieten, die operativ wirklich funktionieren. Mit 200 Robotern im Live-Betrieb und dem Ziel, bis 2028 auf 2.000 Einheiten zu skalieren, verfügen wir über die notwendige Erfahrung, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Wir sind Ihr Partner für die gesamte Lebensdauer der Roboterflotte und sorgen dafür, dass Ihre Objektsicherung effizienter, kostengünstiger und vor allem rechtssicher wird. Starten Sie Ihre Spezifikation noch heute und profitieren Sie von der nächsten Stufe der automatisierten Sicherheit.

FAQ

Sind Wachroboter nach der BewachVO als Ersatz für Sicherheitspersonal zulässig?
Wachroboter dienen als technisches Hilfsmittel zur Unterstützung des Personals. Sie können repetitive Überwachungsaufgaben übernehmen, die finale Entscheidungsgewalt und Intervention müssen jedoch gemäß BewachVO weiterhin durch qualifiziertes Personal erfolgen.
Was passiert am 20. Januar 2027 bezüglich der Roboter-Compliance?
An diesem Tag wird die EU-Maschinenverordnung 2023/1230 verbindlich. Alle in Betrieb befindlichen Roboter müssen die neuen Sicherheits- und Konformitätsanforderungen erfüllen, was insbesondere für Importe von asiatischen OEMs ohne lokalen Partner kritisch ist.
Welche Kostenersparnis ist bei einer Retail-Patrouille realistisch?
In Verkaufs- oder Lagerflächen ermöglicht der Einsatz von Wachrobotern eine verifizierte Kostenentlastung von durchschnittlich 58.000 Euro pro Jahr und Standort.
Wie werden Wachroboter in bestehende Leitstellen integriert?
werob nutzt vorgefertigte Konnektoren für Systeme wie Genetec. Dadurch werden Alarme und Live-Bilder des Roboters direkt in die bestehende Benutzeroberfläche der Leitstelle übertragen.
Wie sicher sind die Daten, die ein Wachroboter sammelt?
Die Systeme entsprechen den Standards der IEC 62443 für Cybersecurity und sind DSGVO-konform vorkonfiguriert, inklusive Funktionen wie automatischer Gesichtsanonymisierung.
Wie lange dauert es von der ersten Anfrage bis zum Einsatz des Roboters?
werob erstellt eine Spezifikation in 48 Stunden, liefert ein Angebot in 5 Tagen und bringt den Roboter innerhalb von 8 Wochen in den Live-Betrieb.
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